STADLPOST

Andrea mit Dieter
© Facebook/Andrea Berg
22. April 2016

Andrea Berg über DSDS: Wenn ich sehe, wie da mit Gefühlen von Kindern umgegangen wird, das ist befremdlich“

Wenn am Samstag Abend Aufsteigerin Vanessa Mai, die Verlobte ihres Stiefsohns, in der DSDS-Jury wieder von den Fernsehgeräten direkt in tausende Haushalte strahlt, gibt es mindestens eine Mutter, die die Szenen kritisch beäugt: Andrea Berg

 

Andrea würde niemals bei einer Castingshow mitmachen – muss sie auch nicht mehr, mit über zehn Millionen verkauften Tonträgern, werden sich jetzt viele denken. Gerade stürmt ihr neues Album „Seelenbeben“ die Charts – auch dafür hat sie erfolgreich mit dem Poptitan zusammengearbeitet. Und trotz der überaus fruchtbaren Zusammenarbeit in den letzten Jahrzehnten mit Chef-Juror Dieter Bohlen, übt sie dieser tage Kritik an der Show.

 

Facebook:DSDS
Vanessa Mai ist das Küken in der DSDS-Jury

 

Auch wenn der Ex-Modern Talking-Star unlängst zugab: „Ich würde mir eine noch engere Bindung wünschen. Man sieht sich so selten. Da leide ich ein bisschen drunter“. Und fügte hinzu: „Würde sie in Tötensen wohnen, würde ich jeden zweiten Tag zu ihr fahren und meine Kinder abgeben.“

Seine „eigenen Kinder“, so Andrea, wären ein ausschlaggebender Wendepunkt für Dieter gewesen: „Ich hab mit Dieter auch oft darüber geredet. Aber seit er selbst noch mal kleine Kinder bekommen hat, ist er weicher geworden. Deshalb geht er auch mit den jungen Menschen im Fernsehen mittlerweile anders um.“

 

Familie
Andrea verdankt ihrer Familie sehr viel

 

Trotzdem wäre jede Beziehung, die über eine freundschaftliche oder geschäftliche hinausgehen würde für die Sängerin undenkbar: „Dafür ist er zu dominant. Dieter braucht die ungeteilte Aufmerksamkeit. Wenn du die Frau von Dieter Bohlen bist, dann bist du nur das. Aber er käme mit mir auch nicht klar. Wenn mich jemand zähmen und formen will, bin ich ganz schnell weg.“

Trotzdem schätzt Andrea an Dieter eines ganz besonders: „Am Dieter gefällt mir am meisten, dass er wirklich echt ist. Er sagt, was er denkt. Auch, wenn es manchmal weh tut.“ Und abgesehen davon, dass die Schlagerkönigin höchst persönlich „sogar Brötchen mit ins Studio bringe“, lobt der sonst so kritische Produzent ihre Professionalität: „Sie kommt pünktlich ins Studio, ist mega vorbereitet und singt den Titel dann perfekt.“

 

TAGS: Andrea Berg / Vanessa Mai