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 Das ganz persönliche Interview: Sarah Jane Scott

Sie wird als neues „Fräuleinwunder“ und „Queen Of Country-Schlager“ gefeiert: Sarah Jane Scott, die in Honesdale, Pennsylvania / USA als Tochter eines Piloten und einer Anästhesistin zur Welt kam. Drei Alben in deutscher Sprache hat sie bereits veröffentlicht.

„Meine Inspiration und meine Bastion ist Connie Francis“, sagte sie dem Online-Portal smago!: „Sie kommt auch aus den USA. Sie singt auch mit amerikanischem Akzent. Und so dachte ich mir: Ich kann auch so etwas machen.“

Gesagt, getan: Am 16.04.2016 feierte sie in der Sendung „Das große Schlagerfest“ (Moderation: Florian Silbereisen) ihre TV-Feuertaufe. Bemerkenswert: Ihr damaliger Produzent (und heutiger Schwiegervater) Stephan Remmler (Anfang 2018 heiratete Sarah Jane dessen ältesten Sohn Cecil) ließ sich zu einem einmaligen „Comeback-Auftritt“ überreden (der medienscheue Stephan Remmler war seit vielen Jahren nicht mehr öffentlich in Erscheinung getreten). „Er ist ein großes Vorbild. Er ist sehr charismatisch auf der Bühne und ein ganz besonderer Mensch“, so Sarah Jane Scott zu smago!. Ihren Stil erklärt sie wie folgt: „Schlager und Country haben in meinen Augen extrem viel gemeinsam: Beides ist sehr harmonisch und erzählt von wirklichen Gefühlen. Ich liebe traditionelle Instrumente wie Banjos, Violinen oder meine Ukulele. Es fühlt sich einfach richtig an, diese wundervollen Klänge mit deutschem Schlager und meinen ‚denglischen‘ Texten zu verbinden.“

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Wo sie ist, ist Gute-Laune-Programm: Sarah Jane Scott (Mitte) mit Anna-Carina Woitschack und Giovanni Zarrella

1 Am liebsten höre ich … Radio! Ich finde es schön, mich dadurch inspirieren zu lassen und dabei neue Künstler und Songs zu entdecken, die ich vorher noch nicht kannte.

2 Mein größter Erfolg … Mein persönlich größter Erfolg ist, als ich nach Deutschland kam. Dass ich es geschafft habe, in einem für mich fremden Land Fuß zu fassen, die Sprache zu lernen und eine Musikkarriere aufzubauen, macht mich stolz.

3 Was gibt mir Energie … Kunst! Ob Musik oder Malerei, ich beschäftigte mich sehr oft mit künstlerischen Aktivitäten. Das gibt mir Kraft.

4 Typisch amerikanisch an mir ist … Ich glaube, es gibt einige Dinge an mir, die typisch amerikanisch sind. Allen voran, dass ich laut bin, und ich lache auch sehr laut. 

5 Meine größte Stärke ist … Ich liebe sehr! Ich kann einfach allem etwas Positives / Gutes abgewinnen.

6 Meine größte Schwäche ist … Darüber habe ich schon oft nachgedacht. Besonders als ich nach Deutschland gekommen bin, ist mir das ganz besonders aufgefallen. Ich bin nicht so organisiert, wie ich mir das manchmal wünsche.

7 Ein unerfüllter Traum von mir … Das hat bisher leider noch nicht geklappt, aber bisher habe ich es noch nicht geschafft, meine eigene kleine Tournee zu spielen. Vielleicht klappt es ja im nächsten Jahr.

8 Ich esse gerne … Clementinen. Sobald die im Supermarktregal stehen, gibt es kein Halten mehr bei mir.

9 Das liebe ich an Musik … die Emotionen, die ich mit Musik verbinde und die man mit Musik ausdrücken kann. Das geht mit keiner anderen Sprache so wie mit Musik.

10 das erste, das ich mache, wenn der Lockdown beendet ist … Jedem eine Umarmung geben! Ich bin ein sehr offener Mensch und mir fehlt das wirklich sehr, andere Menschen zu treffen.

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