STADLPOST

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23. August 2017

Friedl Würcher: „Alle Lieder sind unsere Babys…“

Eigentlich ist er damals vom Nockalm Quintett nur als gelegentliche Aushilfe engagiert worden. Das war vor mittlerweile drei Jahrzehnten. Heute ist der „Friedl“ von den „Nockis“ nicht mehr wegzudenken.

 

 

Mit ihrem neuen Album ist den Jungs rund um Friedl Würcher der beste Charteinstieg seit Bestehen der Band gelungen. Live können Sie das Nockalm Quintett am kommenden Wocheende im Hartl Stadl oder vom 15. bis 17. September 2017 beim 30. Nockalm-Fest in Millstatt am See in Kärnten erleben. Lesen Sie hier einen Auszug aus dem genz persönlichem Interview mit Friedl Würcher, das in der aktuellen Ausgabe der Stadlpost erschienen ist.

 

 

Stadlpost: Lieber Friedl, 1982 ging es bei dir los mit den Auftritten und dem Künstlerleben. Was geht einem Musiker wie dir bei so einer langen erfolgreichen Karriere durch den Kopf?

Friedl Würcher: Über 30 ­Jahre einen Traum leben zu dürfen ist etwas ganz Besonderes. Unser treues Publi­kum hat uns das ermöglicht. Ihm gilt unser Dank und Respekt, weil ohne unsere Freunde die Nockalm Quintett-Karriere nicht möglich gewesen wäre.

 

Stadlpost: Das neue Album, das am 28. Juli auf den Markt gekommen ist, heißt „In der Nacht“. Was magst du denn lieber: den Tag oder die Nacht?

Friedl Würcher: Beides! Den Tag, weil ich ihn gerne nutze und schon früh mit dem Rad unterwegs bin. Ich liebe die Natur und meine Heimat Kärnten. Die Nacht, weil wir seit über 30 Jahren auf der Bühne stehen (vorwiegend in der Nacht) und so viele schöne Begegnungen mit unserem Publikum erleben durften.

 

Gottfried Würcher und sein Nockalm Quintett mit dem neuen Album „In der Nacht“.

 

 

Stadlpost: Wenn du und die Band die letzten Jahrzehnte Revue passieren lasst – was waren besonders starke und intensive Momente? Gab es auch Phasen, in denen ihr ans Aufhören gedacht habt?

Friedl Würcher: Eine Musikerkarriere wie wir sie erleben dürfen hat viele tolle Momente, und das sind nicht nur Erfolge bei Hitparaden und ausverkaufte Konzerte, sondern oft die vermeintlich kleinen Dinge – wenn uns beispielsweise Fans erzählen, wie sie sich in unseren Liedtexten wiederfinden. Ans Aufhören haben wir nie gedacht. Wir leben ja unseren Traum!

 

Stadlpost: Friedl, an welchem Nockalm-Lied hängt dein Herz eigentlich ganz besonders und warum?

Friedl Würcher: Alle Lieder sind unsere Babys, die wir auf Reise ­schicken, um groß zu werden. Bei vielen gelingt es, manche brauchen etwas länger. Es ist schwer, einen Lieblings­titel zu nennen. Als einer meiner absoluten Favoriten wäre sicher die heimliche Nockalm-Hymne „Schwarzer Sand von Santa Cruz“ zu nennen. Die Melodie stammt aus meiner Feder und den Text schrieb Irma Holder…

 

Das ganze Interview mit Friedl Würcher lesen Sie in der aktuellen Ausgabe der Stadlpost. Wer das Nockalm Quintett live erleben möchte, hat am kommenden Wocheende im Hartl Stadl die nächste Gelegenheit. Vom 15. bis 17. September 2017 feiert zudem das Nockalm-Fest sein 30-jähriges Jubiläum! Mit dabei: Fantasy, die jungen Zillertaler, Francine Jordi, Michael Hirte und viele weitere Stars.

 

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