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Stefan Mross: Ein allemal würdiger ‚Immer wieder sonntags‘ Saison-Abschluss

Mit einem Marktanteil von 17,6 % stellte er gleich noch einen weiteren Staffel-Rekord auf.

Zum Abschied (für dieses Jahr; am 06.09.2020 zeigt Das Erste / die ARD noch eine „Best Of“ Folge) noch zwei Quoten-Rekorde: Mit der 16. und – für 2020 – letzten regulären Sendung lockte Stefan Mross mit seiner Sendung „Immer wieder sonntags“ 1,87 Millionen Zuschauer vor die Bildschirme.

Die diesjährige „Immer wieder sonntags“ Saison ist somit also (fast) schon wieder Geschichte. (Wie gesagt: Es folgt noch eine „Best Of“ Sendung mit den schönsten Zusammenschnitten aus 2020.) Und auch Petrus weinte wieder über dem Europa-Park. Es ist mittlerweile Tradition, dass die letzte „Immer wieder sonntags“ Ausgabe eine Regen-Sendung ist, weil der Himmel über Rust weint, wenn die beliebte Unterhaltungsshow nach vier Monaten wieder zu Ende geht.

Für die erste große Überraschung sorgte Volkssänger Heino, der mit „Holiday am Wörthersee“ einen dreißig Jahre alten Titel von Roy Black präsentierte. Man darf gespannt sein, was der 81-Jährige jetzt schon wieder vor hat …

Der verrückte „Immer wieder sonntags“ Professor Konrad Stöckel durfte auch in der letzten Sendung nicht fehlen.

Der Popschlager-Sänger Patrick Himmel wollte – trotz des Regenwetters – musikalisch „Um die Häuser zieh’n“. 

Als überaus spannend gestaltete sich in diesem Jahr die „Sommer-Hitparade“. Wer würde das Rennen machen?: der 37-jährige Markus Grill aus dem Salzburger Land mit seinem eher volkstümlich angehauchten Beitrag „Über, drüber, drauf“ oder die 19-jährige Pauline aus dem Elsass mit ihrem Titel „Sommer in Marseille“? Im Kurz-Interview mit Stefan Mross bewies Pauline zudem Schlagfertigkeit. Auf die Frage des Moderators „Wie geht es aus?“ antwortete sie keck: „Wir werden schon sehen …“. Als ob sie eine Vorahnung gehabt hätte, dass sie „das Ding“ mit 63 % der Zuschauerstimmen rocken würde …

Kerstin Ott verzichtete bei ihrem Auftritt mit ihrem brandneuen Song „Schlaflos“ auf den obligatorischen Regenschirm. 

Die beliebte Rubrik „Das rote Mikrofon“ konnte aufgrund der Corona Pandemie in diesem Jahr erst ab der 11. Sendung präsentiert werden. Diesmal sang ein junges Mädchen den Joe Dassin Klassiker „Oh, Champs-Elysées“ (in der ‚Deutschen Originalaufnahme‘ von Joe Dassin selbst).

Mit „Wir lieben das Leben“ präsentierte Laura Wilde ihre aktuelle Radiohit-Single, bevor Holzwurm Willi wieder seinen großen Auftritt hatte.

So ganz am Rande erwähnte Stefan Mross, dass „Immer wieder sonntags“ im Mai 2021 weitergehen würde …

Bei Patrick Lindner’s Titel „Ich will, dass du glücklich bist“ lohnte es sich ganz besonders, auf den Text zu achten. Trotz mittlerweile strömenden Regens verzichtete auch er auf einen Regenschirm.

Anna-Carina Woitschack & Stefan Mross präsentierten ein Hit-Medley aus ihrem Top 20-Erfolgsalbum „Stark wie zwei“: „Paradies der Ewigkeit“, „Stark wie zwei“, „Lo siento“ und „Blaue Lagune“, ihre aktuelle Radio-Single.

Sotiria setzte uns musikalisch davon in Kenntnis, „Einfach nur ein Mädchen“ zu sein, bevor Stefan Mross den Zuschauer*innen eine waschechte KapitänIN (als Interview-Gast) präsentierte.

