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Marc Pircher: “Für mich muss Weihnachten einfach daheim sein”

Das große Stadlpost-Weihnachtsinterview!

Weihnachten – die Zeit, in der wir uns besinnen, zumindest für ein paar Tage zur Ruhe kommen und gemeinsam mit der Familie feiern. Auch Marc Pircher verbringt die Zeit zu Hause bei seiner Familie – welchem Brauch sie zu Weihnachten nachgehen, welche die erste kindliche Erinnerung an Heiligabend ist und wie sich der Abend musikalisch gestaltet erzählt er uns im Interview!

Stadlpost: Lieber Marc Pircher, wann beginnt bei Ihnen die Vorfreude auf Weihnachten?
Marc Pircher: Ich mache jedes Jahr ab Ende November eine weihnachtliche Konzert-Tour. Das ist für mich nicht nur Balsam für die Musikerseele, sondern auch jeden Tag die pure Vorfreude auf Weihnachten.

Stadlpost: Wie läuft bei Ihnen Weihnachten ab? Gibt es ein Ritual?
Marc Pircher: Am Heiligen Abend sind wir abends alle gemeinsam zu Hause und gehen „rauchen“. Bei uns in der ländlichen Gegend geht man mit Weihrauch und Weihwasser durch jedes Zimmer im Haus, damit die Gebäude vom Unheil verschont bleiben. Danach essen wir gemeinsam und feiern die Bescherung. Und um 23:00 Uhr steht auch noch die Christmette an, wenn man will.

Stadlpost: Was ist die erste kindliche Erinnerung an Heiligabend?
Marc Pircher: Früher hatten wir immer wahnsinnig viel Schnee. Ich kann mich erinnern, als wir in meiner Kindheit oft einen Meter Schnee hatten, wie wir in die Kirche gegangen sind. Und das war speziell zu Weihnachten besonders schön, auch wenn ich schon viele, viele grüne Weihnachten erlebt habe.

Stadlpost: Ab wann dämmerte es, dass es kein Christkind gibt?
Marc Pircher: Aber das gibt’s doch! (lacht) Irgendwann bekommt man es mit. In der Schule wird darüber gesprochen, wie jetzt auch bei meinen Kindern. Meine Elfjährige ist auch davon überzeugt, dass es das Christkind nicht gibt und dass sie alles bei Mama und Papa bestellen muss. Aber ich finde es schön, wenn man lange in dem Glauben ist.

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Stadlpost: Was muss immer dabei sein, damit Sie das “Weihnachtsfeeling” haben?
Marc Pircher: Es ist schön an diesen Tagen einfach daheim zu sein, bei der Familie. Da könnte auch kein Termin wichtiger sein. Für mich muss Weihnachten einfach daheim sein.

Stadlpost: Sind Geschenke ein Muss zu Weihnachten?
Marc Pircher: Ja schon, aber es geht nicht um den Wert des Geschenks. Es muss kein teures Geschenk sein. Es geht darum jemanden eine Freude zu machen und das kann mit Kleinigkeiten genauso gelingen.

Stadlpost: Haben Sie Weihnachten schon in der Sonne beziehungsweise im Urlaub verbracht?
Marc Pircher: Nein, Weihnachten noch nie, aber Silvester schon des Öfteren.

Stadlpost: Backen Sie gerne weihnachtliches? Was essen Sie am liebsten?
Marc Pircher: Weihnachtskekse gehören natürlich dazu. Vor allem wenn sie selbst gebacken sind. Ich bin zwar nicht so der Kekse-Bäcker aber ich esse sie gerne.

Stadlpost: Wie viele Weihnachtslieder singen Sie mit der Familie oder welche müssen gesungen werden?
Marc Pircher: Weihnachten ist bei mir einer der wenigen musikfreien Abende. Ich habe das ganze Jahr so viel mit Musik zu tun, wir genießen viel lieber die Zeit zusammen und singen in der Mette „Stille Nacht, Heilige Nacht“ mit.

Stadlpost: Gibt es ein klassisches Weihnachtsmenü oder immer etwas Neues?
Marc Pircher: Bei uns gibt es eher Traditionelles, nichts Großartiges. Wir kochen eher etwas Kleines und nicht viel, damit man nicht Stunden in der Küche verbringt.

Stadlpost: Gibt es auch schon Pläne für Silvester?
Marc Pircher: Ich werde Silvester dieses Jahr beim Stephansdom in Wien verbringen.

Übrigens ist der Musiker auch demnächst im TV zu sehen: „Heut Pirchert’s – in da Hüttn!“ ist am Sonntag, den 29. Dezember um 20.15 Uhr und „Marc Pircher: Prosit Neujahr“ mit Marc Pircher und Harry Prünster am Mittwoch, den 1. Jänner um 18.30 Uhr bei ATV. Mehr dazu lesen Sie auch demnächst auf Stadlpost.at! Wir wünschen eine schöne Weihnachtszeit und schon einen guten Rutsch ins neue Jahr! 🙂

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