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2. Januar 2017

Nik P.: Im neuen Jahr wünscht er sich „Frieden“

Nik P. setzt ein Zeichen für Frieden

 

Unglaublich – fast eine Million Menschen erreichte Nik P. mittlerweile mit seiner emotionalen Friedensbotschaft und traf sie damit mitten ins Herz. Kurz vor Weihnachten machte er seinem Wunsch nach Frieden musikalisch Luft und berührte damit unzählige Musikfans.

 

 

Exklusiv verriet uns der Ausnahmekünstler beim Silvesterstadl in Graz seinen Herzenswunsch: „Für mich bedeutet es natürlich sehr viel, dass ich dabei bin. Ich hoffe, dass ich mit meinen Kollegen zusammen für Stimmung und gute Laune sorge und einfach die Fans vor dem Fernseher und natürlich auch die hier in der Halle, in der Zeit, in der wir gerade leben, in der turbulenten Zeit, in dieser Zeit der Angst, vor Terror und Kriegen, dass wir da ein paar Stunden wegkommen von dieser Angst. Dass wir einfach mit einer geladenen Portion Mut, Kraft und Energie ins neue Jahr gehen und da eine richtig große Portion Frieden mitnehmen. Denn ich glaube, es ist das Wichtigste Gut, das wir Menschen haben und dass wir das irgendwie in die Welt hinaus blasen können. Diese große Freude am Leben und am Frieden.“

 

„Und wenn wir das irgendwie schaffen, denen draussen, die etwas gegen den Frieden haben, sagen zu können, dass wir nur eine Erde haben, auf die wir alle zusammen schauen sollten, und uns nicht gegenseitig das Leben schwer machen, nur weil der andere eine andere Hautfarbe hat oder eine andere Religion genießt, oder lebt. Das ist noch lange kein Grund, sich gegenseitig die Köpfe einzuschlagen – im Gegenteil. Das ist eine Erde auf der wir leben und auf die soll man schauen. Und das ist eine wichtige Message, die ich  versuche, mit dem Stadl, mit meinen Kollegen, mit dem Publikum hier und vor dem fernseher in die welt hinaus zu schicken“, so der Sänger weiter.

 

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DJ Ötzi und Nik P. mit „Geboren um dich zu lieben“ beim Silvesterstadl 2016

 

Außerdem führte Nik P., der von seiner Frau Gaby und seinen beiden Söhnen Niklas und Janik zum Stadl begleitet wurde, weiter fort: „Das war mir eben wichtig, weil ich Vater von vier Kindern bin und mir das natürlich sehr sehr am Herzen liegt. Wenn man die Bilder sieht, die da jeden Tag von den Medien zu uns kommen – Aleppo, Berlin, dann wieder dort und dann wieder hier – das kanns ja nicht sein … Gerade wenn man eine Popularität besitzt, dann versucht man eben mit dieser Popularität irgendwie aufmerksam zu machen. Rauszugehen, auch den Leuten  und auch jenen Menschen, die gegen diesen Frieden arbeiten, dass das größte Gut der Frieden ist und sonst gar nichts.“

 

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