Die Dorfrocker jubelten – zur Melodie des Village People Hits „Go West“ – „Hurra, das ganze Dorf ist da!“. Schön wäre es gewesen. Doch leider musste die gesamte „Immer wieder sonntags“ Staffel ohne Publikum über die Bühne gehen. 

Es folgte eine Live-Schalte zu Daniela Katzenberger und Lucas Cordalis, die auf Mallorca Stefan’s Sendung schauten. Sie bedankten sich – stellvertretend für alle Künstler*innen – bei Stefan für die „Immer wieder sonntags“ Saison 2020.

Für gewöhnlich ist ER es, der in seiner Sendung andere Menschen überrascht. In der jeweils letzten „Immer wieder sonntags“ Sendung eines jeden Jahres ist es jedoch zur Tradition geworden, dass DER GASTGEBER überrascht wird, also Stefan Mross selbst. Heimlich, still und leise hatten sich 18 Stars zusammengefunden, um für Stefan einen ‘Danke schön‘ Song zu produzieren. Die moderne Technik machte es möglich, dass auf diese Weise Mitch Keller, Anita (& – später dann auch – Alexandra) Hofmann, Sigrid & Marina, Norbert Rier von den Kastelruther Spatzen, Andy Borg, Manuela Fellner, Bernhard Brink, Olaf der Flipper, Rudy Giovannini, Francine Jordi, Maximilian Arland, Rudy Giovannini, André Stade, Jürgen Drews sowie – Willi, der Holzwurm Stefan Mross die letzte Ehre für die „Immer wieder sonntags“ Staffel 2020 erweisen konnten.

Es sei „ein außergewöhnlicher Sommer“ gewesen, meinte Stefan gerührt. Und fügte stolz hinzu: „Wir haben wirklich das Beste daraus gemacht“. 

Selbst die Kastelruther Spatzen aus Südtirol hatten sich auf den weiten Weg nach Rust gemacht, um zum Staffel-Abschluss 2020 live vor Ort mit dabei zu sein. Sie stellten ihren Titel „Liebe für die Ewigkeit“ vor.

Heino brillierte im „60-Sekunden-Interview“, welches eigens für ihn auf 90-Sekunden aufgestockt war. Auf die Frage „Brigitte Bardot oder Marilyn Monroe?“ sagte er pfeilschnell: „Hannelore !!!“. 

Gemeinsam mit Star-Geiger Yury Revich präsentierte er mit „Teure Heimat“ den „Gefangenenchor“ aus der Oper „Nabuco“. 

Dann hatte auch Kerstin Ott ihren zweiten Auftritt (mit ihrer „Nachts wird alles schläft“ von Howard Carpendale Adaption „Wegen dir“).

In der Kategorie „Das Wort zum Sonntags“ waren die Zuschauer*innen aufgerufen, ihre persönlichen Sommer-Highlights 2020 zu benennen. Und natürlich wurde von dieser Möglichkeit rege Gebrauch gemacht.

Andy Borg, mit seinem „Schlager-Spaß“ der neue König der Samstagabend-Unterhaltung, besang sowohl „Die Fischer von San Juan“ als auch „Die berühmten drei Worte“, um seinen ersten großen Superhit „Adios amor“ erstmalig im Duett mit Stefan Mross zu singen. Spaßvogel Andy Borg legte Wert darauf, dass die These „Wenn du in den Regen gehst, wirst du größer“ „nicht wahr“ sei … 

Über den Ausgang der „Sommer-Hitparade“ haben wir ja bereits ausführlich berichtet. Mit einem (ehrlich gemeinten!) „Ich verneige mich vor meinem Publikum“ verabschiedete sich Stefan Mross in die „Winterpause“. Zur Melodie von „Amazin Grace“ fanden sich dann noch einmal alle Mitwirkenden der 16. Sendung auf der Bühne ein.

STADLPOST und STADLPOST online sagen: Danke, lieber Stefan, für 16 äußerst kurzweilige Sonntagvormittage – unter extrem erschwerten Bedingungen!

Wer Stefan Mross auch nur annähernd kennt, der weiß, was dem Entertainer und Menschenfreund sein Publikum bedeutet. Auch wenn es für ihn ganz gewiss überhaupt nicht leicht war, gänzlich ohne Publikum in der „Immer wieder sonntags“ Arena auszukommen: Er hat seine Sache mit Bravur gemeistert!

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