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19. April 2016

Schreibt Michelle bald ein Buch über ihre schwere Kindheit?

„Meine gesamte Kindheit war schrecklich, das waren ausschließlich negative Erfahrungen. Auch meine Jugend war sehr problematisch, aus der ich aber sehr viel gelernt habe. Ich schreibe mal ein Buch darüber (lacht). Etwas Schlechtes hat immer auch etwas Gutes,“ so die Schlagersängerin in einem Interview.

 

Genügend Stoff für ein ganzes Buch hätte die „eiskalte Schlagerprinzessin“ wie sie seit ihren strengen Auftritten in der DSDS-Jury derzeit öfters genannt wird, allemal. Nach nur 6 Monaten Schwangerschaft wurde sie als Tanja Hewer in kein besonders freundliches Umfeld geboren – ihre Mutter war Alkoholikerin, ihr Vater gewalttätig. „Ich hatte die Nabelschnur um den Hals, ich litt an einer schweren Gelbsucht. Sieben Monate blieb ich in der Klinik. Mein Brutkasten war das größte Kinderzimmer, das ich je hatte,“ so die Sängerin. Kein leichter Start ins Leben für das zarte Frühchen, doch gerade die Nähe und Geborgenheit, die es gebraucht hätte, sollte es in ihrer Familie nie finden – im Gegenteil: „Meine Kindheit war die Hölle!“ bringt es Michelle auf den Punkt.

 

 

Doch die talentierte Sängerin ging ihren Weg: Depressionen, gescheiterte Beziehungen, Selbstmordgedanken, Insolvenz – nichts schien die unangepasste Künstlerin auszulassen. Mit ihrer neuen Aufgabe als Jurorin bei DSDS und ihrem neuen Album „Ich würd´es wieder tun“ geht es nun wieder bergauf. Ihr wurde in ihrem Leben nie etwas geschenkt – ob sie deshalb heute so eine harte Kritikerin auf dem Jury-Stuhl ist? Mit ihrem Album jedenfalls will sie ihren Fans aber auch ihren Kritikern eine ganz besondere Botschaft mit auf den Weg geben: „Ich will damit sagen, dass ich zu mir stehe und sich jeder andere auch so annehmen soll, wie er ist. Mit allem was dazugehört. Menschen können fallen, aber sie sollen wissen, dass sie wieder aufstehen können. Man sollte nichts bereuen im Leben und schöne Momente lieber genießen.“

 

 

 

 

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