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Helene Fischer verzauberte Wien – warum auch ihr Live-Act Ben Zucker verzaubert von ihr ist

Großartige und spektakuläre Bühnenshow im Ernst Happel Stadion

„Hört ihr mich“ – sagte die Sängerin flüsternd aus dem Off, ehe dutzende Konfetti-Kanonen losgingen. Alle Besucher sprangen plötzlich auf und konnten es gar nicht erwarten, Helene Fischer zu sehen. Und schon kurz darauf kam sie aus dem Bühnenboden. Die Menge kreischte – endlich konnten sie ihren Star live erleben.

Helene Fischer hat wahrlich für „Herzbeben“ beim Publikum gesorgt. Die 40.000 Konzertbesucher wurden im Ernst Happel Stadion mit duzenden Knalleffekten überrascht – sei es kiloweise Konfetti, Feuerwerk oder Flammenwerfer. Bei dieser Show blieb wirklich keiner stillsitzend auf seinem Platz. Die Menge tobte, während Helene Fischer mit duzenden Background Tänzern auf der Bühne eine spektakuläre Show ablieferte. Und bei ihren bekanntesten Hits, wie „Atemlos“ oder „Herzbeben“ sang auch das Publikum lautstark mit.

 

Exklusives Interview mit Ben Zucker vor dem Konzert – was er zu seiner Top Platzierung in den Charts sagt und warum er keine Heavy Metal Musik macht

Schon bei Ben Zucker – dem Support-Act von Helene Fischer – bemerkte man die gute Stimmung im Publikum. Viele sangen zu seinem aktuellen Nummer 1 Hit „Der Sonne entgegen“ oder „Na und?!“ mit.

 

Die Stadlpost konnte mit Ben Zucker exklusiv vor dem Konzert plaudern. Wir haben ihn gefragt, was er dazu sagt, dass sein Album “Na und?!” in den Top 10 der deutschen und österreichischen Schlagercharts vertreten  sowie sein Hit “Der Sonne entgegen” auf Platz 1 der deutschen Airplay Charts “Konservativ Pop” ist. Außerdem haben wir über Helene Fischer geplaudert, warum er Sänger wurde – und ob er privat auch Schlagermusik hört!

Stadlpost: Was magst du an Helene Fischer besonders, jetzt wo du sie während der Tour besser Kennenlernen konntest?

Ben Zucker: Ich mag ihre Souveränität, ihre Disziplin. Sie ist bescheiden und zurückhaltend – dennoch bringt sie immer 120 Prozent Energie. Das ist ansteckend, macht Spaß, es mit anzusehen und miterleben zu dürfen.

Stadlpost: Du bist doch relativ jung und innerhalb kürzester Zeit zu einem Shootingstar geworden – dein Album ist stetig präsent in den Top 10 und jetzt bist du mit Helene auf Tour. Wie gehst du damit um?

Ben Zucker: Erstmal danke für das Kompliment! Ich werde ja jetzt 35. Das ist ein Alter, bei dem ich das Gefühl habe, ich lasse mir die Butter nicht mehr vom Brot nehmen. Ich weiß, wer ich bin. So fühle ich mich auch angekommen. Darum kann ich gut damit umgehen. Ich mache das, was ich mache, das wird so akzeptiert – und das ist gut so!

Stadlpost: Ja, dadurch bleibst du auch authentisch. Wann wusstest du denn eigentlich, dass du Sänger werden möchtest?

Ben Zucker: Mit 13! Das ist recht spät. Die meisten waren schon mit 4 auf einer Balett-Schule, oder spielten Klavier. Aber ab 13 Jahren war mir immer klar: Ich will Sänger beziehungsweise Musiker sein! Ich spiele ja auch Klavier und Gitarre.

Stadlpost: Und wie kam’s dazu, dass du die Schlagerszene gewählt hast? Warum zum Beispiel nicht Heavy Metal?

Ben Zucker: Das ist keine Musik, die mich berührt. Ich war einmal auf einem Black Metal Festival mit Freunden. Die Musiker machen das natürlich auch gut – aber es war einfach nichts für mich. Ich wollte Musik machen, bei der ich meine Emotionen gut rüberbringen kann. Darum war für mich klar: Ich mache deutsche Musik und schreibe auch auf Deutsch, weil ich mich damit klar ausdrücken kann. Egal ob man es Schlager, Pop oder Rock nennt – am Ende ist es Musik für mich. Entweder sie berührt dich oder nicht.

Stadlpost: Das heißt, privat hörst du…

Ben Zucker: Auch alles was mich berührt! Im Moment zum Beispiel John Mayer oder David Gray. Das ist unterschiedlich. Mit Nirvana bin ich damals groß geworden. Ich höre aber auch viel Schlager!

Stadlpost: Wer ist denn dein Schlager-Favorit?

Ben Zucker: Da gibt es auch viele! Roland Kaiser mag ich zum Beispiel sehr. Das ist für mich ein absoluter Favorit. Auch Howard Carpendale hat viele schöne Songs. Michelle auch – Helene Fischer sowieso.

Stadlpost: Du bist in den Schlager-Charts ja sehr präsent. Dein Album ist unter den deutschen und österreichischen Top 10 und dein Song “Der Sonne entgegen” auf Platz 1 in den deutschen Charts! Was sagst du dazu?

Ben Zucker: Das freut mich! Aber ich mache die Musik nicht für die Charts – sondern es ist mein “Herz-Schritt-Macher”. Es ist schön, dass es so gut läuft und dass meine Musik so gut ankommt! Aber ich würde auch weiter Musik machen, wenn viele sagen, es ist scheiße was ich hier mache. Ich würde deshalb nicht abbrechen. Egal ob 40 oder 40.000 Personen vor mir stehen – Musik ist mein Leben und so mache ich auch weiter!

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