STADLPOST

Abschied Andreas Fulterer
© Kerstin Joensson
30. Oktober 2016

Bewegender Abschied von Andreas Fulterer

 

 

Gestern nahmen in der Pfarrkirche von Seis Familie, Freunde und unzählige Fans Abschied von Andreas Fulterer und begleiteten den Musiker auf seinem letzten Weg.

 

Pfarrkirche von Seis

 

Es war ein schöner Spätherbsttag, aber die Sonne über Seis – dem Heimatort von Andreas Fulterer – trug Trauer ob seines frühen Todes.

 

Andreas Fulterer Abschied

 

 

Spatzen trugen Sarg

Die Kastelruther Spatzen, denen Andreas Fulterer selbst fünf Jahre als Gitarrist und Sänger angehörte, trugen den hölzernen Sarg in die Kirche und nach der Messe zum Grab, wie es dem Wunsch von Andreas Fulterer entsprach. „Das war für uns eine große Ehre und sehr emotional“, erklärte Spatzen-Chef Norbert Rier gegenüber Stadlpost.

 

 

Fulterer Abschied

 

 

Es war sein letzter großer Auftritt

„Das ist mein letzter großer Auftritt“, sagte Andreas Fulterer noch kurz vor seinem Tod. In der Tat war der Trauergottesdienst in der Pfarrkirche von Seis äußerst bewegend, war es doch eine von Andreas noch selbst gestaltete Zeremonie. Denn seit seiner Diagnose reagierte Fulterer sehr tapfer auf die Gewissheit, bald sterben zu müssen, und versuchte, noch alles zu bereinigen und zu regeln. Auch die Vorbereitungen für seinen letzten Weg traf er noch selbst.

Für seine Beerdigung hatte er zu Lebzeiten noch zwei Lieder komponiert und eingesungen. Diese wurden beim Trauergottesdienst abgespielt. Doch dies waren nicht die einzigen Vorbereitungen, die Fulterer für seine Beerdigung getroffen hatte.

 

 

Abschied Fulterer

 

 

Seine Seele wird in seinen Liedern weiterleben

In seiner Todesanzeige ist zu lesen „Wenn ihr mich sucht, sucht mich in meinen Liedern, denn dann bin ich bei euch. Hoffnungsschimmer gibt es immer, die Liebe bleibt“. Und auch einen Abschiedsbrief hat Andreas noch kurz vor seinem Tod seinen Fans hinterlassen. Darin schreibt er: „Meine Seele wird in meinen Liedern und in euren Herzen weiterleben“.

 

 

Andreas Fulterer

 

Du bist nicht mehr da, wo du warst,
aber du bist überall, wo wir sind.

(Ein Fan)

 

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