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 Nik P.: Der Himmelsstürmer meldet sich zurück

"Solange es geht, werde ich Musik machen" versichert Nik P. all seinen vielen Fans.

Nach vieljähriger Schaffenspause erscheint am 4. Juni das brandneue Album “Seelenrausch” von Nik P. mit 14 neuen Songs. Man darf gespannt sein.

Vier Jahre lang mussten die Fans von Nik P. darben und auf neues Song-Material des „Sternen-Vaters“ warten. Das Album „Sternenrausch“ wartet mit 14 Titeln auf. Und gleich mit der ersten Radio-Single „Wer teilt die Farben aus“ hat er mal wieder voll ins Schwarze getroffen. Der Videoclip ist allerdings sehr beklemmend. „Das Lied erzählt genau 1:1 das, was bei mir vorgefallen ist“, erläutert Nik P. gegenüber STADLPOST.

„Ich habe selbst am Drehbuch des Videos mitgeschrieben, war bei den Dreharbeiten dabei und habe aufgepasst, dass es nicht zu überspitzt dargestellt wird. Wir haben uns lange Gedanken gemacht: Was für ein Video drehen wir zu diesem Song? Da kamen Angebote von Buchschreibern, die die Geschichte verfilmen wollten. Irgendwann kamen wir dann darauf, dass der Song anbietet, dass ich meine persönliche Geschichte dazu erzähle. Meine Geschichte aus der Kindheit, die mich sehr geprägt hat, in der auch der Tod meiner Mutter vorkommt. Das war für mich auch deshalb wichtig, weil der Song inhaltlich genau das wiedergibt, wofür ich stehe. Der Text unterstützt die Bilder in keiner kitschigen Form, sondern in einer sehr sensiblen und authentischen Form – das ist mir sehr wichtig. Das Video soll auch zum Ausdruck bringen, dass es manchmal im Leben nicht so funktioniert, dass man auch mal traurig ist. Und dennoch soll man nie aufgeben, sondern im Gegenteil Mut schöpfen. Im Song heißt es in einer Zeile: ‚Manchmal fehlt dir der Mut, etwas anzupacken und zu verändern‘. Song und Video sollen zum Ausdruck bringen, dass trotz Widrigkeiten und Unstimmigkeiten im Leben, die manchmal schon früh stattfinden, wie z. B. bei mir in der Kindheit, man dennoch etwas aus seinem Leben machen kann und man die Hoffnung, dass alles gut wird, nie aufgeben sollte.“

Doch inwieweit ist das Schicksal tatsächlich vorbestimmt? „Das ist eine schwierige Frage. Wie sehr glaube ich daran? Ich bin ein gläubiger Mensch, ich glaube an Gott in meiner Art und Weise. Mit der Kirche habe ich nicht viel zu tun, aber doch mit Gott. Ob es eine Vorbestimmung gibt, weiß ich nicht, das kann ich schwer sagen. Man ist für viele Dinge, die im Leben passieren, letztlich selbst verantwortlich, indem man z. B. die Energie dahin lenkt, dass gewisse Dinge in eine Richtung verlaufen.“ Und so sieht er auch seinem 60. Geburtstag im kommenden Jahr äußerst gelassen entgegen: „Wichtig ist, wie man sich fühlt.“ Und er beteuert: „Solange es geht, werde ich Musik machen. Da geht es mir wie Udo Jürgens.“

CD-Tipp

Nik P Seelenrauschen Cover

„Wer teilt die Farben aus“, fragt Nik P. im Single-Vorboten seiner neuen CD. Die Antwort: er selbst! Nik P. präsentiert auf dem Album „Seelenrausch“ 14 Songs in den schönsten Farbschattierungen (Electrola). Gewinnen Sie eine von drei CDs des Kärntner Musikers. Coupon siehe Seite 49 in der Printausgabe 05/2021.

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