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ACT action_22837238 -- Andreas Gabalier bei einer Pressekonferenz vor seinem Konzert im Olympiastadion in M¸nchen / 290716 - 20160729_PD4919
© Petra Schönberger / Action Press / picturedesk.com
30. Juli 2016

Andreas Gabalier: Fracksausen vor Mega-Konzert

Mit seiner ganzen Familie ist er in die bayrische Landeshauptstadt gekommen, um vor ausverkauftem Haus das Konzert seines Lebens zu geben.

 

 

 

Andreas Gabalier schreibt heute Musikgeschichte! Er spielt in München das größte Konzert, das ein Österreicher je im Ausland gegeben hat. Mehr als 70.000 Zuschauer werden im Münchner Olympiastadion erwartet. So viele Besucher hat es in diesem Stadion noch nie zuvor gegeben“, jubelte Gabalier im Vorfeld der Veranstaltung. Die Rolling Stones und U2 spielten im Olympiastadion vor „nur“ 60.000 Menschen. In einem Interview erklärt er: „Ich habe mir dieses Ankommen auf dem Olymp hart erarbeitet. Trotzdem hat man bei solchen Dimensionen natürlich Respekt – und auch etwas Fracksausen, zumal ich das Konzert aus 37 Meter Höhe beginne.“

 

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Volks Rock ’n‘ Roll Andreas Gabalier wird heute das Konzert seines Lebens vor mehr als 70.000 Menschen geben.

 

Seine Familie und Lebensgefährtin Silvia sind zum Mega-Konzert mit nach  München gekommen. Fast wäre das Konzert nach dem Amoklauf abgesagt worden: „Ich wollte den Auftritt nie absagen, das Bürgermeisteramt hatte derartige Überlegungen. Was die Sicherheit betrifft: Dafür bin ich nicht zuständig, das ist die Aufgabe des Staates. Aber wenn man auf die schreckliche und auch bedenkliche Nachrichtenlage reagieren würde, hätte man auch die Fußball-EM in Frankreich und alle Großveranstaltungen absagen müssen.Dass das, was hier vor einer Woche passiert ist, keinen kalt lässt, ist klar“, sagt Gabalier.

 

Hat er jetzt trotzdem ein etwas mulmiges Gefühl bei diesem Auftritt heute? Gabalier gegenüber einer österreichischen Zeitung: „Ich stecke das als Künstler total weg. Wir haben uns ein ganzes Jahr auf dieses Konzert vorbereitet. Jetzt dominieren die Freude und der Wunsch, die Menschen einige Stunden in eine heile Welt mitzunehmen. Natürlich weiß ich, dass sie alles andere als heil ist, diese Welt; aber das Bedürfnis danach ist groß, vielleicht größer denn je. Viele sagen, das sei Kitsch. Gut, ist es halt Kitsch. Aber es macht die Menschen glücklich“.

 

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