STADLPOST

© picturedesk
3. Juli 2017

Andy Borg: Zwei Jahre nach seinem Abschied

Der Musikantenstadl war sein Baby, sein Wohnzimmer und seine musikalische Heimat: Auch zwei Jahre nach seinem Aus bei der volkstümlichen Supershow sind Andy Borg und der Stadel immer noch untrennbar miteinander verbunden.

 

 

Er zählt seit Jahrzehnten zur Spitze der Schlagerstars. Erst vor wenigen Wochen hat er sein aktuelles Album „Cara Mia“ veröffentlicht, das seither die Herzen der Fans im Sturm erobert. Er ist in vielen TV-Sendungen zu Gast, eilt von Konzert zu Konzert und moderiert auch wieder eine eigene Sendung („Andy Borg mit Freunden“, das nächste Mal zu sehen am 10. September auf Melody TV). Doch sein Herz hat nie aufgehört, für den Musikantenstadl zu schlagen.

 

Andy Borg und Karl Moik

 

Im Jahr 2006 übernahm Andy Borg von Karl Moik die Moderation des Musikantenstadl, im Juni 2015 feierte er mit Weggefährten seine letzte Sendung in Pula. Millionen von Stadl-Fans und auch Andy Borg waren von der Entscheidung der Programmverantwortlichen bitter enttäuscht. Just zwei Jahre nach dem letzten Stadl wurde Andy Borg am vergangenen Freitag (30.06.2017) in der MDR-Talkshow „Riverboat“ von Jörg Pilawa (er moderierte am 31. Dezember 2016 mit Francine Jordi den „Silvesterstadl“) gefragt, ob er das alles für sich verarbeitet habe. Andy Borg meinte zwar, dass er den Stadl-Schock inzwischen überwunden habe, räumte jedoch ein: „Das hat weh getan. Ich hab‘ das sehr, sehr gerne gemacht. Weil es einfach zu mir gepasst hat – zu meinem Aussehen, zu meinem Können zu allem“, so der Musikantenstadl-Moderator der Herzen. Es gebe jedoch schlimmere Dinge im Leben, „als wenn Dich drei Leute nicht mögen, die aber dann zufällig an der Position sitzen, wo sie dich einfach hinunterrunterrutschen lassen“.

 

 

„Man kann uns die Sendung wegnehmen, nicht aber die Musik“, hatte damals Andy Borg gemeint – und er hat recht behalten. Noch heute bedauert Andy Borg die Entscheidung sehr, dass es den Musikantenstadl in seiner ursprünglichen Form nicht mehr gibt. Nicht für sich, sondern vor allem für die zahlreichen Zuseher, denen diese Unterhaltungssendung weggenommen wurde.

 

 

TAGS: Andy Borg