STAR Biographien

Bernhard Brink

Kaum zu glauben, dass für ihn bald schon das 50. Bühnenjubiläum ansteht, denn Bernhard Brink mischte die Charts schon in den Siebzigern mit einer ganzen Serie von Hits auf.

“Schlagertitan” Bernhard Brink wurde am 17. Mai 1952 in Nordhorn/D als Sohn eines Architekten geboren. Bernhard Brinks’ Leben drehte sich von Anfang an ausschließlich um Musik. Er studierte eigentlich Jura. Doch der Drang, Musik zu machen, war stärker, und so ist der gebürtige Niedersachse seit Mitte der 70er Jahre erfolgreich im Schlagergeschäft. So kam es, dass Bernhard Brink dutzende Hits zu verzeichnen hatte, jedoch nie auch nur eine Prüfung in seinem Studium ablegte. „Liebe auf Zeit“ gehört sicherlich zu seinen beliebtesten Hits, ebenso wie „Caipirinha“ und „Super geile Zeit“.

Die meisten seiner Titel waren Adaptionen englischsprachiger Pop-Titel. Ähnlich wie bei Peter Orloff setzte seine damalige Plattenfirma häufig auf Hits aus der Feder von Nicky Chinn und Mike Chapman, so etwa „Frei und abgebrannt“ und „Ich wär’ so gern wie du“ . Brink nahm sechsmal am Eurovision Song Contest teil, davon zweimal mit Duett-Partnerinnen, 1988 mit Gilda und 2002 mit Ireen Sheer.

Obwohl nie ganz vorne in den Charts, schart Bernhard Brink eine große Fangemeinde um sich und kann hervorragend über sich selbst lachen. Zum Beispiel 2009 bei einem Gastauftritt im Film „Isch kandidiere“ von Horst Schlämmer alias Hape Kerkeling, bei dem er sich als C-Promi selbst veräppelte. 2014 steht Bernhard Brink erneut vor der Kamera, diesmal in der RTL Show “Let’s dance”.

Auch hat er mit dem Team von Unheilig zusammengearbeitet. Bernhard Brink und der Graf, eine Liaison, die man so nicht erwartet hätte. Dabei sind die Dinge manchmal viel einfacher, als sie von außen erscheinen. „Wir haben uns auf einer Veranstaltung kennengelernt und sofort gemocht. Ich habe dann über Dritte erfahren, dass der Graf gerne einmal mit mir zusammenarbeiten würde. Das haben wir konsequent umgesetzt.“ Auf den ersten Blick prallen hier zwei Welten aufeinander, auf den zweiten, und das ist in diesem Fall sogar der ins Innerste der Kollaboration, haben sich zwei Spezialisten ihres Faches gefunden. „Menschlich ist der Graf sehr locker und er mag Schlager, besser geht es nicht.“ Brink war richtig glücklich mit dem Endergebnis.

Wer ihn auf der Bühne erlebt, bekommt ganz schnell einen Eindruck davon, warum der Mann in seiner Karriere 25 Studioalben aufgenommen hat. Er hat schon früh auf das Konzept ‚live‘ und Band gesetzt. „Das ist deutlich aufwändiger, als alleine auf der Bühne zu stehen, macht aber um Längen mehr Spaß“, schwärmt er. Live-Spielen ist für den Sänger weiterhin ein Muss und auch eine Berufung.

Aber nicht seine einzige, auch wenn er es nicht erwarten kann, die neuen Stücke seinem Publikum vorzustellen. „Ich liebe den Sänger Bernhard Brink, aber ich mag auch den Moderator.  „Das Deutsche Schlager-Magazin“ und „Schlager des Jahres“ tragen seine Handschrift. Am 20. Februar 2016 kündigte Brink beim Glückwunschfest mit Florian Silbereisen seinen Ausstieg bei „Die Schlager des Sommers“ und „Die Schlager des Jahres“ an. Er fragte Florian Silbereisen, ob er die Nachfolge antreten würde. Im April 2016 nahm Bernhard Brink an der großen ProSieben Völkerball Meisterschaft teil. Seit April 2018 präsentiert Brink monatlich die „Schlager des Monats“ im MDR.

Neben der Moderation seiner Erfolgsshow „Schlager des Monats“, durch die er mittlerweile im vierten Jahr führt, ging es zuletzt auch für den Sänger nur noch steil bergauf: Auf Platz 14 für das Album „Mit dem Herz durch die Wand“ (2017) folgte jüngst sogar Platz 12 in Deutschland für „Diamanten“ (2019), flankiert von jeweils Top-40-Platzierungen in Österreich und der Schweiz. Darüber hinaus ist Bernhard Brink inzwischen auch eine Institution mit Goldsiegel: Nachdem er jahrelang immer wieder haarscharf am Edelmetall vorbeigeschrammt war, konnte er vor zwei Jahren – nach über 45 Jahren im Geschäft – endlich sein erstes Gold für „Bernhard Brink: Das Beste“ in Empfang nehmen.

Nach gut 50 Albumveröffentlichungen und doppelt so vielen Singles, hat Bernhard Brink zuletzt seinen neuen Vertrag mit TELAMO unterzeichnet und legt nun den nächsten Meilenstein seiner Karriere vor – ein aufregender Mix aus Tiefgang und Tempo, mit unwiderstehlichen Hooks und noch mehr Herzblut. Der Schlagertitan veröffentlicht sein neues Studioalbum ”lieben und leben“ beim neuen Labelpartner TELAMO.  Er steuert zwar bereits aufs 50. Bühnenjubiläum zu – aber so einen Höhenflug wie momentan konnte er in den letzten fünf Jahrzehnten noch nie verbuchen. Der Mann hat immer sein „Ding gemacht“, wie er es nennt, ist sich selbst treu geblieben und hat sich ständig neu erfunden. Das Rezept seines über fast fünf Jahrzehnte währenden Erfolges ist simpel: Kontinuität.

Erfolge:

Die Eins der Besten

2017: für „Radio-Hit des Jahres“ (Von hier bis zur Unendlichkeit)

Goldene Stimmgabel

1993

2002 Goldene Nürnberger Trichter der Nürnberger Trichter Karnevalsgesellschaft e.V. 1909

smago! Award

2014: für „Titanen-Award“

2016: für „Erfolgreichste MDR-Sendung des Jahres + 100. Single Von hier bis zur Unendlichkeit“

2017: für „Radio-Hit des Jahres “Von hier bis zur Unendlichkeit”“

2017: Giganten Danke Award (für 21 Jahre Top-Moderation der Sendung “Die Schlager des Jahres”)

Goldene Schallplatte

2018: für das Album “Das Beste” aus dem Jahr 2003.

Bernhard Brink beeindruckt auch durch sein soziales Engagement:

Neben Peter Maffay, Annett Louisan und Kristina Bach ist Bernhard Brink offiziell ernannter Botschafter für die Deutsche José Carreras Leukämie-Stiftung. Seit 2004 ist er zudem Schirmherr eines Hilfsprojektes der Berliner Arche – der “Kids Küche”.

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