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© BARBARA GINDL / APA
20. März 2017

Bombendrohung vor Fischer-Auftritt

Fast hätte die feierliche Eröffnung der Special Olympics mit Helene Fischer im österreichischen Wintersportort Schladming abgesagt werden müssen. Der Grund: Kurz vor der Zeremonie meldete sich ein Anrufer und drohte damit, eine Bombe im Planai-Stadion hochgehen zu lassen. Und zwar, wie der Mann extra betonte, „beim Auftritt von Helene Fischer“.

 

Schnell wurde daraufhin ein Krisenstab einberufen – immerhin waren 15.000 Menschen, darunter viele Prominente im Stadion. Laut Angaben der tageszeitung „Österreich“ überlegten Polizei und Veranstalter kurz, die Show abzusagen. Doch dann entschied man sich dagegen: Immerhin hatte die Exekutive das Stadion schon vor dem ominösen Telefonat zwei Mal mit Polizeihunden durchsucht und nichts gefunden. Auch ein dritter Rundgang nach der Drohung zeigte, dass kein konkreter Anschlag geplant war, sondern dass möglicherweise ein Fischer-Hasser oder enttäuschter Fan dahintersteckt.

 

Zum Glück konnte die Eröffnungszeremonie doch noch wie geplant stattfinden. Als Überraschungsgast sang Helene Fischer das neue Lied „Fighter“. „Der Song ist ein Aufruf, aufzustehen und seine Stärken zu zeigen. Niemand ist perfekt. Wichtig ist nur, dass man kämpft und sich auch nach Misserfolgen sagt: Jetzt erst recht!“, so Helene im Interview. Für ihren Besuch und ihr Statement wurde Helene Fischer vom Publikum, darunter viele der gehandicapten Athleten, begeistert gefeiert.

 

 

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