G'schichten #1/21Stadl+STAR G'schichten

 Walter Scholz: “Gotthilf, ich werde dich nie vergessen!”

Rührender Abschied von seinem Freund.

Wir alle wissen, dass das Leben endlich ist. Und doch ist es immer wieder ein furchtbarer Schlag und schwerer Verlust, wenn ein Mensch aus unserer Mitte gerissen wird. Selbst, wenn wir ihm persönlich nie begegnet sind. Gotthilf Fischer war so ein Mensch..

Der schwäbisch gewitzte Musikus aus Plochingen und seine Fischer-Chöre – wer kannte ihn nicht? Auch wenn es in den letzten Jahren stiller um ihn geworden war – mit über 90 darf man es schließlich etwas ruhiger angehen –, so ist er nie aus unserem kollektiven Gedächtnis verschwunden. Die Meldung von seinem Tod Mitte Dezember traf die Musikwelt hart. Auch einen seiner guten Freunde, Walter Scholz. Die beiden Ausnahme-Talente kannten sich seit über 50 Jahren! Hatten gemeinsam viele Triumphe und Erfolge gefeiert, standen oft gemeinsam auf der Bühne.

Auf www.stadlpost.at verfasste der Trompeter einen bewegenden Abschiedsbrief an einen der letzten großen Chorleiter unserer Zeit. Ihm hat er auch das Glück seines Lebens zu verdanken, denn durch Gotthilf lernte Walter seine zweite Frau Silvia kennen, die 16 Jahre bei den Fischer-Chören mitgesungen hat. „Besonders liebte ich seinen Humor und sein herzliches Lachen. Ohne ihn wären alle schönen deutschen Volkslieder längst ausgestorben“, schreibt Walter Scholz. Mit Kompositionen wie „Frieden“ setzte sich der „Karajan aus dem Remstal“ ein musikalisches Denkmal für die Ewigkeit. Ohne ihn ist es stiller geworden. Danke, lieber Gotthilf, für dein unvergessliches Geschenk an uns! Danke für die wunderbare Musik deiner Chöre!

 AH00155HOME Gotthilf Fischer Anne Huneck

Die Musikwelt hat einen der ganz Großen verloren: Gotthilf Fischer lebte nur für seine
Chöre und seine Lieder

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