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 So klingt’s in Österreich, Burgenland – Sonne am Himmel, im Herzen & in der Musik

Neben den Seen, dem Wein und bester Kulinarik hat das Burgenland auch musikalisch Einiges zu bieten.

Nicht umsonst wird das östlichste Bundesland Österreichs als Sonnenland bezeichnet. Mit 300 Sonnentagen, einem breiten Angebot an Ausflugszielen und Kulturveranstaltungen und der Herzlichkeit und Gastfreundschaft der Bevölkerung ist das kleinste Bundesland der Alpenregion ein ganz spezieller Fleck auf Gottes Erden.

In der Hauptstadt Eisenstadt ist der Spirit von Joseph Haydn nahezu überall zu spüren.

Die Seefestspiele Mörbisch oder die Opernfestspiele im Römersteinbruch St. Margarethen sind nur zwei von unzähligen Kulturveranstaltungen, die jährlich tausende Besucher in den pannonischen Raum ziehen.

Neben Klassik werden auch Festivals und Konzerte anderer Musikstile geboten.

Zudem zeichnet sich das Bundesland auch durch das Kultur- und Volksbrauchtum der vielen Minderheiten aus. Bei Heimatabenden können kroatische oder ungarische Musik und Tradition hautnah erlebt werden. 

Wer genau hinhört, wird übrigens auf den „Ui-Dialekt“ der Burgenländer stoßen. Dieses sogenannte „Hianzische“ gehört zum mittelbayrischen Dialekt und war zur k.-u.-k.-Zeiten bis nach Wien verbreitet. So sprachen die Burgenländer denselben Dialekt wie Kaiserin Elisabeth und verstanden sich seinerzeit somit “bluind”. 

Auch wenn es viele Burgenländer mittlerweile aus beruflichen Gründen in größere Städte und Länder gezogen hat, die Wurzeln die bleiben und das hört man auch in den Liedern…

Die Mayerin – Die Karrieren, die ganz natürlich aus dem Herzen heraus passierte

Die Geschichte der Mayerin beginnt offiziell am 11. Juni 2016 mit einer Hochzeit und einem Lied. Aus Ulrike wird eine waschechte ‚Mayer‘ und nicht nur das. Der Song “Zwischen Himmel und Erden”, den sie ihrem Mann zum ersten Mal singt, läutet die Wiederaufnahme einer musikalischen Reise ein, die schon Jahre vorher ihren Lauf nimmt. 

Bereits in früheren Jahren steht die Burgenländerin als Frontfrau einer Band auf der Bühne und tourt damals bereits erfolgreich durchs In- und Ausland. Irgendwann entschließt sich Uli aber für das Leben einer „normalen“ Familienmama. Sie lernt ihren Mann kennen, eröffnet eine Psychologiepraxis, bekommt 2 Kinder und baut sich ein Eigenheim. Bis eben zu besagten Tag ihrer Hochzeit.

Dieser eine besondere Tag und dieses Lied, das alles verändert und neue Sehnsüchte in ihr weckt. Sie will zurück auf die Bühne und ins Radio und siehe da, bereits die Veröffentlichung ihrer ersten eigenen Single „Guade Söh“ schlägt im Radio große Wellen. Viele weitere folgen, zudem kommen Auftritte im TV, Fixplatzierungen in den Charts und ein Amadeus Austrian Music Award 2019.

Trotz des großen Erfolges trifft die Mayerin ihre Entscheidungen selbst. Mit ihrem eigenen Label SoN (Spirit of Nature) Music, ihren eigenen Songs und Ideen geht sie ihren Weg und lässt sich nicht beirren.

Die Brücke schlägt sich zwischen Pop, Schlager und Singer Songwriter – und das im schönsten burgenländischen Dialekt. Das aktuelle Album ist heuer entschieden und nennt sich „Libellen“.

Die Schickeria – 132,5% Party und absolute Stimmung

Sie sind zwar nicht genau die Schickeria die Champus an der Bar schlürft – nein, sie stehen eher auf Bier. Nichts desto Trotz sind sie ein Garant wenn es um gute Partys und absolute Stimmung geht.

Mit Klavier, Bass, Schlagzeug und Gitarre verpacken die Musiker aus dem Südburgenland geschickt 60 Jahre Musikgeschichte in ihrem Repertoire. Ihre absolute Stärke: Austropop, aber grundsätzlich „eh ois“.

Schick, Schicker, Schickeria – das sind Michael Bencsics, Daniel Ofner, Dominik Stumpfel und Lukas Meier.

4 unterschiedliche Musiker mit einem einzigen Ziel: „Wir wollen das Publikum auf eine unvergessliche und einzigartige Party, auf die stimmungsvollsten Tanzflächen der Welt mitnehmen – denn sind wir nicht alle ein wenig „schick“?

Der Begriff „Schickeria“ setzt sich aus dem Wort „schick“ und den jiddischen Begriff „schickern“ zusammen, was so viel heißt wie „sich besaufen“. Natürlich kann man sich jetzt drüber streiten, ob das ein sinnvoller Bandname ist, aber eines ist sich das Quartett bewusst „a wenig ausgeflippt musst scho sein!“

Francesco – brillanter Schlager aus Eisenstadt

Francesco heißt eigentlich Franz, er lebt seine Leidenschaft die Musik und ist Schlagersänger mit Leib und Seele. Sein Temperament passt zu den schwungvollen, emotionsgeladenen Schlagertiteln, die er „performt“.

