STADLPOST

© Anelia Janeva / Universal Music
22. August 2017

Maria Voskania: „Ich hätte gerne in der Flower-Power-Zeit gelebt!“

„Ich glaube, im Herzen bin ich ein Hippie! Die heutige Schlagerbewegung hat viel mit dem einstigen Spirit von Liebe und Frieden zu tun. Ich mag die ganze Einstellung dieser Szene: Die Offenheit, die Herzlichkeit, die ganze positive Atmosphäre. Fans und Künstler sind eine große Familie, in die man als Newcomer sofort aufgenommen wird. Bevor ich zum Schlager kam, habe ich die unterschiedlichsten Musikrichtungen ausprobiert, mich aber niemals so wirklich wohl gefühlt. Erst heute fühlt sich alles gut und richtig an! Ich muss mich nicht verstellen, sondern kann mich komplett ausleben. Es ist ein unbeschreibliches Gefühl, die Menschen ausgelassen zu meinen Songs feiern zu sehen. Ich bekomme regelmäßig eine echte Gänsehaut. Der Schlager war die beste Entdeckung meines ganzen Lebens!“

 

Mit diesen Worten lässt sich Maria Voskania, deren neues Album „Magie“ am 25. August 2017 auf den Markt kommt, von ihrer Plattenfirma zitieren. Die Drittplatzierte der diesjährigen „Deutschland sucht den Superstar“ strotzt nur so vor Tatendrang.

 

www.stadlpost.at präsentiert das große Exklusiv-Interview mit Maria Voskania!

 

Stadlpost: Was macht für Dich die „Magie“ Deines neuen Albums aus?

Maria: Magie hat etwas mit geheimnisvoller Kraft zu tun. Man kann sie nicht erklären, aber jeder findet sie toll. Das ist vergleichbar mit der Kraft der Musik – eine Kraft, die einfach da ist: Musik ist für mich auch eine Art Magie.

 

Stadlpost: Deine Devise ist, mit Humor durch das Leben zu gehen. Wie viel Humor musstest Du speziell in Deiner Anfangszeit mitbringen?

Maria: Man braucht immer Humor, das haben mir meine Eltern, die Frohnaturen sind, mit auf den Weg gegeben. Auch als es schlechte Tage gab, als man die Sprache nicht sprach, haben sie ihren Humor nie verloren – das habe ich übernommen.

 

Stadlpost: Deine neue Single wurde von Maite Kelly geschrieben. Wie kam es zu dieser Zusammenarbeit?

Maria: Ich muss zugeben, das war Zufall. Ich habe mich sehr darüber gefreut, weil ich sie als Frau bewundernswert finde. Ich liebe ihre Girl-Power, sie steht zu sich. Ich habe mich gefreut, dass der Song aus ihrer Feder stammt.

 

Stadlpost: Hättest Du gerne in der Flower-Power-Zeit gelebt?

Maria: (lacht) Ja, das definitiv. Meine Seele ist auf jeden Fall dabei. Ich finde toll, dass es in der Zeit um Liebe, um Freundschaft und Frieden ging. Das sind Werte, die ich allesamt wahnsinnig wichtig finde. Vieles davon verbinde ich auch mit dem Schlager. Dieses Grenzenlose, dass man in jedem Alter und egal wo man herkommt, egal was man macht, den Schlager feiert, finde ich gut.

 

Stadlpost: Du hattest ein Lehramtsstudium begonnen. Liegt das derzeit auf Eis, oder wurde es abgeschlossen?

Maria: Das muss derzeit in der Tat etwas warten, weil ich viel unterwegs bin. Ich beabsichtige aber, es abzuschließen, was auch meinen Eltern sehr wichtig ist – mir fehlt nur aktuell die Zeit, weil ich mit „Magie“ erst mal Vollgas geben möchte.

 

Stadlpost: Von Deinem älteren Repertoire ist „Was weißt denn Du von Liebe“ Dein Lieblingstitel. In dem Lied geht es ja auch um Verzeihen von Sünden des Partners. Ist dieses Lied autobiografisch bzw. musstest Du auch schon viel verzeihen?

Maria: Ich denke, jeder kennt dieses Gefühl. Wenn man jemanden wirklich liebt, dann muss man auch verzeihen können. Fehler passieren – jeder hat so seine Macken. Das ist menschlich – wenn man sich wirklich liebt, muss man da einfach darüberstehen.

 

Stadlpost: Du warst mit Helene bei „Wetten, dass“ zu Gast. Welche Erinnerungen gibt es daran?

Maria: Da gibt es tolle Erinnerungen. Direkt einen Tag zuvor wurde ich in der damaligen Helene-Fischer-Show ja überrascht und durfte mit ihr einen Song singen. Am nächsten Morgen sind wir von Berlin nach Nürnberg zu „Wetten, dass“ geflogen. An den Tag kann ich mich gut erinnern. Das war eine tolle Erfahrung, bei dieser großen Fernsehshow auf der Bühne zu stehen. Das habe ich als Kind immer geschaut – nun selber dort auftreten zu dürfen, war eine großartige Geschichte.

Und HIER geht’s direkt weiter … bei den Kollegen von www.smago.de

 

ÜBRIGENS: Was uns Maria Voskania sonst noch so gesagt hat (u. a. über Helene Fischer), das erfahren Sie in der NÄCHSTEN Ausgabe der „Stadlpost“, die ab dem 5. September 2017 im Zeitschriftenhandel erhältlich sein wird.

 

TAGS: DSDS / Helene Fischer / Maria Voskania