STADLPOST

5. September 2017

„Wer mich nicht mag, muss ganz schön die Zähne zusammenbeißen!“

Auf seinem neuen Album „Aber bitte mit Schlager“, das im September erscheinen wird,  sorgt Ross Antony mit bekannten Schlager Evergreens für Stimmung und gute Laune. Stadlpost hat sich mit dem Entertainer getroffen.

 

Stadlpost: Hallo Ross, welches waren die ersten Schlagertitel, die Du bewusst wahrgenommen hast?

Ross Anthony: „Aber bitte mit Sahne“ ((Udo Jürgens)) und „Eine neue Liebe ist wie ein neues Leben“ ((Jürgen Marcus)). Kannst Du Dir vorstellen, dass meine erste Single „Eine neue Liebe ist wie ein neues Leben“ bald Gold hat? Das ist der Hammer! (lacht).

 

 

 

Stadlpost: Zu welchem Schlager hast Du eine ganz besondere emotionale Beziehung?

Ross Anthony: Zu meinen eigenen! (lacht) Es gibt so unterschiedliche Songs. Auf dem neuen Album von Helene Fischer gibt es die Ballade „Wenn Du lachst“, die ich ganz toll finde.

 

Stadlpost: Wie kam es dazu, dass Du den Peter Alexander Titel „Feierabend“ aufgenommen hast?

Ross Anthony: Ich war immer ein Peter Alexander Fan und bin es immer noch. Ich schaue mir seine Sachen oft auf YouTube an. Er war wirklich ein Allroundtalent. Und das schönste Kompliment, das ich einmal von einer älteren Dame bekommen habe war, ihre Aussage: „Du erinnerst mich an Peter Alexander“. Er konnte tanzen, singen, schauspielern und lustig sein. Er hatte alles, was ein Schlagerstar braucht.

 

Über zehn Jahre ist es nun schon her, dass sich Ross Antony und Paul Reeves das Jawort gaben.

 

Stadlpost: Dein Ehemann Paul ist ein namhafter Opernsänger. Hat Paul nicht die Nase gerümpft, als Du ihn gefragt hast, ob er den Heintje-Titel „Mama“ mit Dir im Duett singen würde?

Ross Anthony: Zunächst einmal lieben wir es, immer einen Song auf einem Album zusammen zu singen, weil wir dann auch zusammen auftreten. Dann gibt es einen Grund, warum Paul immer mit mir mit ist und nicht nur als Fahrer (lacht). Das finde ich sehr schön. Und: Wir haben „Mama“ ganz bewusst gemeinsam aufgenommen. Es gab auch eine Version von „Mama“ von Ricky Martin und Luciano Pavarotti, die hat uns inspiriert. Paul hatte den Song gehört und meinte, das würde gut passen und wir probieren es einfach – er singt sogar Italienisch! Es hat eine Weile gedauert, bis sich unsere Stimmen ergänzt haben und das gut zusammenpasst. Aber: Ich denke, das wir das ganz gut hin bekommen haben.

 

Ross Antony mit seiner Mutter Vivien Antony beim Sauerland Open- Air Konzert Schlagerstern 2017 in Willingen.

 

Stadlpost: Was ist sonst für die nähere Zukunft geplant, Ross?

Ross Anthony: Ich habe ein neues Live-Programm zu meinen neuen Songs – ich bin in diesem Jahr noch bei über 50 Konzerten überall in Deutschland, Österreich und in der Schweiz zu sehen. Es wird auch eine neue Sendung 2018 im MDR geben und natürlich bin ich für die Veröffentlichung vom neuen Album bei sehr vielen TV Shows zu Gast, wer mich also nicht mag, muss ganz schön die Zähne zusammenbeißen (lacht).

 

ÜBRIGENS: In der aktuellen „Stadlpost“ (Heft 6 – September 2017) finden Sie unter der Überschrift „Das Vermächtnis seines Vaters“ einen tollen Artikel über Ross Antony -die neue Stadlpost ist jetzt am Kiosk erhältlich

 

TAGS: Ross Antony