STADLPOST

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7. November 2015

Stadlpost gratuliert herzlich

Unser heutiges Geburtstagskind hat seine musikalische Laufbahn schon früh begonnen. Aufgewachsen im Mayerhofener Ortsteil Ginzling hat er bereits in seiner Jugend regelmäßig im Gasthof seiner Eltern „aufgespielt“ und dabei die Gäste prächtig unterhalten. Als sich die Zillertaler Schürzenjäger im Jahr 1973 als Band formierten, spielt der gerade einmal 19-jährige Alfred Eberharter Bass und Akkordeon und kümmert sich um die finanziellen und organisatorischen Angelegenheiten der Band. 34 Jahre lang stand er so an der Seite von Peter Steinlechner auf der Bühne und begeisterte ein Millionenpublikum mit dem ureigenen Stil der Schürzenjäger.

 

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Alles Gute Alfred Eberharter

Heute feiert das Gründungsmitglied der Band seinen 64. Geburtstag, zu dem die Stadlpost und ihre Leser herzlich gratulieren. Und auch wenn sich die „alten“ Schürzenjäger vor fast 10 Jahren verabschiedet haben, steht Alfred noch immer im Rampenlicht und musiziert. Das heißt, wenn er nicht gerade malt, denn immerhin besitzt er auch hierfür ein ausgeprägtes künstlerisches Talent. Privat ist er mit dem ehemaligen Frontmann Peter Steinlechner freundschaftlich und auch familiär (Peter ist sein Schwager) eng verbunden. Nach der Trennung und dem großen Abschiedskonzert 2007 lenkt das Geschick der „neuen“ Schürzenjäger-Formation heute allerdings Alfred Eberharters gleichnamiger Sohn. Mit ihm und Alfred Eberharter senior an der Seite ist das eigentliche Schürzenjäger-Gen in der neuen Generation der Schürzenjäger weiterhin vorhanden. „Die Bühne ist mein Lebenselixier. Ich war immer mit Leib und Seele Musiker und auch nach so vielen Jahren sind die Faszination und der Ansporn, das Publikum zu unterhalten und zu begeistern, für mich immer noch enorm groß“, so Alfred Eberharter senior in einem Interview.

 

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Schürzenjäger „Generation 2.0“

Die Schürzenjäger können zurecht als eine der erfolgreichsten Bands im deutschsprachigen Raum bezeichnet werden. Die Alben und Hit-Kopplungen wurden insgesamt über 10 Millionen Mal verkauft. Die zunächst sehr traditionell geprägte Musik wurde über die Jahre mit musikalischen Einflüssen aus den Bereichen Rock und Pop angereichert. Titel wie „Sierra Madre“, „Schürzenjägerzeit“ oder „Dahoam Is Dahoam“ wurden zu Evergreens. Die legendären „Open-Air-Konzerte“ entwickelten sich zu Publikumsmagneten. 1996 pilgerten über 100.000 Schürzenjäger-Fans ins Zillertal – das hatte es so vorher noch nie gegeben. Auch in der „Generation 2.0“ knüpft die Band, die sich zunächst „Hey Mann!“ nannte, nahtlos an ihre volkstümlichen Wurzeln und rockigen Rhythmen an. Erst 2011 nahmen die Musiker rund um Alfred Eberharter senior und junior den Namen Schürzenjäger wieder an. Und in ihrer Musik vermischen sich mehr denn je volkstümliche Melodien mit rockig-fetzigen Grooves.

 

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