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„Heimat verdammt ich lieb dich!“ – Ein wunderbarer Konzertabend

Konzert mit der „Gute-Laune-Band-Nummer 1“ aus dem Schwarzwald, „Feldberger“, mit „Alexander Rier“ (Kastelruth, Südtirol), „Oswald Sattler“ (Kastelruth, Südtirol), und dem „Bergblitz Daniel“ aus dem Ötztal in Österreich, am Samstagabend, 9. März 2019, in der Sternenberghalle in Friesenheim/ Baden.

Erneut brachte die Konzert- und Managementagentur Nummer 1, artmedia-management & more GmbH in Bühl/ Baden, mit ihrem Geschäftsführer Lothar Böhler, eine Gruppe von Künstlern auf die Bühne, die es verstanden, mit ihrer Musik die vielen Besucher der Veranstaltung zu begeistern, sie zum Mitsingen und Mitschunkeln zu animieren und sie zu Beifallsstürmen und standing ovations hinzureißen. Die Sternenberghalle war, bis auf vereinzelte Plätze, wieder ausverkauft. Gerade die älteren Jahrgänge unter den Fans waren verstärkt vertreten! Es verwundert immer wieder, wie sehr sich gerade Senioren und Seniorinnen für deutschsprachiges Liedgut, für Volksmusik und Schlager begeistern.

Die Moderation des Abends hatte erneut, zusätzlich zu seinen Musik- und Gesangsauftritten bei den „Feldbergern“, der „Offizielle Schwarzwaldbotschafter“ und Fernsehmoderator Hansy Vogt aus Ettenheim, der an diesem Samstagabend fast ein Heimspiel hatte, übernommen. Man sagt ihm ja nach, dass er, mit seinem Lächeln und seinem Charme, sowohl die Fernsehzuschauer, wie auch die Fans, in seinen Bann zieht. Er lobte besonders die Akustik in der Sternenberghalle und natürlich auch das leckere Essen im Gasthaus „Ochsen“. „Wir kommen immer wieder gerne nach Friesenheim!“, so sein warm up an die Konzertbesucher.

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Der erst 23-jährige „Bergblitz Daniel“ aus Imsterberg in Tirol, mit seiner Steirischen Harmonika, gab mit seinem Lied „Jetzt geht´s los“ sofort richtig Gas und animierte die Besucher des Konzerts zum Mitklatschen. Bei „Komm häng Di ein“ schunkelte der ganze Saal. Seine Fans können es schon jetzt kaum erwarten, bis am 15. März sein neues Album „I bin so stolz auf unsere Hoamat“ erscheint!

Alexander Rier aus dem Dörfchen Kastelruth, das inmitten der Südtiroler Dolomiten liegt, eröffnete seinen Liederreigen mit „Dolomiten Hallelujah“! Dass man seine Träume und seine Wünsche nicht aufschieben sollte, sondern im heute leben und lieben sollte – sein Lied „Jetzt“!
Mit weiteren Liedern, die mit dem Kult-Hit der „Kastelruther Spatzen“, „Meine Insel Südtirol“ und Klatschkanonaden der Zuhörer endete, übergab Alexander Rier das Mikrofon an Moderator Hansy Vogt.

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Der erzählte, dass er bei der Familie Rier eingeladen war, aber nicht wusste, was er denn als Gastgeschenk mitbringen sollte. Ein Geistesblitz brachte ihm in Erinnerung, dass Norbert Rier doch auf seinem Bauernhof auch viele Hühner hätte. Also kaufte er einen großen Sack edles, hochwertiges Hühnerfutter! Doch, mit einer vollen und einer leeren Hand zu kommen, das war dem „Offiziellen Schwarzwaldbotschafter“ doch auch nicht so recht. Aber wo jetzt noch, auf die Schnelle, einen zweiten Sack Hühnerfutter herbekommen? Kurzerhand mischte er das gekaufte Hühnerfutter mit Sägemehl und kam mit zwei vollen Händen und einem breiten Grinsen im Gesicht auf dem Pferdehof der Familie Rier an. Er übergab die Gastgeschenke, verbrachte einen wunderschönen Tag in Kastelruth und fuhr freudestrahlend wieder nach Ettenheim, nachhause. Drei Monate später bekam Hansy Vogt einen überraschenden Anruf von Norbert Rier. Der fragte nach, was denn das für ein Hühnerfutter gewesen sei, das der TV-Moderator als Gastgeschenk mitgebracht hatte? Hansy Vogt tat natürlich recht überrascht und fragte nach, was denn an dem Hühnerfutter nicht in Ordnung gewesen sein soll? Darauf Norbert Rier: „Einige Zeit, nachdem wir das Hühnerfutter an unsere Hühner verfüttert hatten, kamen lauter kleine „Bibbele“, mit einem Holzfuß, auf die Welt!“

