MundartMUSIK Tipps

TyRoll präsentieren ein Lied in der Ötztaler Mundart

Gute Laune für launische Zeiten - Neues Lied im Ötztaler-Kulturerbe-Dialekt von Marlon Prantl @ TyRoll und Hubert Brenn.

„Moch dr heit an schean Tog“ scheint in Zeiten wie diesen als Lebensmotto wichtiger denn je zu sein. Es ist dies auch der Titel der neuesten Produktion der alpinen Weltmusikanten von „TyRoll“, rund um den Ötztaler Sänger und Liedermacher Marlon Prantl.

Musikalisch treffend wird das Lied in der Ötztaler Mundart präsentiert, die seit 2010 immaterielles Kulturerbe der UNESCO Österreich ist und auf eine 900-jährige Geschichte zurückblickt.

Der Text „Moch dr heit an schean Tog“ stammt aus der Feder des Dialektforschers, Mundartdichters und Schriftstellers Hubert Brenn aus Längenfeld. Er beschäftigt sich schon seit Jahrzehnten mit der Sprache seines Heimattales und schreibt seine Lyrik seit jeher im Ötztaler Dialekt.

Internationale Dialektmusik
Bei Marlon Prantl @TyRoll treffen zeitgemäße Interpretationen von traditionellen Liedern aus verschiedenen Zeitepochen und Ländern, sowie eigene Kompositionen im Ötztaler „Kulturerbe“ Dialekt auf Spielarten verschiedenster Genres wie Rock, Pop, Blues, Folk und alpine Weltmusik.
Als klingende Botschafter ihrer Heimatregion komponieren die Musiker ein authentisches Bild vom Ötztal, von Tirol und Österreich. Zahlreiche Liveauftritte, Radioairplays und Streams rund um den Erdball (China, Russland, Deutschland, Brasilien, Mexiko, Österreich uvm.) bestätigen das Credo der Band immer wieder aufs Neue: „Musik ist die Sprache des Herzens, die überall auf der Welt verstanden wird“.

Einen international ausgezeichneten Namen hat sich Marlon Prantl mit seinen Musikern inzwischen auch mit der Vertonung von Dokumentationen und mit Filmmusik gemacht. Für diese wurden die Musiker 2019 beim „International Sound and Filmmusic Festival“ in Kroatien mit einem Award für „Best Music“ ausgezeichnet.

Immer wieder arbeitet die Gruppe um Marlon Prantl auch mit Kunstschaffenden aus verschiedensten Kulturgenres und Kunstrichtungen zusammen. So beispielsweise beim Projekt „Drweilong“ mit dem Poeten und Alpenrebell Hans Haid († 2019) oder jetzt aktuell mit dem Dialektautor Hubert Brenn.