STADLPOST

© picturedesk.com
10. Juni 2017

Wildecker Herzbuben: Niemand wollte ihren Superkracher

Es gibt Lieder, die geistern nach ihrer Entstehung zunächst erfolglos im musikalischen Nirgendwo herum. Kerstin Ott zum Beispiel musste mehr als zehn Jahre warten, bis „Die immer lacht“ erfolgreich wurde. Auch der Hüttenknüller „Anton aus Tirol“ stürmte erst die Hitparaden, nachdem DJ Ötzi den Song zum Besten gab.

 

Ganz ähnlich war das auch bei einem der größten Hits der Volksmusik überhaupt: Die Single „Herzilein“ aus der Feder von Carola und Burkhard Lüdtke behauptete sich nach ihrer Veröffentlichung im Oktober 1989 wochenlang in den Top 10 der deutschen Charts. Das gleichnamige Album verkaufte sich millionenfach, es gab Doppelplatin. „Herzilein“ machte die Interpreten Wilfried Gliem (70) und Wolfgang Schwalm (62, Trompeter) als Volksmusik-Duo „Wildecker Herzbuben“ auf einen Schlag reich und berühmt. Kurios: Die beiden ­waren eher durch Zufall an den Song geraten. Keiner hatte ihn bis dahin singen wollen. Angeblich auch Peter Alexander und Gottlieb Wendehals (Werner Böhm) nicht.

 

 

Erst der Sänger und spätere Produzent G. G. Anderson, der damals bei der Schallplatten­firma Hansa unter Vertrag stand, erkannte das Potenzial. Und er wusste sofort: „Das ist was für die beiden Dicken aus meiner Band.“ Also fragte er bei seinen zwei Mitgliedern nach, ob die das Lied singen wollten.

 

Die ganze Geschichte über den Superkracher der Wildecker Herzbuben lesen Sie in der aktuellen Ausgabe der Stadlpost – als Abo oder im Kiosk.

 

TAGS: Wildecker Herzbuben