STADLPOST

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13. September 2015

Stadlshow: Zuschauer blieben aus

Am neuen Sendungskonzept ist wohl noch einiges zu verbessern.

 

 

Da der Musikantenstadl in den vergangenen Jahren stetig Zuseher verloren hat, wurde von den Sendungsverantwortlichen der Versuch unternommen, diesem Abwärtstrend durch ein neues Konzept entgegen zu steuern. Und das, obwohl die Quote für öffentlich-rechtliche Sender nicht das entscheidende Kriterium sein sollte.

 

Doch bei den treuen Fans des Stadls kam die Premiere der neu gestalteten Musiksendung „Stadlshow“ offenbar nicht besonders gut an. 2,46 Millionen Zuschauer (526.000 aus Österreich) waren gestern Abend live dabei, was einen Marktanteil von 9,6 Prozent bedeutet. Zu wenige junge Zuschauer schalteten ein (nur 280.000 14- bis 49-Jährige), und auch zahlreiche Stammseher kehrten der neuen Sendung den Rücken. Für eine völlig neue Show sind diese Zahlen zwar passabel, können allerdings nicht an die Zeiten des Musikantenstadls unter Karl Moik oder Andy Borg anschließen. Zum Vergleich: 1994 schalteten den „Musikantenstadl“ nach Angaben der beteiligten Sender im Schnitt noch 7,53 Millionen Menschen (25,9 Prozent) ein, 2014 noch 3,96 Millionen (13,6 Prozent).

 

Bis zur nächsten Sendung zum Jahreswechsel aus Linz (Silvesterstadl) müssen sich die Sendungsverantwortlichen wohl noch einiges einfallen lassen, wie wieder mehr Fans der Volksmusik vor dem Fernseher gelockt werden können. Etwas Zeit gibt es noch, haben uns doch die Eurovisionspartner ORF, ARD uns SFR noch eine Stadlshow 2015 und vier Sendungen für 2016 versprochen.

 

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