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Sepp Forcher – eine TV Legende nimmt Abschied

Nach 33 Jahren, in denen er mit dem Hut in der Hand durch ganz Österreich reiste und 200 Ausgaben ist leider bald Schluss mit der beliebten TV Sendung „Klingendes Österreich“.

Sepp Forcher hat nicht an Zuseher verloren, sondern verabschiedet sich in die wohlverdiente TV Rente. Und dies mit einer körperlichen und geistigen Fitness, die einen vor Neid erblassen lässt. Mit einem Lächeln auf den Lippen sagt Sepp Forcher: „Ich präsentiere die Sendung zwar zum letzten Mal, das heißt aber nicht, dass es mein letztes Wort sein wird.“

Seine Präsentationen von schönen Landschaften, von Brauchtum gepaart mit zünftiger Musik und seinen ruhigen und angenehmen Kommentaren waren in einer so schnelllebigen Zeit, wie wir sie im Hier und Jetzt erleben, etwas Besonderes. „Das Klingende Österreich ist ein mediales Wunder“ – so auch die Meinung von Gerhard Koch, Landesdirektor des ORF Steiermark, wo dieses Format produziert wurde. Der TV Wanderer mit seinem weißen Vollbart bekam dann nach Abschluss der Dreharbeiten doch feuchte Augen. Ein großes DANKESCHÖN Sepp Forcher – Du hast der Welt immer die schönsten Seiten unseres Landes gezeigt. – PFIAT DI GOTT

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Die 199. Sendung mit dem Titel „Der Weg zum Herzen – vom Naturpark zum Erzberg“ wurde vom ORF – Team rund um Regisseurin Elisabeth Eisner in Mariahof (Bezirk Murau) gedreht und wird am Allerheiligentag um 20.15 Uhr in ORF 2 ausgestrahlt. Wenn der Weg ein Herz als Ziel hat, wird das Wandern dorthin zu einer spannenden und unterhaltenden Angelegenheit. Natur und Kultur säumen den weiteren Weg zum Herzen: Stift St. Lambrecht, die Landschaft um den Furtnerteich, Mariahof, Obdach, die Schlösser Admontbichl und Wasserberg, die Walburgiskirche in St. Michael, Trofaiach, Vordernberg, Eisenerz und zum Abschluss der steirische Erzberg, das eiserne Herz des Landes. Für die musikalische Begleitung sorgen: Die Steirische Blas, der Innerberger Dreigesang, die Streichholz Musi, die Gitarrenmusi der Ausseer Bradlmusi, die Brodjaga Musi, die Zwanzleitner Musi, Schnodabixn und der MV Bergmusikkapelle Eisenerz.

Die 200. und somit letzte Sendung wird im Frühjahr 2020 ausgestrahlt!

Vom Neusiedler See bis zum Bodensee – Sepp Forcher dreht zurzeit in allen neun Bundesländern und in Südtirol seine 200. „Klingendes Österreich“-Ausgabe, mit der sich der Publikumsliebling im Frühjahr 2020 nach mehr als 30 Jahren von seinem Publikum verabschiedet. Gestern stand er für „Die große Liebe – Mein klingendes Österreich“ am Wiener Cobenzl vor der Kamera. ORF-Generaldirektor Dr. Alexander Wrabetz nutzte die Gelegenheit, Sepp Forcher beim Dreh einen Besuch abzustatten. „Klingendes Österreich“ ist eine Produktion des ORF-Landesstudios Steiermark. Für Buch und Regie zeichnet Elisabeth Eisner verantwortlich.

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Sepp Forcher und Gerhard Koch, Landesdirektor des ORF Steiermark

Und Sepp Forcher über die Sendung: „In der 200. und letzten Sendung ‚Klingendes Österreich‘ geht es eigentlich um das, um was es allweil gegangen ist im ‚Klingenden Österreich‘: Um unser Land, um unsere Heimat, einschließlich Südtirol natürlich. Und darum ist auch die Rezeptur für die 200. eine ‚watscheneinfache‘. Ausgehend von Salzburg über Oberösterreich, Niederösterreich nach Wien, dann Burgenland, Steiermark, Kärnten, Tirol, Vorarlberg und schließlich Südtirol. Und überall machen wir Station. Das sind so kurze ‚Augenblitze‘ kann man fast sagen, und dazwischen Musik. Immer eine landesgerechte Musik – so schaut die 200. Sendung ‚Klingendes Österreich‘ aus.“

Bericht: Lisi Rath / APA

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