STADLPOST

Jonathan Zelter
© Kerstin Joensson
1. Mai 2016

Wie ein junger Mann die Herzen im Flug erorbert

Er gilt als die große Schlager-Hoffnung. Mit unglaublichen 53,3% wurde gestern Jonathan Zelter in der Show „Willkommen bei Carmen Nebel“ mittels Telefon-Voting zum „Newcomer des Jahres“ gewählt. Stadlpost hat den jungen Künstler aus Wittich bereits in der letzten Ausgabe vorgestellt.

 

Nachwuchssänger Jonathan Zelter erobert gerade die Herzen der Schlager-Fangemeinde.  Schon mit seiner ersten Single „Ein Teil von meinem Herzen“, der bereits vom BR zum „Schlager des Jahres 2015“ gekürt wurde und dabei ­sogar Hits von etablierten Stars wie ­Helene Fischer oder Andreas Gabalier hinter sich gelassen hatte, ist ein persönlicher Herzenswunsch in Erfüllung gegangen. Denn schon in jungen Jahren war es Jonathan klar, dass er Musiker werden wollte.

  Jonathan Zelter August 2015 in Mannheim

Inspiriert durch Marc ­Pircher, hat er sich bereits mit fünf Jahren sein erstes Akkordeon gwünscht und auch bekommen. Später lernte er auch noch Klavier. „Irgendwann habe ich entdeckt, dass es ganz schön ist, dabei zu singen und sich mit dem ­Instrument selbst zu begleiten. Ich bin in den Kinderchor gegangen – und wie es dann so kommt, bin ich dann gleich schon mal auf der Bühne gestanden.“ Neben den ersten Auftritten beginnt er früh, eigene Lieder zu schreiben.

Jonathan Zelter

Zielstrebig geht er seinen Weg und startet nach dem Abitur richtig durch. Anfang des Jahres hamstert der 21-Jährige gleich zwei Preise ein: Er wird „Entdeckung des Jahres“ und sein Lied „Ein Teil von meinem Herzen“ wird als „Schlager des Jahres“ ausgezeichnet. Wie alle seine Songs hat er auch diesen selbst geschrieben und komponiert. „Das ist mir auch besonders wichtig. Ich denke, dass man gerade mit den eigenen Songs auf der Bühne am meisten Gefühl und Emotion rüberbringen kann“, so Jonathan. „Wir bekommen jede Woche mindestens zwei Anfragen, ob ich den Song bei Hochzeiten singen kann oder ob Leute den Song in der Kirche aufführen dürfen. Das ehrt mich sehr. Denn was kann es für einen Songwriter Schöneres geben, als dass zwei verliebte Menschen den von dir komponierten Song als ihr Lied auswählen und zu dieser Musik heiraten“, freut sich Jonathan, dass der Titel dort ankommt, wo er ankommen soll.

Woher stammt die Idee für diesen Song? „Aus dem Leben. Andere schreiben ­Tagebücher, ich eben Lieder. Die Ideen dazu kommen mir meist in der Nacht kurz vor dem Einschlafen. Ich hab mein Smartphone am Nachttisch liegen. Wenn mir spontan etwas einfällt, dann nehme ich eine kurzes Sprachmemo auf. Oder ich steh nochmals auf und setz mich noch ans Klavier – dann wird’s aber meist eine längere Nacht“, so der kreative Jungstar.

Vor wenigen Tag hat Jonathan mit „Sei immer du selbst“ sein erstes Album herausgebracht. Natürlich finden sich darauf neben ein paar schnelleren Nummern auch wieder einige gefühlvolle Balladen, ist doch Jona­than selbst ein großer Balladen-Fan und schreibt diese auch gerne. Was er sich für seine Zukunft als Musiker wünscht? „Dass ich das machen kann, was mir Spaß macht: also Musik. Wie groß der Erfolg dann sein wird, ist eine Sache, die man nie planen kann. Ich wäre froh, wenn ich irgendwann meine Miete davon selber zahlen kann und nicht mehr auf meine Eltern angewiesen bin. Alles darüber hinaus ist schön, wenn es dann tatsächlich passiert.“

 

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