STADLPOST

17. Juli 2017

Die Wildecker Herzbuben sind zurück!

Es war in letzter Zeit etwas still um sie geworden. Dafür melden sich die zwei musikalischen Hochkaräter aus Nordhessen mit einer großen musikalischen Überraschung zurück. Der aktuelle Titel „Ein kleiner Blumenstrauß“ lässt die glorreichen Tage ihrer Kulthits wie „Herzilein“ oder „Hallo, Frau Nachbarin“ wieder auferstehen. Schunkeln im Walzertakt, bis die Bierbank wackelt!

 

 

Der „Stadlpost“ verrieten Wilfried Gliem (wird am 10. September 71) und Wolfgang Schwalm (63) im exklusiven Interview noch mehr Fakten über die Entstehung ihres musikalischen Comebacks.

 

Stadlpost: Euer neuer Song „Ein bunter Blumenstrauß“ ist ein Walzer wie aus dem Wildecker-Herzbuben-Bilderbuch. Wie kam es zu diesem Song?
Wilfried: Seit einiger Zeit arbeiten wir mit Hofbauer Music und seinem Label MCP zusammen. Aus dieser Zusammenarbeit wuchs Schritt für Schritt eine freundschaftliche Verbindung. Und das führte dazu, dass Gerhard Hofbauer zunehmend Freude an den Musikern Wilfried Gliem und Wolfgang Schwalm hatte. So fragte er uns eines Tages, ob wir nicht einen Titel aufnehmen wollen, er hätte da etwas Schönes…

 

 

Stadlpost: Wann habt Ihr zuletzt einen bunten Blumenstrauß verschenkt – und an wen?
Wilfried: Ich habe vor etwa drei Wochen einen Blumenstrauß verschenkt. Und zwar an meine Enkelin Marisa. Die ist 23 und hatte beim Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“ als Mezzo–Sopranistin den zweiten Platz belegt.

Wolfgang: Ich habe meiner Lebensgefährtin einen Blumenstrauß geschenkt zum internationalen Frauentag. Den bekommt Sie natürlich jedes Jahr und natürlich zum Geburtstag! (lacht).

 

Stadlpost: Euer Party-Schlager-Coveralbum „Sommer, Sonne, Herzilein“ war unter den Fans nicht ganz unumstritten. Wie bewertet Ihr selbst im Nachhinein diese Veröffentlichung?

Wolfgang: „Sommer, Sonne, Herzilein“ ist ein Album, mehr oder weniger aus der Not heraus geboren, haben die Fans uns nicht abgenommen, vielleicht hätten wir typische Herzbuben-Musik machen sollen? Vielleicht lag es aber auch ein wenig an der Plattenfirma? Das Album ist sicherlich schön, aber das reicht manchmal nicht!
Wilfried: „Stagnation ist Rückschritt“ – das ist eine altbekannte Weisheit. Und so kam es zu dem Unterfangen, alte erfolgreiche deutsche Schlager zu covern und in ein modernes Gewand zu stecken. Dass so etwas mit einem gewissen Risiko den Fans gegenüber einher ging, war uns schon bewusst. Aber wir haben es halt probiert und wissen heute, es war nicht wirklich nötig.

 

Stadlpost: Das letzte reguläre Album „Wahre Liebe“ liegt bereits sieben Jahre zurück. Wurde Euch denn nichts Vernünftiges in den letzten Jahren angeboten?
Wilfried: Sicher wurden uns immer wieder brauchbare Titel angeboten. Aber wir haben das ein bisschen vernachlässigt. Und es ist ja auch nicht so einfach, einen Produzenten zu finden, der das finanzielle Risiko trägt. Wie gesagt, es war alles ein bisschen schläfrig geworden. Und dann kommt dieser Österreicher und macht uns plötzlich so richtig Feuer unterm A ….!

 

Stadlpost: Was sind Eure weiteren Pläne?

Wolfgang: Unsere Zukunftspläne sind natürlich: tolle Auftritte machen, um unseren Fans unser breites musikalisches Spektrum zu zeigen, ein neues Album und natürlich unsere neue Single mit dem „Blumenstrauß“ zu promoten.
Wilfried: Wir freuen uns weiterhin auf unsere Live–Auftritte, wir sind wieder bei einigen bundesweiten Tourneen dabei, und vielleicht gibt es ja auch noch einmal ein neues Album.

 

Stadlpost: Frage zum Schluss: Passt gesundheitlich alles?
Wilfried: Ich kann essen, trinken und auch das Gegenteil von beidem; meine Augen sind noch brauchbar, die Ohren ganz gut, und die Knochen sind halt 70 Jahre alt …

Wolfgang: Gesundheitlich ist soweit alles in Ordnung!

 

Hier gibt’s weitere Infos zur neuen Single und zur Tour.

 

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