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Alles Gute zum 57. Geburtstag, Nik P.!

Am kommenden Wochenende wird in Amstetten und Hollabrunn gefeiert – und wir verlosen Tickets dafür! Im Stadlpost-Interview verriet er, dass er auf seinem Weg zum Erfolg auch Beistand von oben hatte.

Seit über 20 Jahren steht Nik P. erfolgreich auf der Bühne. Heute feiert er seinen 57. Geburtstag! In einem Stadlpost-Interview erzählt er die emotionale Geschichte, wie er zur Musik kam.

Stadlpost: Lieber Nik, mit 19 hast du mit deinem Cousin deine erste Band gegründet. Seit 20 Jahren bist du Bühnen-Profi. Dein Lied „Ein Stern, der deinen Namen trägt“ ist einer der erfolgreichsten Schlager-Songs aller Zeiten. Gibt es trotzdem irgendetwas, was du heute anders machen würdest?

Nik P.: Das ist eine gute Frage. Wenn ich so zurückschaue, nichts eigentlich. Wenn man anfängt oder mittendrin ist, dann will man schnell Dinge erreichen. Und wenn man dann, so wie ich jetzt, einige Jahre hinter sich hat, dann merkt man eigentlich, dass alles seine Zeit gehabt hat. Und dass die Zeit für alles irgendwie gekommen ist. Man muss im Leben auch warten können, man muss professionell dabeibleiben und darf den Glauben an sich nie verlieren. Nur dann sind solche Sachen möglich. Ich freue mich wahnsinnig, dass es funktioniert hat.

Stadlpost: Als du 14 Jahre alt warst hast du deine ersten Songtexte geschrieben – wie gelingt es dir, bis heute noch immer so emotionale und berührende Lieder zu schreiben?

Nik P.: Ich lebe mit allen Sinnen und das Leben hat ja so viele Facetten. Man erlebt – täglich kann man fast sagen – schöne und traurige Momente. Deshalb schreibt auch eigentlich das Leben meine Texte. Dabei merke ich auch immer wieder, dass ich damit Menschen berühren kann. Dass sie merken: Das ist ja einer, der fühlt gleich, der denkt gleich, der macht in gewissen Situationen das Gleiche wie ich. Und ich glaube, das ist irgendwie ein bisschen mein Erfolgsgeheimnis. Ich versuche authentisch zu sein. Und das gelingt mir, glaube ich, ganz gut.

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Stadlpost: Deine Mutter Maria starb, als du noch ein Kind warst. Glaubst du, dein musikalischer Weg wäre auch in diese Richtung verlaufen, wenn du es in deiner Kindheit und Jugend leichter gehabt hättest?

Nik P.: Mein Lebensweg hat mich zu dem gemacht, was ich heute bin. Ich weiß nicht, wie es ausgegangen wäre, wäre meine Mutter nicht gestorben. Ich kann es nicht sagen, ich weiß es nicht. Es war für mich schon ein großes Des­aster, als sie damals starb. Plötzlich bist du alleine. Wir waren fünf Kinder, unser Vater war völlig überfordert, und das hat schon vieles bewirkt in mir.

Stadlpost: Dadurch bist du ja ­eigentlich erst zur Musik gekommen …

Nik P.: Ja, das ist das Traurige und gleichzeitig Gute an der Sache. Als meine Mutter gestorben ist, war niemand da, mit dem man reden konnte. Als kleines Kind, ich war damals neun Jahre alt, hast du viele Fragen. Ich aber hatte keinen, der mir Antwort gab. Und irgendwann mit zehn, zwölf Jahren habe ich da angefangen, erste Texte zu schreiben.

Stadlpost: In einem Interview hast du erzählt, dass Musik machen eine Art Therapie für dich war und es bis heute für dich ist. Wie meinst du das?

Nik P.: Ich habe früh angefangen, Lieder zu hören, die mich einfach bewegt haben und die mir viel gesagt haben. In der Schule mussten wir immer auch diese Aufsätze schreiben. Wenn die Lehrerin dann ein Thema vorgegeben hat, bei dem ich aus meinem Leben schreiben konnte, konnte ich meine Traurigkeiten, meine Gedanken niederschreiben. Die Lehrerin hat mich damals dann oft gefragt: „Wie kommst du auf diese Ideen, wie kommst du zu diesen Geschichten?“ Und so bin ich eben irgendwie zum Schreiben gekommen. Später habe ich dann gemerkt, ich könnte ja auch ein paar Texte in ein paar Akkorde packen und einfach eine Melodie darauf singen.

Stadlpost: Es hat dann aber dennoch viele weitere Jahre gedauert bis zu deinem musikalischen Durchbruch …

Nik P.: Ja, erst sehr viel später, mit 35 Jahren, habe ich dann meine Chance bekommen, meine Musik auch aufzunehmen. Bis dahin habe ich bei Castingshows hier und da mitgemacht. Aber irgendwie hat niemand an mich geglaubt. Ich habe an Plattenfirmen meine Demos geschickt – keiner wollte aber meine Musik produzieren. Und dann habe ich das eben mit einem guten Freund selber gemacht. Und heute stehe ich da, habe viele Alben und Nummer-1-Hits hinter mir. Das ist für mich unfassbar. Das ist irgendwie eine traumhafte Geschichte, die ich da hinter mir habe. Es hat lange gedauert. Aber da, wo andere Karrieren aufhören, habe ich das Gefühl, fängt meine erst richtig an.

Am kommenden Wochenende wird Nik P. in Hollabrunn (12. April, 19:30 in der Sporthalle) und Amstetten (13. April, 18 Uhr in der Eishalle) auftreten – und wir verlosen jeweils 1×2 Tickets für seine Konzerte! Machen Sie jetzt mit, in dem Sie sich einfach in das Formular eintragen und uns sagen, zu welchem Konzert Sie gerne möchten! Aber schnell sein: Das Gewinnspiel endet bereits am 8. April um 23:59 Uhr!

Das Gewinnspiel ist vorbei. Danke an alle Teilnehmer!

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