STADLPOST

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© Andrea Mayer-Rinner
28. Juni 2015

Sogar der Himmel über Pula weinte!

Nun ist es also tatsächlich geschehen: Andy Borgs letzter Stadl ging über die Bühne. Wer bei seinem Abgang noch eine boshafte Meldung in Richtung der Sendungsverantwortlichen vermutete, wurde enttäuscht. Das ist nicht der Stil von Andy Borg. Bei seiner letzten Show lässt er lieber Lieder von Abschied und Schmerz singen. Ein paar ironische Spitzen kann sich Andy dann aber dennoch nicht ganz sparen: Etwa bei der Begrüßung, als er im Amphitheater von Pula meint: „Wir alle gehören zum Weltkulturerbe.“ Seine Fans begrüßten Andy Borg daraufhin mit tosendem Applaus. „Sehr lieb, ich weiß, was ihr meint“, sagt er. „Ich hab‘ euch auch lieb.“

 

Musikalisch war der Stadl phantastsisch – mit Johnny Logan & Umberto Tozzi; mit einer Welturaufführung von Logan und Olaf Berger im Duett zu „The Way She Looks at You“, mit den Amigos (die sich ganz besonders über den Artikel in der neuen Stadlpost freuten) und natürlich Andreas Gabalier, der als derzeitige Nummer 1 der Szene, seinem liebenswerten Kollegen Andy Borg Rosen streute: „Der Andy hat den Stadl hervorragend gemacht. Die Fussstapfen, die er für seine Nachfolger hinterlassen hat, sind verdammt groß!“ Bei einer anderen Stelle meinte Andy Borg: „Mein Publikum hat mich immer umarmt, diese Umarmung wird jetzt gelöst. Doch ich falle in die Arme meiner geliebten Frau, für die ich dieses Lied singe.“ Und dann singt er die Liebeshymne Nummer 1 von Nino de Angelo: „Und wenn ich abends einschlaf!“ Zu Patrick Lindner und Monique meinte er: „Ich hab euch immer gerne im Musikantenstadl angesagt“ und bedankt sich vor allem für die Unterstützung in den letzten Wochen. Als dann im letzten Drittel der Show sogar der kroatische Himmel über Pula zu weinen begann, brauchte es noch einmal Andreas Gabalier und sein „Liad für Di“ – um die Stimmung vor der Bühne auf das gewohnte Stadl-Live-Niveau zu heben.

 

Und dann ist er da, der Moment, vor dem Andy Borg in den letzten Wochen „Respekt hatte“. Andy sagt, dass er stolz ist, Moderator dieser „legendären Show“ gewesen zu sein: „Sans net traurig, meinetwegen“, meint er in Richtung SEINES Publikums. „Am Ende soll das Lied stehen, das für mich der Anfang war“, sagt Borg zum Abschied. Es erklingt „Adios Amor“, das Lied, mit dem er 1982 bekannt wurde.

 

Wir werden unsere STADLPOST Leser natürlich laufend informieren, in welche Richtung das Flaggschiff der volkstümlichen Unterhaltung nun steuert. Am 13.7.wird es eine große Pressekonferenz geben, im Rahmen derer der ORF das Geheimnis „STADL NEU“ lüften wird. Lesen Sie unmittelbar danach hier bei uns, was unsere Fans dieser Sendung am Herbst erwartet.

 

 

TAGS: Andy Borg