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 Marc Pircher: Vom Zillertal ins Land der Eidgenossen

Der Liebe wegen!

Eigentlich undenkbar, dass er jemals seine geliebte Heimat verlassen würde. Dann verlor er sein Herz an eine Dame aus der Schweiz. Jetzt lebt der Sänger im Paradies.

Einen Tiroler nach außerhalb verpflanzen? Eher ein schwieriges Unterfangen. Auch Marc Pircher dachte immer, dass sein Zillertal für immer seine Heimat bleibt. Doch es kam anders. Nachdem er sich in eine Schweizerin verliebte, fiel ihm der Wohnortwechsel leicht. Im Herbst vergangenen Jahres zog er von Ried im Zillertal in die Zentralschweiz. Zwischen Zugersee und Vierwaldstättersee genießt der Musiker jetzt sein neues Leben. „Vieles hier erinnert mich an daheim. Die Berge, das Wasser und auch die Mentalität der Menschen. Ich komme hier gut klar. Wir Tiroler genießen in der Schweiz ohnehin einen guten Ruf“, erzählt Marc im Interview mit STADLPOST.

Marc Pircher3 Foto Natalie Boo Glückspost

Marc muss kulinarisch auf nichts verzichten. Im Gasthaus „Adler“ in Küssnacht serviert ihm Gastwirt Dani Wyler Zürcher Geschnetzeltes und andere Spezialitäten

Auch seinen Hobbys kann er hier nach Lust und Laune frönen. Ab mit dem Radl, im Boot oder auf dem Moped. Er hat seine neue Gegend schon ausführlich erkundet. Die Natur ist wirklich grandios! „Ich liebe besonders den Vierwaldstättersee. Da gibt es zum Beispiel die Klewenalp. Wenn du von da oben auf den See und das Tal schaust, da fühlst du dich wie im Paradies“, schwärmt der Tiroler.

Der Corona-Lockdown hat natürlich auch ihn kalt erwischt. „Ich hatte in letzter Zeit schon ein paar kleinere Auftritte in der Schweiz. Hoffe aber, dass es bald wieder richtig losgeht“, so Marc, der vor Kurzem die Single „Knallrot“ herausbrachte (Infos: www.marcpircher.at). Gibt es eigentlich etwas, das er im Land der Eidgenossen nicht so mag: „Geschmolzener Käse – ob als Raclette oder Fondue. Nicht mein Ding. Und das essen hier alle überall!“

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