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Der 71. Bauernbundball in Graz – eine Pracht in Tracht

Der feierliche Einzug der Ehrengäste zeigte auf, dass keiner NEIN sagen kann, wenn es um den größten Ball Europas geht.

16 000 Besucher und viel Prominenz aus Politik und Öffentlichkeit kamen in die Grazer Stadthalle um in Tracht diesem großen „Volksball“ bis „der Hahn kräht“, so das heurige Motto, zu feiern – Genuss und Tanz auf 33.000 Quadratmetern. Kleider, Lederhosen und Steireranzüge der Ballgäste – egal, ob in modernem oder traditionellem Stil – man sah sie in allen Farben.

Schon am Empfang wurde klar, dass der Ball nicht nur die Farben Weiß – Grün kennt, den empfangen wurde man hier mit dem Zillertaler Hochszeitsmarsch. Beim feierlichen Einmarsch der Ehrengäste mit dabei die Ministerinnen Elisabeth Köstinger und Christine Aschbacher, diesmal einzige Vertreterinnen der Bundesregierung, Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer und Vize Anton Lang, Landesrat und Bauernbund – Obmann Hans Seitinger sowie Stadtrat Kurt Hohensinner, EU-Abgeordnete Simone Schmidtbauer und Wirtschaftskammer – Präsident Josef Herk, Johaneum – Geschäftsführerin Alexia Getzinger, die ehemaligen Skistars Klaus Kröll und Reinfried Herbst, Kult – Goalie Otto Konrad, Franco Foda, Ex-Landesrat Herbert Paierl und LK – Präsident Franz Tischenbacher, Ex – Sturm Präsident Hannes Kartnik u. v. a. m, sowie Miss Austria Larissa Robitschko und sämtliche Hoheiten, von Blumenstraße, über Narzissen bis Zirbenland. Und einer, bei dem 2009 auf dem Bauernbundball der Stern so richtig aufgegangen ist, war trotz seiner Nicht – Nominierung für den Amadeus hier beim Ball- und Partyvolk die absolute Nr. 1 – Andreas Gabalier.

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Andreas Gabalier beim 71. Bauernbundball in Graz

Nach dem Einmarsch der Ehrengäste gab es den Auftanz der Schüler der landwirtschaftlichen Fachschulen unter der Leitung von Christina und Willi Gabalier. Sie wirbelten zur Pretula Polka durch die Haupthalle, während im Stockwerk darüber rund 50 junge Damen und Herren der Landjugend Voitsberg einen von Claudia Eichler choreografierten Auftanz aufs Parkett legten. Dem folgte eine Trachenschau des Steirischen Heimatwerkes unter Anleitung von Monika Primas. Den Besuchern des Bauernbundball wurde auch kulinarisch einiges geboten. Und zwar sämtliche Köstlichkeiten von der steirischen Schwammerlsuppe bis zur süßen Schaumrolle. Bevor der Hahn krähte wurde getanzt und gefeiert, denn in den verschiedenen Hallen und auf zahlreichen Bühnen ging’s im wahrsten Sinne des Wortes rund.

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Für die musikalische „Verpflegung“ sorgten auf der Hauptbühne Claudia Jung, die noch nie auf einem Ball in diesem Ausmaß aufgetreten ist, meinte: „eine saugeile Stimmung“. Sie brachte mit ihren Hits eine mega Stimmung ins Publikum bevor die NOCKIS, die all ihre Hits im Gepäck hatten, den Saal zum Kochen brachten. Für sie war es eine Premiere auf dem Bauerbundball und sie nahmen die Besucher mit auf eine musikalische Reise zum schwarzen Sand nach Santa Cruz. Bandleader Gottfried Würcher zeigte sich begeistert und meinte: Wahnsinn – vor so vielen Leuten zu spielen ist auch für uns noch etwas Besonderes. Alle in Tracht, so einen Ball sollte man einfach gesehen haben, wenn man ihn noch nicht kennt.“

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Melissa Naschenweng beim 71. Bauernbundball in Graz

Super Stimmung danach auch mit der Gruppe SMASH. Doch auch auf den weiteren Bühnen war für beste Unterhaltung gesorgt: Die Kärntnerin mit der „Steirischen“, Melissa Naschenweng, auf der Suche nach einem Bergbauernbuam, Willi Gabalier, der seine neue Single „Tog und Nocht“ vorstellte, Wolfgang Frank, Johann`s Erben, Franky Leitner, die Grafen, die Steirerkanonen, die Hafendorfer, Diana West. Quasi schon zu Hause auf dem Bauernbundball waren die Mitglieder der steirischen Band Egon 7, die den Fans gleich mehrmals einheizten, und DJ Peter Wurzinger, der seit Jahren für abwechslungsreiche Musik im Foyer der Messehalle sorgt. Und so steppte, bevor der Hahn krähte, anständig der Bär. Ein mehr als zufriedener Organisator Franz Tonner berichtet: „Dienstbeginn war Freitag um 13 Uhr – Ende am Samstagvormittag. Die Stimmung am 71. Bauernbundball hatte einen Höhepunkt nach dem anderen und es wurde getanzt, gesungen und gefeiert, was das Zeug hält – einfach steirische Volkskultur pur.

Bericht: Lisi Rath

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