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Das war Oswald Sattler, dem nächsten Interpreten, ehemaliger Gitarrist der Kastelruther Spatzen, von der Seiser Alm, einem herrlichen Erholungsareal am Fuß des Schlerns, in den Südtiroler Dolomiten, natürlich noch nicht passiert. Der zweifache Grand-Prix-Sieger der Volksmusik (Einmal gewann er den musikalischen Wettbewerb im Jahr 1990 mit den „Kastelruther Spatzen“ mit dem Titel „Tränen passen nicht zu Dir“ und einmal im Jahr 1996 mit dem Titel „Ich zeig dir die Berge“, den er im Duett mit Jantje Smit sang), verzauberte in Friesenheim mit seinen Liedern

„Wenn es Nacht wird in den Bergen“, „Das Herz der Heimat“ oder „Das letzte Amen“ die Zuhörer und so Mancher und Manche mussten eine kleine Träne bei dem einen oder anderen Lied unterdrücken. „Es sind die kleinen Dinge des Lebens, die glücklich machen“, so Oswald Sattler zum Publikum. „Darum jetzt mein Lied „Einfach Danke“!“

Man nennt sie ja die „Gute-Laune-Band-Nr.1“, die Formation „Feldberger“ aus dem Schwarzwald. Und sie wurden auch in Friesenheim diesem Attribut wieder voll und ganz gerecht. Kaum hatten sie die Bühne betreten und legten mit „Ohne Musi geht nix“ los, waren alle Konzertbesucher aufgestanden und klatschen kräftig mit. Sänger Chris Laubis, Gesang und Akkordeon, erinnerte mit „Sag Dankeschön mit roten Rosen“ noch einmal an den Weltfrauentag, einen Tag vor dem Konzert in Friesenheim. Weiter ging die musikalische Reise der „Feldberger“ mit einem Medley aus Frühlings- und Wanderliedern in das sowohl Oswald Sattler mit „Mein Vater war ein Wandersmann“, wie auch Alexander Rier, „Hoch auf dem gelben Wagen“ und „Bergblitz Daniel“ mit „Im Frühtau zu Berge“, einstimmten. Mit „Wenn wir erklimmen“ ging es in die 20-minütige Pause, in der die Künstler für selfies, persönliche Gespräche mit ihren Fans und für Autogramme sowie den Erwerb der aktuellen CDs zur Verfügung standen.

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„Bergblitz Daniel“ begann dann mit Stimmungsliedern den zweiten Teil des über 3-stündigen Konzerts. „Ich bin stolz auf unsere Heimat“ und, eine hommage an seinen Opa – „Mein Großvater war ein Musikant“! Mit „Im Himmel ist die Hölle los“ übergab er das Mikrofon an Sänger Alexander Rier. Der sang mit dem Lied „Dann träum mit mir die ganze Nacht“ über die ganz große Liebe, mit „Madalena“ über eine wunderschöne Frau und zu „Liebe ist mehr wie ein Wort“ schunkelte der ganze Saal.

Zum Abschluss seines Auftritts feierte Alexander Rier, gemeinsam mit seinen vielen Fans, stehend und klatschend, mit „Herzschlag für Herzschlag“ und „Eine weiße Rose“, die größten Hits der „Kastelruther Spatzen“.

Oswald Sattler weckte als nächster Interpret mit „Montagna Blu“, „Wenn ein Schiff vorüber fährt“, „Mein Tirol, ich vermisse Dich“ und „Warum bist Du gekommen, wenn Du schon wieder gehst“, Sehnsüchte bei dem Einen oder bei der Anderen in der Sternenberghalle. Bei einem schon etwas älteren Lied mit dem Titel „Gefangen in maurischer Wüste“, das einst schon Vico Torriani sang, flossen Tränen.

Zum Abschluss des Konzerts heizten die „Feldberger“ dem Publikum noch einmal so richtig ein, unterstützt von den Gastkünstlern der Tournee „Heimat – verdammt ich lieb Dich“!

Dass der ganze Saal tobte und einer Zugabe eine Nächste folgte, braucht nicht extra erwähnt werden. Die Fans der Volksmusik, des deutschen Liedgutes und deutschen Schlagers, kamen auf jeden Fall voll auf ihre Kosten.

Weitere Termine

Sa. 16.03.2019 um 20:00 Uhr

Heimat – verdammt ich lieb dich 2019 – Ein musikalisches Liebesgeständnis an die Heimat
Oswald Sattler, Feldberger, Alexander Rier, Bergblitz Daniel und Hansy Vogt
Tuttlingen, Stadthalle

So. 17.03.2019 um 18:00 Uhr

Heimat – verdammt ich lieb dich 2019 – Ein musikalisches Liebesgeständnis an die Heimat
Oswald Sattler, Feldberger, Bergblitz Daniel und Hansy Vogt (ohne Alexander Rier)
Bad Saulgau, Stadtforum Bad Saulgau

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