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Goldene Alpenkrone: wegen Corona erst 2021

Internationaler Volksmusik-Wettbewerb in Ainring wird um ein Jahr verschoben.

Die Corona-Pandemie trifft jetzt auch die „Goldene Alpenkrone“. Der internationale Volksmusikwettbewerb, der im November in Ainring (Berchtesgadener Land) ausgetragen werden sollte, wurde jetzt von den Veranstaltern um ein Jahr, auf den 4. bis 7. November 2021 verschoben.

Die europaweit zunehmende Zahl an Corona-Infizierten und die damit verbundenen Reisebeschränkungen machen nun auch die Durchführung des internationalen Musikwettbewerbs „Goldene Alpenkrone“ unmöglich.

Der Veranstalter, die Agentur Maitis-Media im baden-württembergischen Göppingen, und das Hotel „Rupertihof“ in Ainring haben sich deshalb darauf verständigt, die Veranstaltung um ein knappes Jahr auf Anfang November 2021 zu verschieben.

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„Wir müssen davon ausgehen, dass zum Wettbewerb nicht alle Teilnehmer ohne Einschränkungen anreisen können“, so Projektleiter Rüdiger Gramsch von Maitis-Media und verweist darauf, dass in Europa und Deutschland zahlreiche Regionen als Risikogebiete eingestuft worden seien. Darunter auch welche, aus denen Finalisten kommen. 

„Die Entscheidung, die internationale Veranstaltung zu verschieben, ist uns nicht leicht gefallen und auch organisatorisch ein Kraftakt“, so Gramsch.

Bis zuletzt habe man gehofft, das viertägige Event an der deutsch-österreichischen Grenzen durchführen zu können und habe mit dem Hotel „Rupertihof“ auch über die Umsetzung vor dem Hintergrund der aktuellen Corona-Bestimmungen gesprochen. „Da hatten wir schon eine Lösung gefunden“, so Gramsch.

Doch die Ausweisung von Risikogebieten und der Anstieg der Zahl der Neuinfizierten habe dann in den letzten Tagen auch zu einer Reihe von Stornierungen der zum Wettbewerb ausgeschriebenen Hotel-Pauschalen geführt.

„Wenn die Finalisten nicht anreisen können und die Fans nicht kommen, macht ein Wettbewerb wenig Sinn“, so das Fazit von Gramsch.

Nun hofft der Veranstalter, dass in einem Jahr sich die Corona-Pandemie so weit erledigt hat, dass die „Goldene Alpenkrone“ wie geplant durchgeführt werden kann. An der Gestaltung des Rahmenprogramms soll sich nichts ändern.

Schlagersängerin Liane wird an einem Abend auf den Volksmusiker Hansi Berger treffen, den Wettbewerb selbst wird TV-Entertainer Hansy Vogt moderieren, der auch das sich anschließende Showprogramm moderieren wird.

Für das Finale der „Goldenen Alpenkrone“ hatten sich 13 Finalisten aus Österreich, der Schweiz, den Niederlanden und aus Deutschland qualifiziert. Ihre Beiträge bleiben nominiert.

Vergeben werden beim Wettbewerb Trophäen für die ersten drei Plätze der Jurywertung, die Publikumswertung, sowie Preise für die beste Komposition und den besten Text.