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Marianne Rosenberg: DIESES Lied möchte sie nicht mehr singen!

Es handelt sich um einen Song aus dem Jahre 1982 …:

Am vergangenen Mittwochnachmittag (18.11.2020) war Pop-Ikone MARIANNE ROSENBERG in der Sendung „MDR um 4 – Gäste zum Kaffee“ im MDR FERNSEHEN zu Gast. Ein Zuschauer wollte von ihr wissen, “ob es ein Lied gibt, das sie gar nicht mehr singen möchte“.

Erstaunlicherweise nannte Marianne Rosenberg diesmal nicht das von ihr verhasste „Pony-Lied“, das sie Anfang der 70-er Jahre mit ihrer „Familie Rosenberg“ aufgenommen hatte, sondern einen anderen Song:
“Da gibt’s immer wieder Lieder, von denen ich dann denke ‘och nee, warum hast du das damals gesungen? Das hat dir gar nicht gefallen!’.  Ich erinnere mich an ein Lied, das hat dieser erfolgreiche Produzent Ralph Siegel damals geschrieben. Es hieß ‘Blue Jeans Kinder’. Und wie das so ist, was auch das Publikum oft nicht weiß, ist, dass eine Plattenfirma, wenn man länger keinen Erfolg hatte, dann auch mal sagt: ‘Hör mal, das ist ein erfolgreicher Produzent, und der macht diesen Song und das ist für den Grand Prix. Wir möchten gerne, dass du das singst’. Und dann hab ich das gesungen. Aber von diesem Song war ich nicht überzeugt, auch von der Story nicht. Und: Den würde ich jetzt heute auch nicht mehr aufführen. Aber ich habe so viel Repertoire, dass ich ihn auch nicht aufführen muss.“

Mit dem Titel „Blue Jeans Kinder“ war sie am 20. März 1982 bei “Ein Lied für Harrogate (Die deutsche Vorentscheidung zum Eurovision Song Contest 1982)“ auf dem 8. Rang gelandet.

Ein Mitspracherecht habe sie – speziell in ihren ersten Karriere-Jahren – ohnehin nicht gehabt: “Dieses Musik-Business war und ist sehr Männer dominiert. Als junges Mädchen hat man da gar nichts zu sagen. Aber ich hatte ganz pfiffige Produzenten und Texter, die mir wirklich die Songs auf den Leib geschrieben haben. Und ich fand, dass sie das auch sehr modern gemacht haben, weil damals war eben Disco angesagt und die haben sich dann den Sound von Philadelphia geholt und haben dem Schlager wirklich den ersten deutschen Pop eingehaucht. Ich hatte da wahnsinniges Glück. Trotzdem war es, als ich älter wurde, mein Ziel, dass ich eines Tages selbstbestimmt arbeite. Das hat sich sehr bald erfüllt. In den 80er Jahren bin ich ja dann – dem Schlager gegenüber zumindest – mal etwas abtrünnig geworden.“

Mit ihrem heutigen Produzenten Alex Wende hatte sie „sehr viel Glück“: „Wir mochten und verstanden uns musikalisch von Anfang an“. Die musikalische Zusammenarbeit mit ihrem Sohn Max Rosenberg, der sie kürzlich sogar zur Großmutter machte, ergab sich eher zufällig: “Ich wollte wissen, wie er die Idee findet, dass ich wieder so richtig einsteige und Musik mache und vor allen Dingen, dass ich mich auch meinen Wurzeln wieder zuwende und habe ihm dann Ideen vorgespielt. Und daraus wurde dann eine gemeinsame Arbeit, die sehr viel Spaß gemacht hat und sehr viel Lachen und sehr viel Liebe enthält.” 

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