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Südtiroler Woazgruiba siegten beim Goldenen Sepp

Sieben begabte Newcomer Bands kämpften beim bereits zehnten „Zillertaler Mander“ Fest um den „Goldenen Sepp“

Bombenstimmung herrschte im großen Festzelt in Zell am Ziller beim bereits dritten Nachwuchs Contest der auch der der „Goldene Sepp“ genannt wird in dessen Rahmen die beliebten „Zillertaler Mander“ Christian und Albin Fankhauser wieder sechs Newcomer Bands und Alleinunterhalter aus Tirol, Südtirol, Steiermark und Bayern auf die Bühne holten.

Eröffnet wurde der Abend unter tosendem Applaus von den Siegern des Vorjahres, den „Partycrashern“ vom kärtnerischen Klopeinersee. Allerdings traten diese damals noch zu fünft als „Jauntal Quintett“ in Erscheinung. Im Herbst des vergangenen Jahres wurde der Name schließlich in „Partycrasher“ umbenannt und ein sechstes Mitglied engagiert. Grund dafür war dass vielen Veranstaltern der alte Name zu volkstümlich war und die Band ja auch viele internationale Schlager und Volksrock zum Besten gibt wie sie an diesem Abend eindrucksvoll bewies. Natürlich kamen aber auch die volkstümlichen Evergreens zur Freude des Publikums nicht zu kurz. „Wir verstehen wenn ihr heute angespannt seit!“ betonten die „Partycrasher“ gegenüber den zahlreichen Newcomern die nervös auf ihre Auftritte warteten. Danach betraten die „Mander“ und Moderator „DJ Mox“ die Bühne und holten die ersten Preisanwärter, nämlich die flotten „Woazgruiba“ aus Südtirol auf die Bühne.

Bereits seit der Grundschule spielen die Gebrüder Andy und Lukas Niederbrunner aus Mühlwald im Ahrntal gemeinsam und begeisterten an diesem Abend mit perfekten zwei Stimmigen Gesang und schwungvollen Stücken. Das Publikum dankte es ihnen mit Standing Ovations kreischend auf den Tischen.

Die drei Stücke langen Auftritte wurden von einer fachkundigen Jury bestehend aus „Tyrolis“ Chef Christian Rasinger, dem Produzenten der „Zillertaler Mander“ sowie U1 Geschäftsführerin Ursula Heiseler, Radio U1 Moderatorin Lilly Staudigl, dem weitum bekannten „Lachgas Kaiser Franz Eberharter“ und der herausragenden Harmonikasolistin und „Kärntnerland Harmonika“ Junior Chefin Lisa Schwarz, deren Vater Karl Schwarz die „Zillertaler Mander“ immer bestens mit Harmonikas ausrüstet genauestens bewertet.

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Darauf folgen wahrliche Newcomer, nämlich „Die lustigen 4“ aus dem bayrischen Wald, welche erst seit einem Monat gemeinsam in Erscheinung treten und vergangene Woche ihren allerersten Bühnenauftritt absolvierten. Mit einem Medley bestehend aus weltbekannten Volksmusik Evergreens eröffneten sie ihr Set und gaben auch den Hit „I liab di“ ihrer bayrischen Vorbilder „Alpensound“ unter tosendem Applaus zum Besten.

Die Lustigen 4
Die lustigen 4

Mit dem zehn Jährigen Jannik Schedlbauer aus dem bayrischen Wald, der erst seit zweieinhalb Jahren die Steirische spielt betrat anschließend der einzige Solo Performer des Abends die Bühne. Der putzige Nachwuchskünstler bewies eindrucksvoll dass er es in seinem Alter schon wahrlich versteht Stimmung zu machen und eröffnete seine Performance mit seiner Eigenkomposition „I bins da Jannik“. Zu seinem besonderen Stolz stand er auch in einer eigens von seiner Tante Resi gestrickten Trachtenjacke auf der Bühne.

Danach spielten die „Wiachn Zillertaler“, deren drei Mitglieder aus Fügen und Haslach stammen flott auf. Nach den „Lustigen 4“ waren sie mit einer Bestandszeit von vier Monaten mit Abstand die zweit jüngste Gruppe des Abends, absolvierten sie doch bisher auch lediglich drei Auftritte. Mit flotten Beats im unverkennbaren „Zillertaler Schürzenjäger“ Sound begeisterte auch diese Formation restlos und ab diesem Zeitpunkt schwangen auch zahlreiche Tänzer flott das Tanzbein. Der darauffolgende Auftritt der vier Köpfigen „Joglländer“ aus der östlichen Steiermark, die zwar schon vor elf Jahren ihre musikalischen Anfänge feierten aber erst seit drei Jahren in dieser Besetzung unterwegs sind erinnerten im Sound stark an die Legenden und ihre größten Vorbilder aus der Steiermark, nämlich an die „Stoakogler“. Derzeit arbeiten die vier Nachwuchskünstler an ihrer allerersten CD wofür sie sogar bereits zwei Eigenkompositionen zu Papier brachten.

Jogllaender
Die Joglländer

Die „Kufsteiner Mander“, seit zwei Jahren gemeinsam unterwegs begeisterten anschließend mit bekannten Evergreens. Unter tosendem Applaus ihres eigens angereisten Fanclubs verabschiedeten sich die beiden mit einem kreativen Stimmungsmedley aus bekannten Melodien. Als letzte Newcomer Band betrat die elf Köpfige böhmische Besetzung „Lautstark“ bestehend aus Mitgliedern aus Reith im Alpbachtal und den umliegenden Gemeinden welche die erste Dame des Abends und zwar ihre charmante Klarinettistin Sängerin Anita auf die Bühne brachten und im Zelt so richtig einheizten. Auch wollten sich die jungen Vollblutmusiker nicht nachsagen lassen im Zillertal keinen regionalen Hit zu spielen und brachten deshalb die derzeit heiß begehrte „Böhmische Liebe“ von Mathias Rauch unter tosendem Applaus der zahlreichen Gäste auf die Bühne. Ehe die Jury abschließend die heiß erwarteten Ergebnisse bekannt gab sorgten die Vorjahressieger „Die Partycrasher“ nochmals für beste Stimmung.

Lautstark
Lautstark

Der begehrte „Goldene Sepp“ ging dieses Jahr an die „Woazgruiba“ aus Südtirol. Doch nicht nur mit dem begehrten Preis, welcher von „Lachgas Kaiser Franz Eberharter“ eigens designt wurde ging das Duo nach Hause, auch ein Plattenvertrag mit „Tyrolis“ sowie ein speziell für sie von den „Zillertaler Mander“ komponiertes Lied gehört mit zum Gewinn für die Woazgruiba. Abschließend sorgte DJ Bubi Lechner im Festzelt noch für beste Unterhaltung und es wurde bis in die frühen Morgenstunden ausgelassen gefeiert.

Gewinner Jury
Die Gewinner “Die Woazgruiba” mit Albin Fankhauser, Lilly Staudigl (Stadlpost), Lisa Schwarz Kärtnerland (Kärntnerland), Ursula Heiseler (Radio U1), Christian Rasinger (Tyrolis), Lachgas Franz, Christian Fankhauser und Moderator DJ Mox
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