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 So klingt’s in Österreich, Wien – „Leiwande“ Welthauptstadt der Musik

Walzerkönig Johann Strauss, Star-Exzentriker Falco, Schlagerlegende Freddy Quinn, Paradeentertainer Peter Alexander, Meisterschüler Ludwig van Beethoven und und und…. Sie alle sind Kinder der „großen Stadt“ und sind dabei bei Weitem nicht die Einzigen.

Musik liegt in Wien quasi in der Luft. Walzer, Oper, Operette, Musical und Co sind hier zu Hause. In Wien haben mehr berühmte Komponisten gelebt als in irgendeiner anderen Stadt, die Philharmoniker und Sängerknaben geben den Ton an der Weltspitze an. Zudem gibt es in der grünsten Stadt der Welt die Weltbesten Aufführungsstätten und Konzerthallen.

Wien dreht auf und entwickelt sich durch die kulturellen Einflüsse aus aller Welt ständig weiter. Traditionelles trifft auf Revolutionäres und verbindet altes Kulturgut mit neuen Reizen. Kein Wunder also, dass für viele Musiker und Musikbegeisterte nach wie vor gilt: Wien, Wien, nur du allein – Sollst stets die Stadt meiner Träume sein!

Die Neuen Wiener Concert Schrammeln – Schrammelmusik in ihrer ureigensten Form, jedoch im Gewand unserer Zeit

Schrammel – Der Klang von Wien! Entstanden in Wiener Heurigenlokalen, geschätzt von den berühmtesten Musikern, heute aufgeführt in den großen Konzertsälen der Welt.

Die Schrammelmusik gilt als Wiener Volksmusik und wurde nach den Wiener Musikern und Komponisten Johann und Josef Schrammel benannt. 1878 gründeten die beiden damals mit dem Gitarristen Anton Strohmayer in Wien ein kleines Ensemble, mit dem sie ein volkstümliches Repertoire mit Liedern und Märschen, Tänzen und Walzern in Heurigen und Gaststätten darboten.

Die Schrammelmusik wird vor allem durch die „weinende“ (raunzende), melancholische, aber trotzdem chansonartig beschwingte Instrumentierung charakterisiert, und ist mittlerweile schon lange nicht mehr „nur“ im Heurigen zu hören.

Bestes Beispiel dafür ist die Erfolgsgeschichte der „Neuen Wiener Concert Schrammeln“. Schon seit zwanzig Jahren spielen die vier Musiker miteinander. Sie gehören zu jenen Wiener Musikern, die den speziellen “Sound of Vienna” in die Ränge der Worldmusic erhoben haben und begeistern sowohl in Wien als auch in vielen internationalen Konzertsälen.

Unzählige alte „ Weana Tanz“ und Märsche sind Inspiration und Kraftquelle für Neues. Tourneen führten die Neuen Wiener Concert Schrammeln in rund 25 Länder, jedoch immer wieder zum Heurigen in Wien.

Schrammelknödel – ZWA FIEDELN, A KLAMPFEN, A MAURERKLAVIER

Die Schrammelknödel sind der Beweis, dass Schrammelmusik nichts mit verstaubter Tradition gemein hat.

Als Schülerquartett gegründet, arbeiten sich die vier Jungmusiker mit großer Neugier und Liebe zum Detail durch die klassische Literatur des Genres und zählen heute zu den jüngsten Vertretern dieser Sparte.

Das Erfolgsrezept: Man nehme vier frische Musiker in traditioneller Schrammelbesetzung, wälze sie im hatscherten Dreivierteltakt, klopfe sie mit Märschen, rolle sie durch Polkas und streue eine Prise Tanz darüber. Angerichtet wird mit Wiener Charme und guter Laune.

Zu den Musikern gehören Sophia Diaba und Victoria Straczek-Helios an den Violinen, Constanze Chrstos auf der Altwiener Knöpferlharmonika und Martin Vojta an der Konzertgitarre.

WANDA – die „vielleicht letzte wichtige Rock’n’Roll-Band unserer Generation

Provozieren, auffallen und damit Erfolg haben. Dieses Ziel, mit dem auch Künstler wie Falco weltberühmt geworden sind, hat sich die Wiener Rockband WANDA gesetzt.

