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 Geri der Klostertaler: Ich komponiere am liebsten auf meinem Boot

Gute-Laune-Garanten wie ihn brauchen wir in Zeiten wie diesen mehr denn je. Ein kleines Interview mit dem Musiker aus dem schönen Vorarlberg

Sonne, Wasser und ein Boot – Herz, was willst du mehr? Geri in seinem Element

 Stadlpost:  Geri, du schreibst viele Lieder selbst – auch auf deiner aktuellen CD „A Pflaster fürs Herz“. Was inspiriert dich?

 Geri der Klostertaler:  Mein Leben ist die Musik und es gibt nichts Schöneres auf der Welt, als musikalisch kreativ zu sein, Ideen umzusetzen, drauflos zu schreiben, um das Publikum zu begeistern. Mit dem aktuellen Album „A Pflaster fürs Herz“ bin ich meinen Wurzeln treu geblieben, habe dennoch bei den Titeln die neuen Strömungen und Trends der volkstümlichen Musik aufgefangen. 

 Stadlpost:  Als früheres Mitglied der Klostertaler hast du zweimal den Grand Prix der Volksmusik gewonnen. Findest du es schade, dass so wichtige Wettbewerbe wie dieser abgeschafft wurden?

 Geri der Klostertaler:  Ja, ich finde es sehr bedauerlich, dass es keine Wettbewerbe in dieser Form mehr gibt. Es ist auch traurig, dass es viel zu wenige Volks- und Schlagermusiksendungen gibt. Das Team um Andy Borg und seinen „Schlagerspaß“ hat zum Glück wieder Akzente gesetzt und deutlich gemacht, dass diese Musik ihre Berechtigung hat. Genau wie Stefan Mross mit „Immer wieder sonntags“. Ich habe allerdings den Eindruck, dass aufgrund der wenigen Sendungen wieder mehr Leute auf Live-Konzerte gegangen sind, um ihre Lieblingsmusik zu erleben. So stellte ich es zumindest bei mir fest. Derzeit ist das ja leider alles wegen Corona eingestellt.

Grandprix Sieg JM
Geri gewann zweimal den „Grand Prix der Volksmusik“. Er komponiert selbst und beherrscht viele Instrumente

 Stadlpost:  Was waren bislang die größten Erfolge in deiner Musikkarriere?

 Geri der Klostertaler:  Mein größter Erfolg war natürlich der Grand-Prix-Sieger-Titel 2008 „Heimat ist dort, wo die Berge sind“, weil ich da als Komponist die Trophäe mit nach Hause nehmen durfte. Mehrere Auszeichnung mit den Klostertalern wie etwa „Die goldene Stimmgabel 2008“, diverse Siege bei Hitparaden von ZDF und ARD und vieles mehr. Weitere Highlights waren für mich Tourneen oder TV-Shows, bei denen ich mit namhaften Künstlern wie Udo Jürgens, Ivan Rebroff, Howard Carpendale oder Jürgen Drews auf der Bühne stehen durfte. Dieses Jahr freue ich mich wieder, als Stammgast bei „Immer wieder sonntags“ am 23. August 2020 dabei zu sein. Ab 29. November 2020 freue ich mich riesig auf die beliebte Weihnachtstour von Art-Media „Klingende Bergweihnacht“ mit tollen Künstler wie Patrick Lindner, Hansy Vogt, Feldberger, Anna-Carina Woitschack und Laura Wilde. Da sind etwa 30 Termine geplant.

 Stadlpost:  Hast du überhaupt noch Zeit für ein Hobby?

 Geri der Klostertaler:  Ich habe mein Hobby zum Beruf gemacht und das ist und bleibt die Musik. Reisen und faulenzen gehören allerdings auch noch zu meinen Lieblingsbeschäftigungen (lacht). 

 Stadlpost:  Gibt es einen Ort, wo du entspannst oder auch komponierst?

 Geri der Klostertaler:  Ja, natürlich! Auf meinem Boot am Bodensee, da wird fleißig komponiert. An Bord hab ich die besten Ideen. Ich bin halt a bisserl verrückt in Sachen Musik und mich reizt all das, was andere Musiker eben nicht machen.

Absage Rz

2020 fällt leider aus. Aber 2021 begrüßt Geri seine Fans wieder zur Alpengaudi im Brandnertal. Voraussichtlicher Termin: 7. und 8. August 2021

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