STADLPOST

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13. Januar 2016

Jetzt spricht Andy Borg

Das „Stadl-Aus“ bricht ihm das Herz.

 

Nach fast 10 Jahren, musste Andy Borg im Sommer letzten Jahres den „Musikantenstadl“ verlassen, um der Verjüngungskur der beliebten Unterhaltungssendung nicht im Wege zu stehen. Mit einem neuen Konzept und jungen, hippen Moderatoren sollte die „Stadlshow“ ein jüngeres Publikum vor den Fernsehbildschirmen versammeln. Zu spät kam die Einsicht, dass dieser Plan leider nicht aufgegangen ist. Seit gestern ist es nun Gewissheit: Nach nur zwei Ausgaben wird der „verjüngte Stadl“ abgesetzt. Lediglich zwei Mal, zu Silvester 2016 und 2017, soll der „Stadl 2.0“ im TV laufen. Heute bricht  Andy Borg sein Schweigen und findet harte Worte.

„Es bricht mir, und ich glaube auch Millionen von Musikantenstadl-Fans, das Herz, auf die Trümmer eines 34 Jahre jungen Fernsehklassikers blicken zu müssen. Verlierer sind neben meinen Gesangskollegen, denen diese TV-Plattform verloren geht, vor allem die Fernsehzuschauer“, macht Andy Borg seinem Ärger und seiner Trauer in der Bild-Zeitung Luft .

Als Schuldige hat der „Stadl-Moderator der Herzen“ eindeutig die Sendungsverantwortlichen im Visier: „Ganz klar diejenigen, die die Entscheidung getroffen haben, den Stadl zu verjüngen. Denn das war eine Entscheidung gegen die Zuschauer“, sagt Borg weiter. Das Publikum wisse schließlich ganz genau, was es sehen will. Dass sie sich nichts vorschreiben lassen würden, hätten die schlechten Quoten eindeutig gezeigt.  Auf seiner Facebook-Seite zitiert der Entertainer Musikantenstadl-Vater Karl Moik: „Mein Vorgänger und Meister Karl Moik sollte Recht behalten, als er noch kurz vor seinem Tod in einem Interview sagte: ´Was den Zuschauer interessiert, ist denen da oben so egal, wie einem etwas egal sein kann – völlig egal´“.

 

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