Stadl+STAR G'schichtenTitelg’schicht #1/21

 Giovanni Zarrella & Stefanie Hertel: Ihr Glücksrezept für das neue Jahr

Die zwei Superstars starten 2021 wieder voll durch!

Die beiden kennen und schätzen sich seit vielen Jahren. 2020 hat auch bei ihnen Spuren hinterlassen. Doch ihren Optimismus haben sie deswegen noch lange nicht verloren.

Stadlpost: Liebe Stefanie, lieber Giovanni, 2020 ist Geschichte. Wie würdet ihr die vergangenen zwölf Monate zusammenfassen?

Stefanie: Es war ein seltsames, anderes Jahr. Es ist schwer in Worte zu fassen, was ich empfinde. Einerseits wurden wir – gerade auch in der Künstlerbranche – ex­trem auf die Probe gestellt. Für viele Menschen haben die Einschränkungen sogar zum finanziellen Aus geführt. Andererseits mussten wir uns alle im Rücksichtnehmen und Zusammenhalt üben, alles runterfahren und uns auf das Wesentliche besinnen.

Giovanni: Ich bin ein wirklich gnadenloser Optimist. Trotzdem war es auch für mich eine Achterbahnfahrt der Gefühle. All diese Katastrophenmeldungen! Jetzt gilt es, wieder an das Positive zu denken und fest daran zu glauben, dass 2021 ein tolles Jahr für uns alle wird.

Stadlpost: Gibt es auch Aspekte von 2020, die ihr positiv fandet?

Stefanie: Ich konnte Dinge tun, für die ich sonst nie Zeit gehabt hätte. 2020 habe ich mich selbst mit einer Mandoline beschenkt und angefangen zu üben. Das macht richtig Spaß, deshalb werde ich auch 2021 ganz sicher damit weitermachen. Meine Tante Erika hat früher Mandoline gespielt, das fand ich schon als Kind toll. Ihre alte Mandoline habe ich heute als liebe Erinnerung an sie bei mir.

Giovanni: Als positiv empfinde ich, dass die Mehrheit der Menschen vernünftig auf die Krise reagiert hat.

Show "Schlagerchampions The Great Festival Of The Best"
Der Sänger und seine Ehefrau Jana Ina haben bis jetzt noch jede Krise gemeistert

Stadlpost: Was habt ihr aus dem vergangenen Jahr gelernt?

Stefanie: Es wurde uns bewusst, was zählt im Leben und was Bestand hat. Wirklich wichtig sind Werte wie Gesundheit, Hilfsbereitschaft, Nächstenliebe und Zusammenhalt.

Giovanni: Ich denke, wir alle haben daraus gelernt, dass wir wichtige Dinge nicht aufschieben sollten. Seien es Treffen mit Familie oder Freunden oder eine geplante Reise. Denn wie wir jetzt wissen, können plötzlich Dinge geschehen, die unsere Freiheit einschränken!

Stadlpost: Welche menschlichen Begegnungen waren euch in dieser Zeit besonders wichtig?

Stefanie: Ich hatte einige Auftritte in Altersheimen und in einem Behindertenheim. Die Menschen waren sehr dankbar für die Abwechslung und die Aufmerksamkeit, die wir ihnen geschenkt haben.

Grosse Show Der Weihnachtslieder
MORE THAN WORDS: Mit Ehemann Lanny und Tochter Johanna stehen dieses Jahr viele Live-Termine an

Giovanni: Ich habe in der Nachbarschaft gefragt, wer Hilfe braucht. Einkäufe und so weiter. Das Aufeinanderaufpassen, das war und ist in dieser Zeit ganz besonders wichtig.

Stadlpost: Macht euch diese Lebensumstellung auch Angst oder hat sie euch sogar stärker gemacht?

Stefanie: Wer ernsthaft die Meinung vertritt, dass diese ganze Situation nicht beängstigend sein kann, würde lügen. Aber generell bin ich ein Mensch, der immer versucht, aus allem irgendwas Positives zu ziehen und nach vorne zu blicken. Ich lasse mich so schnell von nichts umhauen und kann auch mit wenig gut und glücklich leben.

Giovanni: Angst darf man sich nicht machen lassen. Was man merkt: Es liegt nicht alles in unserer Hand. Wir mussten beweisen, dass wir uns gegenseitig schützen, indem wir Regeln beachten. Und das war eigentlich eine schöne Erfahrung, finde ich.

Stadlpost: 2021 steht noch ganz jungfräulich da. Welche Erwartungen habt ihr an das kommende Jahr?

Stefanie: Ich hoffe sehr, dass wir sehr bald wieder mehr Normalität und das Virus in den Griff bekommen werden. Mir fehlen die Auftritte mit meinen Musikern und allen, die dazugehören. Ich hoffe, dass wir 2021 wieder auf die Live-Bühnen und auch auf Tour gehen können.

Giovanni: Es gab noch nie ein Jahr, in dem die Hoffnung so wichtig war, wie dieses. Hoffnung auf den Impfstoff und dass all das Schlechte aus 2020 endlich für immer verschwindet!

Stadlpost: Was wären eure Wünsche für die nahe Zukunft?

Stefanie: Endlich wieder alle Menschen, dich ich lieb habe, in die Arme zu schließen. Und einfach mal ausgehen. Die Gastronomie und der Tourismus haben ja unglaublich gelitten.

Giovanni: Ich wünsche, dass die Sorgen und Ängste verschwinden. Für meine Branche wünsche ich mir, dass wir wieder auf der Bühne für die Menschen singen können. Ich möchte mit ihnen singen und sie umarmen.

Stadlpost: Wie sieht es mit künstlerischen Projekten aus?

Stefanie: Mit unserer Familienband More Than Words ist in 2021 einiges geplant. Im Frühjahr veröffentlichen wir eine weitere Single von unserem Album „HOME“ und Lanny schreibt schon an einem neuen Album. Im Januar gibt’s die „Winter-Musi“ in ORF und MDR, die Sommermusi findet dann hoffentlich wieder als Open-Air-Festival statt. Im April steht eine Schlagerreise in die Dominikanische Republik an. Da wird mein Papa auch dabei sein. Darauf freue ich mich sehr!

Giovanni: Ich werde im April mein zweites Solo-Album veröffentlichen! Es heißt „Ciao“. Das bedeutet im Italienischen sowohl „Tschüss 2020“ und „Hallo 2021“. Es ist ein Album der Hoffnung. Außerdem werde ich erstmals eine große Samstagabend-Musikshow im ZDF moderieren. Das ist eine Chance, von der ich immer geträumt habe! 

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