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“Gipfeltreffen” auf Deutschlands größter Freilichtbühne!

Ernst Hutter & Die Egerländer Musikanten sowie Saso Avesnik und seine Oberkrainer!

Ein „Gipfeltreffen der handgemachten Musik“ durften die Besucher der Freilichtbühne der Volksschauspiele in Ötigheim bei Rastatt/ Baden, am Dienstagabend, 13. August 2019, genießen. Zu Ehren und zum Gedenken des ehemaligen Orchesterchefs der „Egerländer Musikanten“, Ernst Mosch, gab das erfolgreichste Blasorchester der Welt, unter der Führung von Ernst Hutter, ein fulminantes Konzert. Im Zusammenspiel mit „Die Jungen Original Oberkrainer“, unter der Leitung von Saso Avsenik, der 2009 in die Fußstapfen seines Großvaters Slavko, der ihm sein Akkordeon vermacht hatte, getreten war, sind die beiden Orchester bereits in der dritten Generation musikalisch freundschaftlich unterwegs.

Begonnen hatte den Reigen der „handgemachten Musik“ die „Kleine Egerländer Musik“, noch vor Beginn des eigentlichen Konzerts. Diese kleine aber feine Besetzung präsentierte sich überhaupt das erste Mal auf einer Bühne und, an diesem Abend, live auf der Freilichtbühne in Ötigheim!

Sie begeisterten mit der Marschpolka „Pfeffer und Salz“ (Komponist: Ernst Mosch / Frank Pleyer. Arrangeur: Franz Bummerl), mit „Die Garten-Polka“, einer der Hits von Ernst Mosch und den „Egerländer Musikanten“ sowie anderen Melodien das weite Rund der Freilichtbühne in Ötigheim.

„20 Jahre ist es her, dass Ernst Mosch mit uns auf Abschiedstournee ging“, erinnerte sich Ernst Hutter im Frühjahr 2018. „An das letzte Konzert mit ihm denken wir noch oft: es war am 26. April 1998 im Circus Krone-Bau in München!“ – Wehmut klang aus der Stimme des Orchesterchefs, denn sehr bald später, am 15. Mai 1999, verstarb Ernst Mosch nach schwerer Krankheit.

 

Ihm zu Ehren und zu Ehren von Slavko Avsenik, gaben die Orchester ERNST HUTTER & Die Egerländer MUSIKANTEN sowie Saso Avsenik und „Die Jungen Original Oberkrainer“, ein beeindruckendes Musikschauspiel und Hörspiel der „handgemachten Musik“!

Melodien wie der „Egerländer Musikantenmarsch“, „Mondschein an der Eger“, „Egerländer Festtagspolka“, „Eine stille Stunde“ „Egerländer Spielereien“, „Liebe fürs ganze Leben“, Glori Patri“, „Memory Ernst Mosch“ oder „Trompetensterne“, begeisterten die Zuhörer.

Die „Jungen Original Oberkrainer“ brillierten mit „Wir sind ja Bekannte“, „Slowenische Grüße“, „Rauschende Birken“, Freunde, wir bleiben Freunde“ und dem „Trompetenecho“!

 

Ein wahrer Hörgenuss die Soli von Gregor Avsenik auf seiner Gitarre! Wie sagte Sohn Saso: „Der fährt nicht so schnell Auto, wie er auf seiner Gitarre spielen kann!“ – „Und das möchte etwas heißen, denn der fährt nicht Auto, der fliegt!“

Die gemeinsamen Zugaben „Auf der Vogelwiese“ und „Bis bald auf Wiederseh`n“, rissen die Besucher noch einmal von den Sitzen und sorgten für ein unvergessliches Finale. Was für ein „Gipfeltreffen der handgemachten Musik“!

Text und Fotografie: Volker Weßbecher

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