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Markus Krois – zaubert nicht nur tolle Melodien auf der Steirischen Harmonika, sondern auch schmackhafte Gerichte in seiner Küche

Viele Kochtipps bekam der Musiker Markus Krois von seiner Mutter

Beheimatet in der Genussregion des oststeirischen Vulkanlandes, in der Nähe des Genusshotels Riegersburg und beschäftigt in der Manufaktur Gölles, die sich für die Herstellung von feinem Essig und Edelbränden verantwortlich zeigen, ist der Musiker natürlich auch für jede Art von Gaumenfreuden empfänglich, ladet aber auch gerne Gäste ein, um sie kulinarisch zu verwöhnen

(c) Kevin Geissler/StadlBUA

Markus Krois wurde von seiner Mutter gut auf sein Erwachsenenleben vorbereitet, bekam auch viele Kochtipps und da sie eine gute Köchin war, konnte er sich in der Küche so einiges vor ihr abschauen. Seine Lieblingsspeisen sind in der traditionellen Küche zu finden – Schwammerl Suppe und Heidensterz und als Fleisch – Tiger, der er nun mal ist, kann man bei ihm auch mit Schnitzel und Gordon bleu nichts falsch machen. Meist verwöhnt ihn ja seine Lebensgefährtin Viktoria kulinarisch, aber so ab und zu hat auch Markus Lust, sich als Koch zu betätigen. Und wenn seine Gäste zufrieden sind macht es auch Spaß.

Steirische Kürbiscremesuppe

½ kg Kürbis (Hokkaido)

1 Zwiebel

1-2 Knoblauchzehen

neutrales Öl oder Butter

600 ml Gemüse- oder Hühnersuppe

Salz, Pfeffer

Muskatnuss

150 ml Schlagobers

Kürbiskernöl

Kürbiskerne

Schwarzbrot

Knoblauch

Für das Rezept der Kürbiscremesuppe den Kürbis halbieren und die Kerne mit den Fasern entfernen. Den ausgeschabten Kürbis in Würfel schneiden. Geschält werden muss der Hokkaidokürbis dabei nicht, die Schale kann mitgegessen werden.

Zwiebel und Knoblauch klein hacken und in Öl oder Butter anschwitzen. Den würfelig geschnittenen Kürbis dazugeben, kurz mitrösten und mit der Suppe aufgießen. Mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss würzen und köcheln lassen. Ist der Kürbis weichgekocht, die Suppe im Mixer unter Zugabe von Schlagobers pürieren und abschmecken. Auf den Schlag kann auch verzichtet werden, die Kürbiscremesuppe schmeckt hervorragend auch ohne und ist wunderbar cremig in der Konsistenz. Ist die Suppe noch zu dickflüssig, einfach mit etwas Wasser oder Brühe strecken!

Das Highlight von diesem Rezept kommt aber zum Schluss. Die Kürbiscremesuppe in einem Suppenteller oder einem ausgehöhlten Kürbis servieren, mit etwas Kürbiskernöl beträufeln und ein paar geröstete Kürbiskerne drüberstreuen. Wir haben auch einen klecks aufgeschlagenen Schlag dazu gegeben. Ist aber auch ohne, sehr gut. Brotwürfel aus übriggebliebenem Brot sind auch sehr zu empfehlen. Diese einfach in Öl mit etwas Knoblauch anrösten.

Hühnerbruststreifen auf Blattsalat

4 Hühnerbrüste

Paprikapulver

Salz

Pfeffer

Salat nach Saison

Paprika, Tomaten, Mais oder anderes Gemüse, welches zum Salat passt

Kernöl

Weißer Balsamicoessig von Gölles

(c) Kevin Geissler / StadlBUA

Die Hühnerbrust in Streifen schneiden, mit Paprikapulver, Salz und Pfeffer würzen und in etwas Öl einlegen. Den Salat und das Gemüse waschen und zerkleinern. Mit Kernöl und Essig abschmecken.
Die Hühnerstreifen in Speiseöl ca. 10-15 min. anbraten. Die Hühnerstreifen und den Salat auf einen Teller legen. Man kann auch ein Baguette dazu reichen.

(c) Kevin Geissler / StadlBUA

Apfel-Sahne Schnitten

Zutaten Teig:
370g Mehl
180g Zucker
2 Eier
220g Margarine
etwas Backpulver
evtl. etwas Sauerrahm

Zutaten Belag:
7-8 saure Äpfel
1 Zitrone (Saft und Schale)
150g Margarine
125g Zucker
1 Ei
100g Mehl
¼ l Sahne
1 Essl. Staubzucker
100g Nüsse oder Mandeln
Etwas Zimt

Aus Mehl, Zucker, Eier, Margarine und Backpulver einen Mürbteig herstellen. Etwas ruhen lassen dann ausrollen und in ein Backblech geben. Rand hochziehen. Äpfel schälen, vierteln, mit Zitronensaft beträufeln und auf den Mürbteig legen. Margarine, Zucker, Ei und Zitronenschale schaumig rühren, Mehl darüber sieben, Sahne aufschlagen und unterheben. Die Masse gleichmäßig auf den Äpfeln verteilen. Zucker, Nüsse und etwas Zimt mischen und darüber streuen. Im vorgeheizten Ofen bei 175°C ca. 55-65 Minuten backen und auskühlen lassen.

….. er sei nicht unbedingt ein guter Koch, meinte Markus. Da sind wir aber anderer Meinung, denn es hat uns hervorragend geschmeckt. Danke an Viktoria und Markus für die nette Einladung.

(c) Kevin Geissler / StadlBUA

Markus kann sich ruhig einiges mehr zutrauen. Denn fast hätte er eine große Chance verpasst, weil er nicht an sich und sein Können glaubte. Als er im Vorjahr die Chance bekam, bei „Immer wieder Sonntags“ im Bewerb zum „Sommerhitkönig 2019“ anzutreten, wollte er schon absagen, weil ihm nicht bewusst war, welch große Möglichkeit ihm da geboten wurde, sein Können einer breiten Öffentlichkeit zu präsentieren. Im letzten Moment entschied er sich doch noch mitzumachen. Er gewann mit dem Titel „Ein Lied für Dich“ mehrmals die Duelle und scheiterte ganz knapp im Finale, wo er den zweiten Platz erreichte. Mit seiner neuen Single „Bunt“ – einer farbenfrohen  Hommage an das Leben möchte er an den Erfolg des Vorjahres anschließen. Bei diesem Song geht es um die Welt und wie schön das Leben sein kann, und das man nicht alles nur Schwarz – Weiß sehen soll,  was gerade in Zeiten wie diesen sehr wichtig ist.

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