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9. Mai 2016

Diese Schlagerstars bringen mächtig Quote

Sie verkaufen Millionen CDs, füllen ganze Stadien oder Arenen bei ihren Konzerten oder TV-Shows, und wenn sie im Fernsehen zu sehen sind, schnellen die Einschaltquoten in schwindelerregende Höhen – kein Wunder, dass die TV-Sender um die Show-Rechte buhlen.

 

 

Helene Fischer: 

Noch ist alles offen – der Vertrag mit dem ZDF für die Helene Fischer Show ist ausgelaufen und nun streiten sich die ARD, das ZDF und auch RTL um die Rechte für den Quotenbringer. Wer den Kampf um die rund zwei Millionen Euro teure Show gewinnen wird, lässt viel Raum für Spekulationen offen. Sicher ist jedoch, dass ein Quotenerfolg garantiert ist – 2014 bescherte sie dem ZDF 6,56 Millionen Zuschauer und im Vorjahr 2015 immerhin 5,64 Millionen.

 

 

Andrea Berg: 

Auch die unangefochtene Schlagerkönigin ist ein heißer Quotengarant im TV. Seit über zehn Jahren veranstaltet sie in ihrem Heimatdorf Aspach ein Open-Air-Konzert. Über 30 000 Traumpiraten feierten die Sängerin live vor Ort und das ZDF erreichte mit der Übertragung des Spektakels als Samstagabend-Show 2014 über 4,5 Mio. Zuschauer. Doch im Kampf um die Übertragungsrechte hat das Zweite Deutsche Fernsehen bereits verloren: Zukünftig wird die große „Heimspiel“-Show von seinem Konkurrenten ARD übertragen.

 

 

 

Stefan Mross vs. Andrea Kiewel

Zwar geht es in diesem Kampf nicht um die Show-Rechte, doch duellieren sich die öffentlich-rechtlichen Sender ARD und ZDF an den Sonntagen im Sommer um die besten Einschaltquoten.

 

 

 

Fast zeitgleich präsentieren Stefan und Kiwi am Sonntag-Vormittag musikbegeisterte TV-Zuschauer mit der Crème de la Crème der Volksmusik- und Schlagerbranche. Von der Verlängerung der Show „Immer wieder sonntags“ bis 12 Uhr (vorher von 10-11:30), profitierte vor allem Das Erste, während das ZDF mit seinem „Fernsehgarten“, der um Punkt 11 Uhr startete, herbe Quotenverluste einstecken musste.

 

 

 

 

Eine Lösung im Duell Rust gegen Lerchenberg musste her und wurde gefunden: Seit dem Startschuss, am gestrigen Sonntag, beginnt der Fernsehgarten erst um 11:50 Uhr (bis 14 Uhr, 45 Minuten länger als bisher) – somit kommt es nur zu einer zehnminütigen Überschneidung mit der Konkurrenzsendung aus dem Europapark. Ohnehin ist das ZDF-Format nun bis zum 22. Mai, bis Stefan Mross wieder loslegt, in diesem Genre sonntags konkurrenzlos. Jedenfalls gibt es im großen Duell Rust vs. Mainz bereits im Vorfeld eine Gewinnerin: Kiwi kann künftig etwas später in die Arbeit fahren!

 

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