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Stadlpost exklusiv: Roy Black – ein Comeback, das ihn unvergessen macht!

Am heutigen Donnerstag (25.01.2018) wäre ROY BLACK 75 Jahre alt geworden. Fast 27 Jahre ist er nun schon nicht mehr unter uns – doch selbst heuer sind Zeitungen mit seinen Portraits in den Läden, Fernsehsender wiederholen seine Filme und selbst neue Dokumentationen werden ausgestrahlt.

 

Viele Künstler sind von uns gegangen, viele davon waren großartig, aber nur wenige schaffen es auch nach über zwei Jahrzehnten noch so präsent in den Medien zu sein.

 

Denn auch junge Menschen entdecken Roy Black immer wieder neu für sich. So ist YouTube mittlerweile zu einer „Roy Black Raritäten Box“ geworden.

 

Konzerte in voller Länge von den 1970er bis zu seinem Tod 1991, aber auch seltenste TV-Interviews sind dort zu finden.

 

Doch was genau macht diese Legende Roy Black aus?

 

Schaut man sich die Karriere des Künstlers an, wird man nur bedingt fündig. Es ist wohl die Mischung aus dem Mensch Gerhard Höllerich und dem Künstler Roy Black.

 

Es ist eine Faszination die entstand, weil diese Personen extremst gegensätzlich waren. An dieser Stelle kann man Roy Black am besten selbst zitieren: „Ich trete auf und werde zu einem anderen Menschen. Das habe ich all die Jahre in mir gespürt, dass ich anders werde, dass ich einem Bild gerecht werden will, das aus irgendwelchen unerfindlichen Gründen heraus entstanden ist.“

 

Kann so etwas wohl gut gehen?

 

Roy Black hatte alles durchlebt. Fast 10 Jahre ging es Mitte der 1960er nur steil bergauf. Roy Black war den Beatles gleich – und sogar überlegen. Das vergisst man heute oft.

 

Darauf folgte wieder eine fast 10 Jahre anhaltende Epoche. Diesmal ging es aber steil nach unten. Manager-Wechsel, geringe Plattenverkäufe, Scheidung und Herz OP.

 

Viele Künstler hätten spätestens jetzt aufgegeben. Aber Roy Black war immer angetrieben von dem Wunsch „noch einmal ganz oben zu sein.“

 

1986 legte er den Grundstein. Er nahm das von Kritikern hochgelobte Album „Herzblut“ auf. Erste Hits stellten sich wieder ein. „Mona“ oder „In Japan geht die Sonne auf“, aber auch der bis heute oft gewünschte Titel „Wahnsinn“ eroberten wieder die Hitparaden.

 

Musikalisch ging er nun neue Wege und arbeitete auch mit Matthias Reim zu Stande. Mit „So wie damals“ gewann er auch wieder die Schlagerparade bei Jürgen Drews.

 

Und dann kommt das unerwartete. Der musikalische Höhenflug wird untermauert durch ein Angebot vom damaligen Privatsender RTLplus. Roy Black soll die Hauptrolle einer neuen Serie übernehmen.

 

 

„Ein Schloss am Wörthersee“

Von den Kritikern niedergeschrieben, vom Publikum gefeiert.

 

Ein Millionenpublikum schaltet ein, er hatte zu dieser Zeit mehr Zuschauer als Entertainer Thomas Gottschalk mit seiner Show.

 

Der Wörthersee wird für Roy Black zum goldenen Finale seiner Karriere. Über die Grenzen Deutschlands hinaus feiert er Erfolge. Seine Plattenverkäufe steigern sich, bis hin zur Platin-Verleihung für die LP „Rosenzeit“, produziert von Dieter Bohlen. Es sollte seine letzte CD werden. Sein Vermächtnis.

 

Er wollte noch einmal ganz oben sein.

 

Und er hat es geschafft.

 

Herzlichen Glückwunsch,  lieber Roy !!!

Der Autor dieses Artikels, Andrej Kowallik, ist gleichzeitig auch Betreiber der Facebook Gedenkseite “Roy Black unvergessen”!

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