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Barbara Schöneberger: Übernimmt sie „Wetten dass…?“?

Als letzten Samstag endlich wieder „Wetten dass…?“ die Zuschauer vor die Fernseher lockte, und das auch noch mit einer Traumquote, schien es. als sei die TV-Nation aus einer Zeit der Trübsal, Not und Entbehrungen erlöst worden. Thomas Gottschalk entzündete erneut das große Lagerfeuer der Samstagabend-Unterhaltung und siehe da: es brannte immer noch wie früher. Selbst Netflix zollte an diesem Abend seinen Respekt mit einer kurzen Twitter-Botschaft.

Wird Barbara Schöneberger Gottschalks Nachfolgerin?

Doch wird es überhaupt wieder regelmäßige Folgen geben? Wir erinnern uns: 2011, nach dem tragischen Unfall von Samuel Koch, stand die Zukunft von „Wetten, dass...?“ in den Sternen. Markus Lanz, der Gottschalks Nachfolge antrat, zeigte kein glückliches Händchen beim Steuern des großen ZDF-Tankers. Sogar internationale Stars wie Tom Hanks und Halle Berry schaffte Lanz zu vergraulen, seine Redaktion hielt sich nach Informationen des Focus offenbar nicht an zuvor getroffene Absprachen.Schon frühzeitig bei seinem Abgang 2011 äußerte Gottschalk seinen Wunsch nach einer bestimmten Nachfolgerin: Barbara Schöneberger! Zwar gab der gebürtige Bayer zu, sie als Konkurrentin betrachtet zu haben, wie er dem „Spiegel“ verriet, doch erkannte er auch, welches Feuer und Begeisterung seine Show-Kollegin besaß: „Die brachte Dampf in die Bude.“ Der Moderator zeigte sich begeistert von ihrer Freude am „Unsinn und Chaos“, die es in diesem Geschäft bräuchte. Doch die Super-Blondine tat das Unerwartete: sie kniff...

Barbara Schöneberger: „Das ist der schwerste Job der Welt.“

So machte sie im "Bunte"-Interview klar, dass ihr die Show letzten Endes ein paar Nummern zu groß ist und sie lieber nicht Thommys Nachfolgerin werden möchte. Das sahen andere Show-Größen ähnlich und sagten damals auch ab, u.a. Hape Kerkeling (der tat das gleich auch noch bei „Wetten, dass...?“ selbst), J.B. Kerner und auch Jörg Pilawa. Bleibt also die Zukunft von „Wetten, dass...?“ ungewiss? Im Grunde wäre das ZDF leichtsinnig, würde es nach dem sensationellen Quoten-Erfolg (knapp 14 Millionen) jetzt die Chance auf einestadlpost Fortsetzung verspielen. Eines ist gewiss: Nur wenige besitzen Gottschalks Talent zum zwanglosen „Dampfplaudern“, sowie seinen Mut zur Selbstironie. Man denke etwa nur an die delikate Buntstifte-Nummer 1988. Thommy gab gegenüber Titanic-Redakteur Bernd Fritz den strahlenden Sportsmann und moderierte souverän über den TV-Eklat hinweg. So wird es sicher noch einige TV-Lagerfeuer brauchen, bevor ein würdiger Nachfolger für Deutschlands Lieblingsmoderator Nr. 1 gefunden wird.

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