Gegründet im Jahr 2012 sorgt die Band rund um Frontman Michael Marco Fitzthum bereits mit ihrem Namen für Furore. WANDA leitet sich nämlich von der Wiener Zuhälterin Wanda Kuchwalek ab, die zu ihrer Zeit eine knallharte Lady war und als die Wilde Wanda in die Geschichte eingegangen ist.

Popmusik mit Einflüssen aus Indie-Rock und Rock´n´Roll ist die Untermalung der Texte im Wiener Dialekt. Es geht um Themen wie Leben, Liebe und Tod, manchmal zynisch, manchmal trocken, einfach echt.

Die Erfolgsgeschichte beginnt 2014 als Wanda mit ihrem Debütalbum „Amore“ direkt auf Platz 13 der österreichischen Album-Charts einsteigen. 2015 wird der Erfolg mit dem Amadeus Award im Bereich Alternative Pop/Rock und der Goldenen Schallplatte belohnt. Und der Erfolg reißt nicht ab.

2016 wird die Band beim Amadeus Austrian Music Award als Liveact und auch Band des Jahres ausgezeichnet. Die Single „Columbo“ erhält Goldstatus, für das Album „Niente“ reicht es sogar für Platin.

2019 setzt das Album „Ciao“ noch einen drauf. Nur damit keine Missverständnisse aufkommen: “Ciao!” ist für Wanda natürlich kein Abschied, sondern die Einladung auch bei diesem nächsten Kapitel der Band dabei zu sein.

ALF – Der Schlager vom anderen Stern

Auf künstlichen Glamour legt der Wiener nicht viel wert. Er trinkt gerne mal ein Bier und raucht – und so zeigt er sich auch. Diese Offenheit kommt gut bei den Fans an.

2018 beschließt der Musikproduzent mit weißem Hemd, Jeans und Lederjacke selbst als Musiker auf die Bühne zu gehen.

Auf den ersten Blick wirkt er wie ein moderner Elvis. Seine Lieder sind jedoch rockig und poppig mit Schlagerstil Charakter. Seine Texte sind romantisch und haben ganz viel Herzblut.

Alf schreibt und produziert seine Songs selbst und begleitet sich zudem selbst auf der Gitarre. Sein Ziel: dem klassischen Schlager der 70er (Roland Kaiser, Christian Anders) und der 80er (Wolfgang Petry, Matthias Reim) ein modernes Gesicht zu verpassen.

Hört man sich sein Album „Rabauken“ an könnte man sagen: Mission gelungen! Zwölf Titel zwischen Euphorie und Absturz, Lebensfreude und zwischenmenschlichen Achterbahnen — gespickt mit charmanten Referenzen an Wien („Am Donaukanal“), großem Gefühl („Dann blick ich raus aufs Meer“) und vollgepackt mit Melodien für Millionen.

Nino aus Wien – Austropop 2.0 – der “Bob Dylan vom Praterstern”

Vor ca. 12 Jahren ist Nino Mandl aus Wien in der Musikszene aufgetaucht. 

Über die Social Media Plattform “MySpace” beginnt er damals mit der Veröffentlichung seiner Werke, bis Radiostationen seine Musik in die Senderrotation aufnehmen. Damit wird er einer breiten Öffentlichkeit bekannt und damit beginnt auch die Erfolgsgeschichte des Austropop 2.0

Seine Einflüsse sind sowohl die Beatles, die Ramones, wie auch die Wienerlied-Interpreten André Heller, Helmut Qualtinger sowie Austropoplegende Wolfgang Ambros.

Seine Live-Band ist ihm bereits seit 10 Jahren weiterhin treu, dennoch hat er sein im Mai 2020 erschienenes Album „Ocker Mond“ fast zur Gänze im Alleingang mit der Gitarre eingespielt – und das in einer einzigen Nacht.

“Ich singe, wie ich will und was ich will!“ so seine Devise mit der er mittlerweile über 100 Konzerte im Jahr bespielt. Vom Wiener Konzerthaus bis hin zur Hamburger Elbphilharmonie, der Nino aus Wien gilt als „der beste junge Liedermacher unseres Landes“.