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Marlen Billii erinnert sich mit Stefanie Hertel an die Jugendzeit

Und so sprach der Falke: ‚Wer sich an die 80er erinnern kann, hat sie nicht miterlebt‘.

Er, der selbst einer jener war, der in dieser Zeit deutliche Fußspuren hinterlassen hat, schuf mit diesem Bonmot eine coole Liebeserklärung an ein megacooles Jahrzehnt. Jetzt mal ehrlich, wer dabei war, damals in den 80ern, darf sich heute schon ein wenig Wehmut erlauben. Macht sich nicht irgendwie das Gefühl breit, dass, je mehr Jahre das 21. Jahrhundert angesammelt hat, die – oft zu Unrecht gescholtenen – 80er im Vergleich dazu schon eine saucoole Dekade waren? Marlen Billii, die begnadete Schlouserin* aus Oberösterreich, hat ihrer Kindheit und Jugend einen Song gewidmet. Programmatischer Titel: Jugendzeit.

Gerade einmal 8 Monate war das Jahrzehnt jung, als Marlen Billii mitten in eine bunte Welt aus Walkmen, Rollschuhen, New Wave Klängen und Hasselhoffs Auto-Abenteuer hineingeboren wurde. Eine Zeit mit 99 Luftballons, Eye of The Tiger, flirrenden Keyboardklängen samt den tanzenden Lichtern mit schönen Grüßen vom Planet Discokugel… All das taucht in ‚Jugendzeit‘ wieder auf. Pop as Pop can. So unbeschwert wie einst. ‚Jugendzeit‘ ist eine wunderbare, musikalische Erinnerungsreise, frei nach dem Motto: Es war eine geile Zeit! Marlen hat gemeinsam mit Stefanie Hertel an dem Lied geschrieben. Wie kam’s?

“2014 habe ich einen Titel für Stefanies Weihnachtsalbum geschrieben. Dies ist nun die „Retourkutsche“ und auch der erste Titel, den Stefanie für jemand anderen geschrieben hat. Im Video hat übrigens Toni Polster – der in der zweiten Strophe auch besungen wird – eine Gastrolle übernommen. Natürlich mit Original Toni Polster VoKuHiLa-Frisur aus den 80ern!”, sagt Marlen und lacht!

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Der Walkman wurde dieses Jahr 40 Jahre alt. Musikkassetten gibt es sogar noch und auch Nena spielt vor ausverkauften Hallen. Rollschuhe hingegen haben ausgerollt und New Wave ist längst Old Wave.
Conclusio: Die Zeit war schön, nur ans is bled, dass mit der Zeit die Zeit vergeht! … 1994 – EAV
‚Jugendzeit‘ geht dem für Spätsommer geplanten Album voraus. Titel: ‚Derfs a bisserl mehr sein?‘
Was für eine Frage, Marlen: Eh kloar!

*Ein Kunstwort. Schlager meets House. Es ist Marlens Kreation und beschreibt perfekt ihr kreatives Tun. Von der Musik bin hin zum eigenen Label.

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