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 MONIKA MARTIN: Ich höre immer auf mein GEFÜHL

Dieses Jahr wurde auch ihr Leben auf den Kopf gestellt. Die Sängerin hat das Beste daraus gemacht. Zum Beispiel ein neues, wunderschönes Album. Und sie hatte endlich Zeit, all das zu erledigen, was im Tour-Stress sonst gerne liegen bleibt …

Unsere Reporterin Lilly Staudigl traf Monika Martin zum Gespräch!

Monika Martin
Lilly Staudigl und Monika Martin im Interview

Stadlpost: Die Corona-Zeit ist für Künstler ja auch eine echte Herausforderung. Wie geht es dir dabei, und wo hast du dir deine Kraft geholt?

Monika Martin: Ich habe meine Kraft und Zuversicht von meinen Fans bekommen. Nachdem ich meine zuvor geplanten Clubkonzerte ins Internet verlegte, spürte ich an der Resonanz, wie sehr mir meine Fanfamilie treu zur Seite steht!

Stadlpost: Wie hast du deine Zeit zu Hause verbracht? Hast du neue Texte geschrieben, Bilder gemalt oder einfach in den Tag hineingelebt?

neues Album

Monika Martin: Ich hatte mehr zu tun als zuvor, denn durch die Verlegung meiner Clubkonzerte ins Internet kamen neue Herausforderungen auf mich zu. Ich lernte den Umgang mit Konferenzschaltungen im Internet kennen, den sogenannten Zoom-Call. Dies hat den Vorteil, dass meine Gäste nicht nur mich am Computer sehen können, sondern auch ich sie sehe und mit ihnen während des Konzertes kommunizieren kann. Parallel dazu habe ich mit Alex Wende in Berlin, ebenfalls mittels Internet, meine neue CD produziert. Sie heißt nicht zufällig „Ganz still“.

Stadlpost: Ich habe in dieser Zeit, sehr viel telefoniert, vor allem mit Menschen aus meiner Schulzeit und habe auch über die Vergangenheit und die Zukunft nachgedacht. Ging es dir ähnlich?

Monika Martin: Ja, ich habe auch mit vielen Menschen telefoniert, die ich schon längst mal wieder hatte treffen wollen. So habe ich sie wenigstens angerufen und mit ihnen lange gesprochen. Das war sehr schön!

Fans

Stadlpost: Die Nähe zu deinem Publikum ist dir immer sehr wichtig. Wie war es für dich, nur allein vor einer Kamera zu agieren und keinen Applaus zu bekommen?

Monika Martin: Durch die Konferenzschaltung war und ist es mir sehr wohl möglich, den Applaus zu hören und das macht die Clubkonzerte auch so besonders. Ich bin mit den Freunden meiner Musik ganz nah verbunden. Aber mein Herz freut sich schon, sie alle bald wieder persönlich zu einem Konzert begrüßen zu dürfen! Es gibt ja zumindest die Möglichkeit, mich bei einer Matinee zu treffen. Lustiges Wortspiel, nicht? Bei diesen Begegnungen plaudere ich mit Menschen, die mich kennenlernen wollen. Wie neulich mit einem Herrn, der sich das zu seinem 80. Geburtstag gewünscht hat. Infos dazu gibt es auf meiner Homepage.

Stadlpost: Dein neues Album „Ganz still“ geht wieder ein bisschen zurück zu deinen Anfängen. Warum?

Monika Martin: Ich höre immer auf mein Gefühl, und dieses hat mir gesagt, dass es in so einer schweren Zeit wichtig ist, den Menschen Ruhe, Sicherheit und Vertrautes zu vermitteln. Das ist auch der Grund, warum ich momentan niemals auf die Idee gekommen wäre, schnellere Musik zu veröffentlichen. Ganz ehrlich: Wem ist denn momentan zum Tanzen? Ich glaube, dazu hat im Moment niemand Lust.

nächste Auftritte

Stadlpost: Wann gibt es Monika Martin wieder einmal live zu sehen?

Monika Martin: Bereits am 1. August hatte ich mein erstes Konzert in Zürich! Es war unbeschreiblich befreiend. Im September gab ich drei Konzerte in der Nähe von Dresden. In Graz gibt es am
25. Oktober, 21. November, sowie am
21. und 22. Dezember meine Clubkonzerte und ganz besonders freut es mich, am 29. November ein Adventskonzert in der Mariatroster Kirche bei Graz zu singen. In der eigenen Heimatbasilika ist es immer am schönsten, denn da kenne ich fast all meine Gäste (lacht).

Stadlpost: Vielen Dank für deine Zeit und bleib gesund!

Monika Martin: Ich danke dir ganz herzlich!

Monika Martin Ganz Still Albumcover

CD-TIPP: Sicherheit, Ruhe und Vertrautheit: Mit ihrem neuen Album „Ganz still“ (ab 30. Oktober im Handel) entspricht die Künstlerin aus der Steiermark
dem Bedürfnis vieler Menschen. Feine, leise Töne in Zeiten wie
diesen. (TELAMO)

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