STADLPOST

Echo Verleihung
3. April 2016

Amadeus Austrian Music Award: Wir wollen mehr Volksmusik und Schlager in Radio und TV

Wenn heute die österreichische Musikszene gespannt nach Wien zur 16. Verleihung der Amadeus Austrian Music Awards im Wiener Volkstheater blickt, fordert Stadlpost-Herausgeberin Astrid Schwenner im Namen aller Volksmusik und Schlager-Fans: Mehr heimische Musik in Radio und TV.

 

Heute wird der wichtigste Musikpreis Österreichs im Volkstheater Wien verliehen.

In der Kategorie „Schlager“ sind Semino Rossi, die Seer, Petra Frey, Oliver Haidt oder Allessa nominiert. In der Kategorie „Volks­musik“ wurden Hansi Hinterseer, die Jungen Zillertaler, die Ursprung Buam sowie die Edlseer vorgeschlagen. Volks-Rock’n’Roller Andreas Gabalier gilt mit vier Nominierungen (Künstler, Album, Live-Act, Volksmusik) als großer Favorit.

 

 

Wünsche des Publikums akzeptieren!

Stadlpost Herausgeberin Astrid Schwenner nimmt dies zum Anlass, für mehr Volksmusik und Schlager in Radio und Fernsehen aufzurufen. „Eines der Kernprobleme, das die heimischen Künstler und Musikschaffenden derzeit beschäftigt, ist der massive Verlust von Sendezeiten für ihre Musik. Nicht nur, dass erfolgreiche Formate wie der Musikantenstadl an die Wand gespielt werden, gerade in den durch Gebühren finanzierten Rundfunkanstalten verschwinden Volksmusik und Schlager in den Programmen zusehends. Und das, obwohl sich der Großteil der Hörer gerade diese Musik wünschen“.

 

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Stadlpost-Herausgeberin Astrid Schwenner und Andreas Gabalier.

 

Heimische Künstler unterstützen!

Besonders bedauernswert sei dieser Umstand, da Medien auch viel zur Bekanntheit von Nachwuchsmusikern aus Österreich und damit zur Weiterentwicklung der kulturellen Vielfalt beitragen könnten und auch müssten. Denn eigentlich sei der gebührenfinanzierte Rundfunk sogar gesetzlich dazu verpflichtet, Musik aus Österreich zu fördern. Während in anderen EU-Ländern Rundfunkanstalten dazu verpflichtet werden, im Durchschnitt 40 Prozent Musik von Interpreten aus dem eigenen Land zu spielen (z.B. in Frankreich), besteht eine solche Verpflichtung in Österreich nicht. „In einem sprach- und kulturbewussten Land wie unserem sollte es im Grunde auch ohne gesetzlich festgelegte Quote gehen, denn Einsicht ist besser als Zwang“, so Schwenner.

 

Deshalb wünscht sich die Stadlpost im Namen aller Volksmusik- und Schlager-Fans:

 

Liebe Radio- und TV-Macher im gesamten deutschsprachigen Raum! Orientiert euch bitte wieder mehr an den Wünschen eures Publikums und spielt in euren Programmen und Sendungen wieder mehr heimische Musik! 

Die Austro-Grammys selbst werden übrigens vom Privatsender ATV ab 21.20 Uhr übertragen. Durch den Abend führen Arabella Kiesbauer und Manuel Rubey.

 

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