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 Frau Wäber packt aus: Der Stefan & ich

Es war jahrelang das perfekte Glück. Doch jetzt hat sich etwas Entscheidendes verändert: Ihr Traumprinz ist auf einmal verheiratet. Mit einer anderen …

Hallöleeee, ihr lieben STADLPÖSCHDLER!

Als vielseitig talentierte Vollblut-Blondine bin ich natürlich daran gewöhnt, bewundert zu werden. Und ganz ehrlich: Manchmal genieße ich auch die neidvollen Blicke mancher Damen, wenn ich wieder auf der Bühne mit meinem Stefan Lachsalven beim Publikum auslöse. Sein umwerfender bayerischer Charme und mein feuriges badisches Temperament entfalten zusammen einfach eine unvergleichliche Magie, mit der wir schon seit Jahren unser Publikum begeistern. Tja, und jetzt steh ich vor der härtesten Prüfung meines Lebens. Denn eigentlich bin ich es gewohnt, keine anderen Göttinnen neben mir zu haben. Doch das Schicksal hat es sich anders überlegt und mir eine Konkurrentin vor die Nase gesetzt: Die Anna-Carina Woitschack ist auch blond

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Romantik hat viele Gesichter: Seit vielen Jahren sorgen die badische Fackel und Stefan Mross als grantiger „Opa Stefan“ bei „Immer wieder sonntags“ für Heiterkeit beim Publikum

und – ich geb’s zu – hat auch ein paar beeindruckende Kurven vorzuweisen. So wie ich. Sie lacht auch bezaubernd. So wie ich. Sie singt. So wie ich. Aber ich war doch das Original! Und auf einmal bin ich nur noch die „Zweitfrau“. Denn nicht nur, dass sie auch dauernd bei „Immer wieder sonntags“ das Publikum für sich gewinnt. Sie hat den Stefan zu allem Überfluss auch noch GEHEIRATET! Dabei hab ich seit Jahren schon von unserer Traumhochzeit geträumt. Ganz in Weiß, ach, das wär doch schön gewesen.

Ich wurd ja damals gleich nervös, als sie plötzlich mit dem „kleinen Stefan“ als Marionettenpuppe herumspielte! Da haben meine Antennen sofort ein paar Signale aufgeschnappt. Denn der Stefan schaute so begeistert. Nicht, dass ich jetzt bei ihm abgemeldet wäre. Aber irgendwie ist es mit der Romantik nicht mehr so wie früher. Es gibt halt jetzt die andere. Aber ich wär ja nicht Frau Wäber, wenn mich das länger als nötig frustrieren würde. Es gibt ja schließlich noch andere Männer in unserer Branche. Und eines weiß ich ganz genau: Für den Stefan bleib ich doch immer seine Nummer eins, denn wir zwei sind wie Topf und Deckel, wie Sonne und Mond, wie Apfelkuchen und Sahne. Zusammen haben wir unvergessliche Momente erlebt. Und jetzt wachse ich sogar über mich hinaus – und wünsche der Anna-Carina alles Gute für ihr zukünftiges Leben mit meinem Stefan! 

Tschüssle, eure Frau Wäber

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