STADLPOST

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© ORF/ipMedia/Peter Krivograd
15. September 2015

Stadlshow: Was meinen Sie, was dringend verbessert werden sollte?

Francine Jordi verspricht: Die Kritikpunkte des Publikums werden in der nächsten Sendung berücksichtigt.

 

 

Das haben sich die Sendungsverantwortlichen der neuen Stadlshow wohl anders gewünscht: Nachdem zahlreiche treue Fans des Musikantenstadls der Premiere der neuen „Stadlshow“ offenbar fern geblieben sind, wird nun allerorts heftig darüber diskutiert, was nun bis zum Silvesterstadl in Linz noch alles verbessert werden muss.

 

Als einer der ersten zu Wort gemeldet hat sich dazu  „immer wieder sonntags“-Moderator Stefan Mross. Dabei kritisiert er vor allem das Bühnenbild und ortet technische Tonprobleme. Auch nicht viel von der neuen Kulisse hält Kult-Volksmusik-Star Heino. Gerade das Bühnenbild sei zu Zeiten von Karl Moik viel passender und einladender gewesen. Man hätte auch den Namen der Sendung seiner Meinung nach nicht ändern dürfen, da sich der „Musikantenstadl“ als Marke über die Jahre etabliert hatte. Obwohl Stefan Mross und viele Fans dafür sind, dass nun Andy Borg als Moderator wieder zurück kehren müsse, meint Heino gegenüber der BILD Zeitung: „Ich fand es eigentlich keine schlechte Idee, den Andy Borg mal auszutauschen und die Moderation einen Anderen machen zu lassen. Aber das muss natürlich jemand sein, der glaubwürdig ist und der zu 100 Prozent für die Volksmusik steht. Ich fände es gut, wenn Hansi Hinterseer den Stadl moderieren würde. Der spricht die Sprache des Publikums, den lieben die Leute. Alexander Mazza hatte vorher nie etwas mit dieser Musik zu tun, und das merkt man ihm leider an.“

 

Was der neuen Stadlshow allerdings am meisten gefehlt habe, darin sind sich Stefan Mross und Heino einig, sind die Stars: „Es waren zu viele unbekannte Sänger und Gruppen im Stadl. Wenn man eine Sendung neu startet, dann müssen große Namen her, die für die Szene stehen. Wo waren Andreas Gabalier, Stefan Mross oder Judith & Mel in der Show? Die haben im Stadl immer gut funktioniert und die Massen begeistert“, meint Heino, der übrigens selbst beim Silvesterstadl in Linz mit dabei sein wird.

 

Inzwischen haben sich auch die Moderatoren Francine Jordi und Alexander Mazza zu Wort gemeldet. „Jede Rundumerneuerung bringt Kritik mit sich und Dinge, die man noch verbessern muss“, sagt Francine Jordi im heutigen BILD-Interview. Über die fehlende Star-Dichte der Künstlerauswahl sei sie selbst verwundert gewesen. Sie glaube aber an das Format und verspricht fürs nächste Mal Verbesserungen. Und auch Alexander Mazza glaubt weiter an eine Zukunft des „Stadls“: „Wenn ich mir vor Augen führe, wie wichtig allen Beteiligten die Zukunft der Stadlshow ist, dann gebe ich ihr weiter gute Chancen!“

 

Angeblich sollen sich die Programmverantwortlichen der Sender ORF, ARD und SRF noch in dieser Woche zu einer Sitzung treffen, um über Verbesserungsmaßnahmen der Sendung zu beratschlagen.

 

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