Schlager, das ist seit jeher die Erfüllung der Wünsche nach Harmonie und Glück – wie viele sagen, die Musik der „heilen Welt“. Die künstlerisch kreative Leichtigkeit mit der Francesco über die Liebe, das Leben und all die schönen und schwierigen Dinge die damit verbunden sind, singt, hat genau das, was gute Schlagermusik ausmacht: ein beschwingtes Lebensgefühl, Begeisterung für die Musik und das damit verbundene Talent, alles ein wenig „leichter“ zu leben.

Seine aktuelle Single zeigt eine neue rockige Seite des Burgenländers. „Wir schaffen alles“ ist ein Mutmacher – stark, rockig und voller positiver Energie. Die Erkenntnis, dass das Überwinden jeder Niederlage wieder einen Sieg bedeutet – am Besten mit Hilfe eines anderen Menschen – davon handelt dieser moderne Schlagertitel. Die Zuversicht, dass man gemeinsam alles schaffen kann – das macht Mut. Egal was das Leben bringt, egal wie mies es manchmal das Schicksal mit uns meint – Wir schaffen alles – zur richtigen Zeit. 

Julia Anna – Junger Austropop mit Herz und Humor

Sie ist direkt, natürlich und echt – Julia Anna aus Bad Sauerbrunn möchte mit ihrer Musik Lebensfreude, Leichtigkeit und Einfachheit schenken! Einfach weil es oft gar nicht so kompliziert ist, wie es im ersten Moment scheint.

Sie möchte mit ihrer Musik Mut machen, überhaupt in einer Zeit wo es so viel Angst vor dem Leben, vor Entscheidungen und Enttäuschungen geht. „Man darf sich einfach nix scheißen“ meint die Frohnatur und macht aus dieser Redewendung auch prompt ihren ersten Song. Lustig, wenn man bedenkt, dass sie der Weg zur Musik über den Dompfarrer geführt hat.

Erstmals im Alter von 8 Jahren greift sie damals zur Gitarre und beginnt zu singen. Nach Kinderchor und Schulband zweigt der Weg kurze Zeit in Richtung HTL Abschluss ab. Ganz lässt sie die Kunst aber nicht aus und so fängt sie während eines Schauspielstudiums in Wien wieder an, Lieder zu schreiben.

„Mir wurde klar, dass ich viel zu sagen und den Menschen viel zu geben habe. Und dafür ist der direkteste Weg einfach unsere Muttersprache“ so die taffe Burgenländerin.

Neben Familien- und Heiratsgeschichten schreibt sie über alle Themen, die sie berühren und beschäftigen. Verpatzte Dates, verlorene Liebe, gewonnene Zuversichten ect. Einfach Geschichten die das Leben so schreibt – denn meistens kommt es sowieso anders als man denkt.

Blechhaufn – Brass Entertainment der Extraklasse

Zusammengefunden hat sich das Powergebläse beim gemeinsamen musizieren im Musikverein. Mit dem Ziel der Blasmusik eine neue Klangfarbe zu verleihen, wurde im Laufe der Zeit ein Bühnenprogramm auf die Beine gestellt das seines gleichen sucht.

Das Repertoire reicht von Marschmusik über Jazz bis hin zu Klassikern aus Rock, Funk und Swinging Jazz. Und dem sei nicht genug, zum fulminanten Feuerwerk aus brillantem Spiel und Gesang kommt Wortakrobatik und Comedy. Mit diesem außergewöhnlichen Bühnenprogramm, das fast schon in die Kategorie Musikkabarett einzuordnen ist, ist mittlerweile zu einem Fixbestandteil der Brassszene geworden. Die 7 Musiker sind gern gesehene Gäste auf den größten Bläser Festivals im In- und Ausland.

Laut, stark und pfiffig mit 100%iger perfekter Darbietung.

Heigeign – Griaß eich! Zdravo! Üdvözöljük!

Burgenländer haben einen reichen Schatz an Volksliedern, zumal dieses Grenzland auch Heimat verschiedener Volksgruppen und Sprachen war. Aus diesem Schatz schöpft die 5-köpfige Gruppe Heigeign und bearbeitet sie, vermengt sie mit Eigenem und dem Blues und verwendet für das Eigene ebenfalls den Dialekt.

Musik im Spannungsfeld zwischen pannonischer Tradition und Gegenwart, mit Texten in Hianzisch, Burgenlandkroatisch und Ungarisch, spannend und gefühlvoll interpretiert . Die Liedtexte spiegeln die sprachliche Vielfalt des pannonischen Raums wieder.

Romano Rath – musikalisches Roma-Blut aus Oberwart

Mitte der 1990er Jahre hat die Band rund um Dieter Horvath ihren ersten Auftritt bei einem Roma Kirtag. Der Musikstil, eine Mischung aus traditioneller Romamusik und modernen Einflüssen, kommt gut an und so folgen bald viele weitere Auftritte in verschiedensten Städten des Landes. 

Als Angehörige der Burgenlandroma verwenden sie den Romanes-Dialekt, wie er im Burgenland und in der näheren Umgebung gesprochen wird. 

„Romano Rath“ schöpft aus der vollen Bandbreite der Roma-Musik, die von vielfältigen Einflüssen und Musiktraditionen geprägt ist. Neben traditionellen Liedern in Roman finden sich auch deutschsprachige und kroatische Lieder im Repertoire der Gruppe. Auch Eigenkompositionen dürfen im Programm nicht fehlen. Die Besetzung besteht aus Gitarre, Bass, Schlagzeug, Keyboards und Gesang. 2018 feierte man 25 jähriges Bandjubiläum.