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Udo Lindenberg
© Facebook/Udo Lindenberg
28. Juni 2016

Unglaubliche Ehre für Udo Lindenberg

Der Panikrocker wird die Ehrenbürgerschaft seiner Heimatstadt Gronau verliehen

 

„Wir unterbrechen unsere Tourschlusspanik für eine wichtige Zwischenmeldung: Seit Monaten wird ja der „kleine udo“ (O-Ton Udo L.) und „große Staatsphilosoph“ (O-Ton Claus Kleber) nun von allen Seiten, Fans und Medien mit Lobeshymnen und Jubelchören überhäuft. Und jetzt wird ihm auch noch am 26. Juli im „rock’n’popmuseum“ Gronau die Ehrenbürgerschaft seiner Heimatstadt Gronau verliehen! Und yeah, aus diesem Anlass wird der Panikpräsident am Mittwoch, 27. Juli um 20.00 Uhr mit seinem Panikorchester in der Bürgerhalle ein kleines Intim-Konzert geben – Tickets ab 1. Juli unter www.eventim.de und im Touristik-Service Gronau am Bahnhof ab 09.00 Uhr, für die frühen Panikvögel! Ahuuuu, die ersten werden die ersten sein. Good luck wünscht das Panikteam ?“, postete Udo Lindenberg auf seiner Facebook-Seite.

Über diese Ehrung darf sich die Pop-Legende zu recht freuen, denn sie ist durchaus ansehnlich: Seine Heimatstadt Gronau, will ihn zum Ehrenbürger machen. Bürgermeisterin Sonja Jürgens erzählte gegenüber den Westfälischen Nachrichten,  Lindenberg sei über die Neuigkeit „total überrascht“ gewesen und habe sich „riesig gefreut“.

Die Verleihung, die im „rock’n’popmuseum“ in Gronau stattfinden wird, ist allerdings nicht die erste Anerkennung, die die Stadt dem Musiker entgegenbrachte. Was viele bisher nicht wussten, die Idee zu diesem Museum stammte ebenfalls von Udo Lindenberg und steht auf dem Udo-Lindenberg-Platz im Zentrum der Stadt. Im Mai letzten Jahres kam schließlich ein Denkmal, eine bronzene Udo-Statue, dazu, das er umringt von hunderten „Gronauten“, wie er die Einwohner der Stadt liebevoll nennt, enthüllte.

 

 

Und auch die Fans haben der westfälischen Stadt Gronau wohl etwas zu verdanken, denn dort erfuhr er seine erste enttäuschte „große Liebe“. „Ich war vierzehn, sie war älter als ich und ging auf das Gymnasium. Und ich bat sie, in Gronau ihr Fahrrad auf dem Schulweg schieben zu dürfen. Das war eine lange Strecke zu ihr nach Hause und immerhin, sie hat sich darauf eingelassen“, erzählte der wohl berühmteste Sohn der Stadt in einem Interview. Allerdings habe die junge Frau kein Interesse an ihm gehabt – wohl, weil er nur Realschüler war. Und wer weiß – vielleicht habe er nur deshalb später „die großen Lovesongs der Sehnsucht, der unerfüllten Liebe schreiben können – wegen dieser unerfüllten Liebe“, sagte er damals weiter.

 

 

 

 

 

 

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