Stadlpost #4/2016 Magazin

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Ausgabe 3/2016 der Stadlpost, erschienen am 31.5.2016

 

Aus dem Inhalt:

★ EXKLUSIV: SEIN GRÖSSTER WUNSCH GEHT IN ERFÜLLUNG: ANDY BORG: EIN JAHR NACH DEM LETZTEN STADL ★ SO BUNT IST IHRE WELT: Anita & Alexandra ★ DER DIÄT-SPOTT LÄSST SIE KALT: BEATRICE EGLI ★ HANSI HINTERSEER: SO TURBULENT WAR SEINE FANREISE

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Artikelnummer: 101.008 Kategorie:
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Editorial dieser Ausgabe:

Liebe Leserinnen und Leser!

Ein Jahr ist es nun her, dass für Andy Borg in Pula sein letzter „Musikantenstadl“ über die Bühne ging. Und auch wenn der Stadl-Schock erstmal verarbeitet ist – der „Stadl“ war sein Baby, sein Wohnzimmer und seine musikalische Heimat. Und auch wir alle haben darin ein Zuhause gefunden, das wir nun schmerzlich vermissen.

Dieser Verlust reiht sich ein in einen massiven Rückgang deutsprachiger Musik in Radio und Fernsehen, den wir leider schon seit längerer Zeit beobachten müssen. Nicht nur, dass erfolgreiche TV-Sendungen an die Wand gespielt werden, gerade in den gebührenfinanzierten Rundfunkanstalten verschwinden Volksmusik und Schlager zusehends. Und das, obwohl sich der Großteil der Hörer gerade diese Musik wünscht.

Auch wenn ich persönlich kein Freund von gesetzlichen Quotenregelungen bin, sollten wir uns ange sichts dessen schon überlegen, ob nicht andere EU- Länder diesbezüglich bereits eine schlauere Lösung gefunden haben. So sind etwa Rundfunkanstalten in Frankreich dazu verpflichtet, im Durchschnitt 40 Prozent Musik von Interpreten aus dem eigenen Land zu spielen. Von so einem hohen Musikanteil können unsere heimischen Künstler nur träumen.

Dabei vergessen die Programmmacher offensichtlich, wie sehr sie damit auch unserer Musiklandschaftschaden! Immerhin raubt man damit auch unseren Nachwuchsmusikern die Existenzgrundlage und gefährdet den Fortbestand unserer kulturellen Identität und Vielfalt.

Wir können deshalb alle zumindest sehr froh sein, dass nun mit Hilfe von privaten Initiativen wie dem Wiener Wiesn-Fest MUSIK Award oder dem ROCK THE ISLAND CONTEST Nachwuchskünstler die Chance bekommen, sich vor einem großen Publikum zu präsentieren. Viele der heute angesagten Publikumslieblinge wurden so entdeckt. Solche Initiativen zu unterstützen, ist ihnen deshalb ein ganz besonderes Herzensanliegen. Und auch wir wollen unseren Stars für diese Unterstützung herzlich danken.

Sie finden in dieser Ausgabe darüber hinaus viele weitere spannende Geschichten und Neuigkeiten sowie eine Erweiterung unseres Service- und Unterhaltungsteils.

Herzlichst, Astrid Schwenner / Herausgeberin[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row]

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