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Willi Gabalier: Von einem Schatz würde er sich nie trennen…

Er verteilt die Händlerkarten bei Bares für Rares

Willi Gabalier präsentiert in „Bares für Rares“ auf ServusTV Antikes und in Vergessenheit geratene oder auf dem Dachboden gefundene Raritäten.

Willi Gabalier lebt gern zwischen den Welten. Sei es die Musik, der Tanz, Antiquitäten, das Handwerken oder die Landwirtschaft. Dabei gefällt ihm immer das am meisten, was er gerade macht. 

Seit Kindertagen ist der Künstler zum Beispiel fasziniert von alten Gemälden, Stoffen oder Uhren. Da war es für Willi Gabalier nur naheliegend, dass er sich nach dem Abitur für ein Studium der Kunstgeschichte entschied. Ein besonderes Faible hat er für Kunst- und Kulturschätze des bäuerlichen Lebens: „Mein Einsatz bei ,Bares für Rares‘ ist auch für mich eine Möglichkeit, mehr über antike, wertvolle Gegenstände zu erfahren. Ich fühle mich manchmal, als wäre ich wieder an der Universität.“ In der Sendung „Bares für Rares Österreich“ können sich Menschen unter dem Link casting.netmarket.de/BaresfuerRaresOesterreich bewerben, um wertvolle oder vermeintlich wertvolle Kuriositäten oder Raritäten in der Sendung anzubieten. Diese werden von Experten begutachtet und der Besitzer bekommt eine Expertise über den jeweiligen Gegenstand. Die Expertise gibt Auskunft darüber, worum es sich bei dem Gegenstand genau handelt, wo er herkommt, wie alt er ist und was er gegebenenfalls wert ist. Dabei hört man immer Spannendes, Überraschendes und wahrhaft Kurioses. Und es ist erstaunlich, dass auch sehr viele junge Menschen Gegenstände anbieten. 

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Mag. Roswitha Holly ist Expertin für Antiquitäten wie Uhren, Porzellan, Keramik, Glas oder auch Silber
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Stadlbua Kevin und Reporterin Lisi Rath im TV-Studio: Sie bekamen auch ohne Antiquität eine Händlerkarte

Willi zu STADLPOST: „Früher gab es keine Massenware. Jedes Stück wurde von Hand gemacht und es war somit ein Einzelstück. Für mich sind die Geschichten hinter dem Gegenstand oft interessanter als der Sachwert. Da schwingen oft Familienschicksale und die Vergangenheit mit. Bei ,Bares für Rares‘ bewirbt sich keiner, wenn er vorher nicht schon ungefähr ein Gefühl hat, wie viel das wert sein könnte.“ Da er ja in seinem Bauernhaus auch einige Schätze sammelt, interessierte uns natürlich, was er niemals hergeben würde. „Ein Christusbild von meiner Mutter Huberta, die es wiederum von ihrer Mutter Maria bekommen hat. Und ein altes Bild von Oma Maria mit einem Mädchenbildnis, sowie ein Jagd-Gemälde von Kaiser Franz Joseph. Dabei geht es mir nicht um den materiellen, sondern um den emotionalen Wert“, verrät der ServusTV-Moderator und blickt voller Stolz auf seinen heimischen Gemäldeschatz.

Ab Sonntag, den 12. September ab 20:15 Uhr gibt es wieder neue Folgen „Bares für Rares Österreich“ mit Willi Gabalier bei ServusTV zu sehen.

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Willi über sein Lieblings-Gemälde: „Das Jagdbild von Kaiser Franz Joseph ist für mich von besonderem Wert, weil ich ein Verehrer der Monarchie bin und alles mag, was damit zusammenhängt. Österreich war eine Kulturnation und ein bedeutendes Land, das einst unvorstellbar groß war. Und es stammen viele Nobelpreisträger aus dem alten Österreich – eine schöne, heile Zeit. Und deshalb hat das Bild bei mir daheim für mich einen besonderen Wert. Franz Joseph war der Kaiser mit der längsten Amtszeit. Nur Königin Elizabeth von Großbritannien hat ihn jetzt an Regierungsjahren überholt.“

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